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Resident Evil: Survival Horror hat die Spieler frustriert, sagt Capcoms Masachika Kawata

action gibt es ja mittlerweile überall - gerade die Survival-Horror-Elemente sind es doch was RESI ausmacht!? auch mit wenig Munition durch die Level zu kommen ist doch im ersten Umlauf genau das was man erwartet!?
 
Da sieht man mal wieder, dass Entwickler und Spieler sich auf völlig unterschiedlichen Welten leben. Nur weil die letzten Resident Evil Spiele gut bewertet worden sind und auch sogar spaß machen, bedeutet das nicht, dass Spieler weiterhin einen Actionreichen RE haben wollen. Ich für meinen Teil spiele immer wieder mal gerne RE1 und Zero auf dem GameCube, weil die noch so ein richtig mulmiges Gefühl vermitteln. Die meisten RE Fans würden gerne mal wieder ein Horror-RE Spiel spielen, doch das scheint diesem Mann von Capcom anscheinend nicht klar zu sein. Er setzt lieber auf Action, weil das einfacher zugänglich ist und somit mehr potentielle Käufer anlockt.
 
Da sieht man mal wieder, dass Entwickler und Spieler sich auf völlig unterschiedlichen Welten leben. Nur weil die letzten Resident Evil Spiele gut bewertet worden sind und auch sogar spaß machen, bedeutet das nicht, dass Spieler weiterhin einen Actionreichen RE haben wollen.

Sie haben sich besser verkauft als die alten Teile, dass ist glaube ich eher der Grund ;)
 
Von welchen Spielern spricht er? Ich kenne keinen einzigen Spieler (mich eingeschlossen), auf den diese Aussage zutrifft. Auch in Foren hatte ich nie den Eindruck, dass die Spieler von richtigen Survival Horror Spielen frustriert sind. Dafür kenne ich jede Menge Spieler, die von der Actionausrichtung frustriert sind, weil sich die Reihe immer weiter von ihren Wurzeln entfernt und zum Third Person Shooter verkommt. Wieso sagt er nicht einfach wie es wirklich ist? Das man einen feuchten Dreck, auf die Meinung der alten Fans gibt, die RE groß gemacht haben, und mit einem Shooter und der CoD Fraktion mehr Geld zu machen ist.
 
Silverhawk
Woher weißt du das sie sich besser verkauft haben? Bei Teil 1 und 2 werden bei VG Charts nicht die Verkaufszahlen aller Systeme berûcksichtigt, auf denen diese erschienen sind. Das sich Teil 5 besser als das Remake zu Teil 1 und Zero Verkauft hat, ist aufgrund der kleinen Hardwarebasis des GC kein Wunder.
 
Ich glaube nicht dass Action das Mittel ist oder sein sollte, um die vermeindliche "Verdrossenheit" zu beseitigen.
 
Ist ja immer die Frage wie man Survival definiert. Spiele wie Day-Z (ok ist nur ne Mod) oder aus Stalker würde ich z.B. als Survival definieren. Also wenig Waffen/Munition, dauernde Bedrohung, kein Auto-Heal.....
 
Das einzige, was mich am RE-Survival frustriert ist, dass er nicht mehr da ist :(
 
@ garfield

Berücksichtig werden sie schon, nur nicht automatisch zusammen gezählt.

Teil 1 und 2 ware noch die erfolgreichsten, ab Teil 3 ging das dann doch etwas zurück.

Teil 5 war mal wieder ein Teil der an die hohen Zahlen von Teil 1 und 2 heranreichte und sich wesentlich besser verkaufte als Teil 3 oder Code Veronica (oder gar Teil 4).

Die Kunden scheinen die Teile also zu mögen, unabhängig davon was ein paar vergleichsweise bedeutungslose User in manchen Foren sagen.

Ich bin zwar kein unbedingter Vertreter der Action Teile, aber sollte die Serie wieder in Richtung der Wurzeln gehen muss da dennoch einiges geändert werden.
Ein Resi mit dem stupiden Speicher- oder Inventarsystem vom damals will ich tatsächlich nicht mehr spielen.
Oder auch keines bei dem man durch Munitionsmangel derart in Schwierigkeiten geraten konnte, dass man nicht mehr weiter kam.

Trotz mehrmaligen Versuchen ist es mir nie gelungen bei Teil 3 oder VEronica über einen gewissen Punkt hinaus zu gelangen, weil irgendwann die Muni einfach alle war und ich plötzlich vor einem Endgegner stand.
Und ich habe wirklich versucht zu sparen.
Sicher, dass lag dann an mir, aber dennoch ist so was heute überholt.

Wenn schon Survival, dass nicht durch Macken im Gameplay.
Da bin ich dann schon gespannt, was Zombi U bieten wird.
Das scheint wieder mehr in die Richtung zu gehen.

Auch Resi Revelations auf dem 3DS fand ich nicht besonders heruasragend, geschweige denn eine gute Mischung, wie der gute Mann da oben meint.
 
@ garfield

Oder auch keines bei dem man durch Munitionsmangel derart in Schwierigkeiten geraten konnte, dass man nicht mehr weiter kam.

Trotz mehrmaligen Versuchen ist es mir nie gelungen bei Teil 3 oder VEronica über einen gewissen Punkt hinaus zu gelangen, weil irgendwann die Muni einfach alle war und ich plötzlich vor einem Endgegner stand.
Und ich habe wirklich versucht zu sparen.
Sicher, dass lag dann an mir, aber dennoch ist so was heute überholt.

Sonst könnte ja jedes Weichei Resi zocken!
 
Silverhwak
Ich finde Munitionsmangel alles andere als überholt. Für mich macht das einen sehr großen Reiz aus. Es sorgt dafür, dass man sich nicht eibfach durchballern kann. Das man überlegt mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umgeht. Sich nicht in jeden Kampf stürzt, sondern auch mal versucht, den Gegner zu umgehen oder die Flucht zu ergreifen. Das man auch mal zur Nahkampwaffe greift um Munition zu sparen. Das dies auch heute noch sehr gut funktioniert und einen Großteil zur Spannung und Atmosphäre beiträgt, zeigt aktuell DayZ. Wer darauf keinen Wert legt, ist beim falschen Genre und ist bei den Shootern besser aufgehoben.
 
@ garfield

Ich mag das auch, aber es darf nicht zu ausweglosen Situationen führen.

Und ich hab mich bei Veronica und RE3 nicht durchgeballert und dennoch war die Muni irgendwann weg ;)
Knappe Munition= OK
Zu wenig Munition= Nicht OK
 
So sind die Meinungen verschieden. Bei RE5 haben mich nicht die Survival-Elemente frustriert, sondern die Steuerung aus der Steinzeit.
 
Da muss ich Silverhawk schon Recht geben. Gelegentlich waren die alten Resi-Teile sogar ein wenig unfair programmiert, so dass man direkt vor Endgegnern nochmal ein paar Gegner vorgesetzt bekam, die man eben nicht umgehen konnte und danach stand man mit drei Schuss Munition und einem Messer vor einer Riesenschlange...
Wenn man die Retro-Brille mal abnimmt, hatte Resi einen ganzen Haufen von Schwächen. Die oft so hochgelobten Kameraperspektiven waren doch teils glatter Betrug, denn so wurden billige Schockeffekte dadurch erkauft, dass Gegner direkt vor der Spielfigur standen, nur der Spieler sie einfach nicht sehen konnte und blind in sie hinein lief. Und der größte Horror bei Resi war doch eh immer die Steuerung! Ich wusste nie, ob ich einen Menschen, oder einen Panzer durch das Herrenhaus manövrierte. So kam oft Panik auf, weil ich weglaufen wollte, aber sich meine Figur erstmal gemütlich im Takt eines Sekundenzeigers umdrehte, während ein Rudel Hunde auf mich zu rannte.
Man sollte Schwächen nicht als Features werten, auch wenn dadurch das Herzklopfen wohl deutlich anstieg.
 
Silverhwak
Dann machst du irgendetwas falsch. Selbst beim meinem ersten Durchgang von Teil 3 ist mir nie die Munition komplett ausgegangen. Das Problem hatte ich nur bei Code Veronica. Frustriert war ich deswegen trotzdem nicht. Im Gegenteil, für mich ist Code Veronica zusammen mit 1 und 2 der beste Teil der Reihe.

Klopper
Niemand hat gesagt, dass sich die Reihe nicht weiterentwickeln soll und die alten Teile in einigen Bereichen inzwischen nicht überholt sind. Die alte Steuerung vermisse ich zum Bespiel kein bißchen und wünsche sie mir auch nicht zurück. Das begrenzen von Ressourcen sehe ich jedoch nicht als Schwäche oder veraltet an, sondern als ein wichtiges Feature im Survival Horror Genre, dass richtig umgesetzt auch heute noch sehr gut funktioniert. Nicht ohne Grund sind gerade die Spiele am gruseligsten, in denen man nur begrenzte Mittel zur Verfügung hat.

Das von dir beschriebene Problem, mit der Munition und Endgegner, hatte ich nur bei Code Veronica. Bei allen anderen Teilen, hatte ich immer genügend Munition beim Boss.
 
Munitionsknappheit kann auch ein tolles Feature sein. Bei Stalker fand ich es zum Beispiel echt super, dass man genau überlegen musste, welche Waffen man mitnimmt oder doch lieber für spätere Einsätze aufbewahrt, weil man nur wenig Munition dafür hat.
Bei Code Veronica wurde das aber meiner Meinung nach übertrieben. Ich habe es dadurch auch nie beenden können. Da war der schmale Grad zwischen klugem Sparen und frustrierenderer Knappheit dann doch überschritten. Dass die Speicherpunkte dann auch noch so weit auseinander lagen, hat mich dann zweimal überlegen lassen, ob ich den Teilabschnitt nochmal versuche, ohne zu schießen, oder es gleich sein lasse. Und irgendwann hat der Frust dann doch gesiegt.

Da fällt mir dann gleich nochmal das seltsame Speichern bei Resi ein, bei dem ich mir bis heute nicht sicher bin, ob es Fluch oder Segen ist. Atmosphärisch natürlich toll, nicht einfach auf doof alle zwei Minuten speichern zu können und sich so in Sicherheit zu wiegen. ABER oft brauche ich bei einem so intensiven Spiel einfach mal eine Pause (ich bin halt ein Schisshase), oder ich hatte einfach keine Zeit mehr, musste aber dennoch gefühlt ewig weiterspielen, bis mal wieder irgendwo eine Schreibmaschine auftauchte. Bänder hatte ich an sich immer genug.
 
Silverhwak
Dann machst du irgendetwas falsch. Selbst beim meinem ersten Durchgang von Teil 3 ist mir nie die Munition komplett ausgegangen. Das Problem hatte ich nur bei Code Veronica. Frustriert war ich deswegen trotzdem nicht. Im Gegenteil, für mich ist Code Veronica zusammen mit 1 und 2 der beste Teil der Reihe.
.


Kann sein ;)
Dennoch ist es ein hoher Frustfaktor.
Bei Resi 3 bin ich immer nur bis zu diesem Wurm gekommen und hatte mit Abstand zu wenig Muni.
Und ich hab es wirklich versucht ohne Verschwendung durchs Spiel zu kommen ;)

Zumindest auf den Schwierigkeitsgraden im unteren oder mittleren Bereich hätte man das anders lösen können.
Bei Bossgegnern oder Gegner die man nicht umgehen kann, sollte man auch irgendwo genug Munition finden können.
Direkt vorher oder so.

Egal, Resi hatte früher ja auch abseits davon gravierende Schwächen.
Speicher- und Inventarsystem zum Beispiel.

Ich würde mir heute kein Spiel mehr kaufen, dass noch auf diesem Stand ist.
 
Klopper
Das man nur an bestimmten Punkten Speichern konnte, war damals im Konsolenbereich Standart. Es gab nur eine Handvoll Spiele, bei denen man jederzeit Speichern konnte. Das hat sich bei den Konsolen erst in dieser Gen durchgesetzt.
 
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