Munitionsknappheit kann auch ein tolles Feature sein. Bei Stalker fand ich es zum Beispiel echt super, dass man genau überlegen musste, welche Waffen man mitnimmt oder doch lieber für spätere Einsätze aufbewahrt, weil man nur wenig Munition dafür hat.
Bei Code Veronica wurde das aber meiner Meinung nach übertrieben. Ich habe es dadurch auch nie beenden können. Da war der schmale Grad zwischen klugem Sparen und frustrierenderer Knappheit dann doch überschritten. Dass die Speicherpunkte dann auch noch so weit auseinander lagen, hat mich dann zweimal überlegen lassen, ob ich den Teilabschnitt nochmal versuche, ohne zu schießen, oder es gleich sein lasse. Und irgendwann hat der Frust dann doch gesiegt.
Da fällt mir dann gleich nochmal das seltsame Speichern bei Resi ein, bei dem ich mir bis heute nicht sicher bin, ob es Fluch oder Segen ist. Atmosphärisch natürlich toll, nicht einfach auf doof alle zwei Minuten speichern zu können und sich so in Sicherheit zu wiegen. ABER oft brauche ich bei einem so intensiven Spiel einfach mal eine Pause (ich bin halt ein Schisshase), oder ich hatte einfach keine Zeit mehr, musste aber dennoch gefühlt ewig weiterspielen, bis mal wieder irgendwo eine Schreibmaschine auftauchte. Bänder hatte ich an sich immer genug.