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Politverdorssenheit

Goreminister hat folgendes geschrieben:

scoopexx hat folgendes geschrieben:

smash brother hat folgendes geschrieben:

das problem ist nicht die politik, sondern der mensch an sich. so sehe ich das jedenfalls.


menschen sind einfach ein fehlschlag der evolution, der sich in ein paar hundert jahren eh selbst beseitigen wird.


ps: ja, spammt den thread zu, habt ja eh nichts besseres mit eurer zeit anzufangen.

Wow, der erste vernünftige Post, seit Rippo und Marco A. :D Edit: Ist aber übrigens keine Fehlevolution, die Evolution ist nur nicht der systemischen und technischen Revolution hinterhergekommen.

In jedem System gibt es menschlich bedingte Reibungsverluste. Entweder man jammert hier rum (und jammern ist was anderes als Kritik...) oder man nimmt einfach mal hin, dass man in dem relativen Paradies auf Erden lebt, während einem in China abends kommunistische Parolen aus den Lautsprechern an jedem zweiten Strommast in jeder Provinz im Westen des Landes um die Ohren gedröhnt bekommt, in Spanien eine Arbeitslosigkeit, wie in Gelsenkirchen im ganzen Land herrscht, in Frankreich die Vororte mittlerweile beinahe das ganze Jahr über wie Berlin am 1. Mai sind, die Leute aus Polen hier rüber kommen und mit Kusshand die Jobs machen, für die sich die meisten Deutschen mittlerweile zu fein sind, in Ruanda Minderheiten zu 100.000enden niedergemetzelt werden, in Somalia die Regierung nicht die Kontrolle über Rebellen bekommt, die die Bevölkerung unterdrücken, in Tibet die Buddhisten von den Chinesen unterdrückt, die Bevölkerung in Myanmar von einer Militärjunta regiert wird, man in Rumänien Bestechungsgeld an die Ärzte zahlen muss, damit man behandelt wird - und diese Aufzählung könnte man ewig weit fortführen und zwar mit Problemen, die deutlich schwerer wiegen, als die vergleichsweise kümmerlichen Probleme Deuschlands.

Man hat es hier in Deutschland relativ (und das ist die Sichtweise, die man einnehmen sollte: relativ) gut - es ist eines der wenigen Länder, in denen man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann. Da frag ich mich doch, warum die Leute so viel jammern und eben nicht kritisieren, denn ich habe hier in dem Thread noch keine Kritik gelesen, sondern nur erbärmliches Gehäule. Statt zu kapieren, dass jedes System am Menschen festgemacht wird und Menschen nunmal nicht perfekt, sondern mit Makeln behaftet sind, die immer zu einem Teil in Korruption, Abzocke, strategischen Politiken etc. enden, besteht die Lebensfreude einiger Leute hier nur noch da drin, die Hand aufzuhalten und haben!haben!haben! zu rufen, was nicht besser ist, als die Aktionen der korrupten Politiker, Wirtschaftsbosse und Sachbearbeiter weltweit. Das Wort Leistung scheint hier schon ein Unwort geworden zu sein. Wer soll denn die Leistung bringen, wenn nicht der jenige, der auch Gegenleistung haben will. Sollen die Polen oder Griechen für einen arbeiten, damit man einen besseren Lebensstandard in Deutschland hat? Nicht? Das passiert aber heute schon - ein großer Teil der deutschen Wirtschaftskraft ist auf der Arbeitsleistung in Ländern gefußt, in denen Menschen zu einem Hungerlohn arbeiten und damit ist nicht Hartz IV gemeint, sondern ein wirklicher Hungerlohn, der nicht reicht, die eigene Ernährung der Familie zu gewährleisten - und dort gibt es keine Tafeln, die einen auffangen. Und dann gehen hier Sprüche herum, wie "sollen wir erst meckern, wenn wir auf dem Niveau von Polen sind". Jungs, die ganze Welt arbeitet für einen Hungerlohn dafür, dass ihr im Plus, Aldi, usw. für niedrige Preise vergleichsweise hochqualitative Produkte einkaufen könnt und ihr wollt euch nicht mit denen vergleichen, weil ihr meint, dass ihr was besseres seid? Habt ihr mal auf das Herstellland von eurem heutigen Essen gesehen? Dafür hat sich eine Arbeitskraft in Lampukistan oder wo auch immer den ganzen Tag über für einen wirklichen Hungerlohn den Arsch aufgerissen und das ohne den Arbeitsschutz, den man hierzulande genießt. Mir kommt bei so etwas wirklich das Kotzen. Anstatt sich auch mal ein bischen dankbar zu zeigen, fressen sich die Deutschen, Amerikaner, Franzosen, Engländer, etc. Speck auf die Rippen (man spricht mittlerweile in einigen englischsprachigen Ländern, die ähnlich fett gefressen sind, wie die Deutschen von einer Fettleibigkeitsepidemie, wie eine Krankheit - was wird man den Kindern später erzählen: Oh, Opa, wie seit ihr damals bloß durch die Fettleibigkeitsepidemie gekommen? Jungchen, es war hart, aber es gab McDonalds und Burgerking an jeder Ecke...), während der Rest der Welt auch noch hungert und dann scheint das noch nicht genug zu sein, man muss auch noch weiter rumjammern, ohne sich die Bildung angeeignet zu haben, mal vernünftig und mit einem geschliffenen Wort punktuell Kritik ausüben zu können, weil man sich einfach seiner Dummheit hingibt (hier sind sicher nicht alle angesprochen, es gibt ja glücklicherweise auch 5% Ausnahmefälle) und sich abends vor den Fernseher Wer wird Deutschlands Superstar, der Konsole oder was auch immer hingibt.

Ich könnte mich ewig weiter drüber aufregen und im Moment nimmt das hier sogar für mich mit dem lächerlichen Gejammere (als ob der Staat allein für die Probleme einzelner Bürger verantwortlich wäre) zu sehr die Oberhand an. Natürlich läuft es in einem System, wie dem unserem nicht rund. Liegt das jetzt am System oder an dem Mensch, der im System arbeitet? Natürlich an beidem, weil kein System perfekt ist - egal wie viele Revolutionen es gibt - und der Mensch immer seine Macken hat. Vielleicht sollte man, anstatt immer Revolution zu fordern, was einige Hirnis hier ja anscheinend wirklich tun, mal schauen, was sich evolutiv für ein System herausgebildet hat und sich nicht nur auf die Mankos des Systems zu konzentrieren auch mal auf die positiven Aspekte ausrichten und den Vergleich mit dem Weltdurchschnitt anstellen, über dem wir meilenweit liegen oder einfach mal auswandern, denn Heulsusen hat das Land offenbar genug... Und wenn man das nicht will, was ja ebenso ok ist, dann sollte man mal lernen, sich so weit zu informieren, dass man einer vernünftigen Debatte darüber standhält, ohne sich in sein Jammer-Schneckenhaus zurückzuziehen. Vor 30 Jahren, als die Welt noch achsovielbessergewesen ist, konnten das die Leute zumindest. Es ist eins die Revolution zu fordern ein anderes ist es, zu sagen, was sich konkret ändern soll und wie die Machbarkeit davon gewährleistet werden soll.

Bla, Bla, Bla...

:bigsmile::bigsmile:
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

Bin dafür, daß Du Dich mal ein bisschen zurückhälst. Deine Meinung (und wirkliche Argumente bringst auch Du nicht, z.B. warum jemand in Deutschland, dessen Geld eben nicht reicht, die Familie zu ernähren, sich nicht beschweren sollte oder warum man den Überwachungsstaat gutheißen sollte) wird auch nicht wichtiger und "richtiger", je lauter Du schreist.

Deiner Logik nach soll jeder, bis wir ökonomische und politische Verhältnisse wie in Afrika haben, schön die Fresse halten. Na dann ist ja alles in Butter. Du forderst von den "jammerern" lautstark Alternativen, ich fordere von Dir erstmal, die Augen zu öffnen und von Deinem hohen Ross herunterzusteigen.

Du hast den Beitrag von mir nicht richtig verstanden. Du gehörst in diesem Land, das achsoungerechte Hartz IV und die achsohohe Arbeitslosigkeit und alle achsoschlimme Probleme hin oder her, mit einem durchschnittl. deutschen Einkommen zu den reichsten 10% der Weltbevölkerung und mit einem schlechten Einkommen immer noch zu den reichsten 20% der Weltbevölkerung. Man sollte also erstmal kapieren, wo man steht und was überhaupt möglich ist, bevor man rumheult - und heulen ist das, was sich hier durch den Thread zieht. Kritisieren ist was Positives, aber auch was anderes, als hier im Forum in den politischen Diskussionen passiert. Und das find ich traurig und arm, gerade weil es ein Gamerforum ist und das nun wirklich nicht ein Intelligenzbeweis für Spieler ist. :halo:
 
scoopexx hat folgendes geschrieben:

blackbird hat folgendes geschrieben:


Bin dafür, daß Du Dich mal ein bisschen zurückhälst. Deine Meinung (und wirkliche Argumente bringst auch Du nicht, z.B. warum jemand in Deutschland, dessen Geld eben nicht reicht, die Familie zu ernähren, sich nicht beschweren sollte oder warum man den Überwachungsstaat gutheißen sollte) wird auch nicht wichtiger und "richtiger", je lauter Du schreist.


Deiner Logik nach soll jeder, bis wir ökonomische und politische Verhältnisse wie in Afrika haben, schön die Fresse halten. Na dann ist ja alles in Butter. Du forderst von den "jammerern" lautstark Alternativen, ich fordere von Dir erstmal, die Augen zu öffnen und von Deinem hohen Ross herunterzusteigen.


Du hast den Beitrag von mir nicht richtig verstanden. Du gehörst in diesem Land, das achsoungerechte Hartz IV und die achsohohe Arbeitslosigkeit und alle achsoschlimme Probleme hin oder her, mit einem durchschnittl. deutschen Einkommen zu den reichsten 10% der Weltbevölkerung und mit einem schlechten Einkommen immer noch zu den reichsten 20% der Weltbevölkerung. Man sollte also erstmal kapieren, wo man steht und was überhaupt möglich ist, bevor man rumheult - und heulen ist das, was sich hier durch den Thread zieht. Kritisieren ist was Positives, aber auch was anderes, als hier im Forum in den politischen Diskussionen passiert. Und das find ich traurig und arm, gerade weil es ein Gamerforum ist und das nun wirklich nicht ein Intelligenzbeweis für Spieler ist. :halo:

Du wiederholst Dich.
Und Dein "Du hast meinen Beitrag nicht verstanden" ist auch schon ein Klassiker mit Bart.
Ich fasse Dich also für Dich selber nochmal in Kinderpipikacka-Sprache zusammen:

Ein Aidskranker darf nicht jammern, weil es gibt ja auch noch Krebskranke.
Ein Folteropfer darf nicht klagen, weil es gibt ja auch noch Todeskandidaten.

Ich glaube Du bist so einer, der, wenn es mal richtig knallt, als erster den Arsch zusammenkneift
:bigsmile:.
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

Du wiederholst Dich.

Und Dein "Du hast meinen Beitrag nicht verstanden" ist auch schon ein Klassiker mit Bart.

Ich fasse Dich also für Dich selber nochmal in Kinderpipikacka-Sprache zusammen:

Ein Aidskranker darf nicht jammern, weil es gibt ja auch noch Krebskranke.


Ein Folteropfer darf nicht klagen, weil es gibt ja auch noch Todeskandidaten.

Ist offenbar auch nötig, sich zu wiederholen - du hast den Unterschied zwischen rumflennen und kritisieren immer noch nicht kapiert. :D

Ich glaube Du bist so einer, der, wenn es mal richtig knallt, als erster den Arsch zusammenkneift

:bigsmile:.

So ein peinliches Gamezone-Toughguy Gesabbel hab ich mir auch schon von Jimbo, Travis und dem total organisierten Massaker Killer angehört. Irgendwie ist's über die Jahre echt nicht schlauer geworden. ^^
 
scoopexx hat folgendes geschrieben:
Ist offenbar auch nötig, sich zu wiederholen - du hast den Unterschied zwischen rumflennen und kritisieren immer noch nicht kapiert. :D


Ach scoop. Entgegen Deiner Auffassung muß Kritik nicht immer konstruktiv sein (um die anderen Jammerer mal in Schutz zu nehmen). Aber das haste sicher schon gewußt, bist ja über die Jahre natürlich schlauer geworden. Aber es fehlt halt noch ein Eckchen
:bigsmile:.
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

Ach scoop. Entgegen Deiner Auffassung muß Kritik nicht immer konstruktiv sein (um die anderen Jammerer mal in Schutz zu nehmen). Aber das haste sicher schon gewußt, bist ja über die Jahre natürlich schlauer geworden. Aber es fehlt halt noch ein Eckchen

:bigsmile:.

Hast schon recht, Kritik muss nicht konstruktiv sein. Man muss sich auch nicht waschen, um vor die Tür zu gehen. Man muss auch nicht die Treppe runter nehmen, man kann auch aus dem Fenster springen. Ist nur die Frage nach dem Sinn, der da hinter stehen soll. ;) Aber vermutlich hast du konstruktiv mit positiv verwechselt. Sind ja auch zwei ganz ganz schwierige Wörter. :D

Naja, mach doch was du willst, wenn du als einer der reichsten Menschen der Weltbevölkerung schon vergleiche zwischen dir, Totkranken und Folteropfer ziehst, ist bei dir imo eh schon Hopfen und Malz verloren. ;)
 
scoopexx hat folgendes geschrieben:


So ein peinliches Gamezone-Toughguy Gesabbel hab ich mir auch schon von Jimbo, Travis und dem total organisierten Massaker Killer angehört. Irgendwie ist's über die Jahre echt nicht schlauer geworden. ^^

Da ich hier (indirekt) angesprochen wurde:

Über die "Schlauheit" von BWL-Studenten im Allgemeinen und die Qualität Deiner Aussagen hier im Forum möchte ich mich mal lieber nicht äußern. Jedenfalls nicht, wenn sie von einem (fast) 30jährigen Klugscheißer kommen, der über weniger Berufspraxis (in Deinem Fall: offenbar überhaupt keine) verfügt, als so mancher 20jähriger. Lehre? - Nix. Wehrdienst? - Nix. Hochschulabschluß? - Noch nicht. Berufspraxis? - Nix. Ich (übrigens auch die meisten anderen, die ich kenne) hatte in Deinem Alter schon alle Sachen zusammen. Aber das muss natürlich nicht sein. Kenne auch Leute, die in Deinem Alter schon zwölf Jahre auf dem Bau, im Krankenhaus, im Supermarkt, an der Werkbank usw. gearbeitet haben. Auch in Ordnung, denn auch sie haben was geleistet, oftmals sogar wesentlich mehr als so mancher Gehirnakrobat - oder solche, die sich - meist irrtümlicherweise - dafür halten.

Nur: Was hast Du denn bisher überhaupt geleistet? Mal abgesehen von Deiner großen Fresse, ein paar Leistungsnachweisen/Scheinen auf der Uni, Deinen tollen "Lebensweisheiten" und dem Hinweis, dass alle anderen, den Du mit Deinem größtenteils welt- und praxisfernen Gelaber langsam aber sicher auf den Zeiger gehst, "erbärmlich" sind, dass sie "nichts kapieren" und überhaupt sowieso einen an der Klatsche haben?

Bestimmte Mißstände zu beschreiben, hat an sich noch nichts mit "Jammerei" zu tun. Es handelt sich dabei lediglich um eine Lage- bzw. Zustandsbeschreibung, mehr nicht. Über die Problembehandlung, den "Weg aus der Krise", gehen die Meinungen zwangsläufig auseinander. Den allein seligmachenden Lösungsweg hat wohl keiner parat. Also auch Du nicht.

"Peinlich" und "erbärmlich" sind aus meiner Sicht vor allem Ansichten, wie sie hier überweiegend von Dir vertreten werden; sei es in Sachen Wirtschaft, Bürgerrechte, Friedenserhaltung/militärische Einsätze, soziale Gerechtigkeit oder was auch immer. Vor allem dann, wenn sie von selbsternannten "Experten" wie Dir kommen. Jeder Lehrling hat schon mehr berufliche Praxis gerochen und mehr zur Wirtschaft beigetragen als Du. Und ja, Du wirst der Erste sein, der sich "verpisst", wenn`s losgeht. Woher ich das so genau wissen will? Ganz einfach: Du hast Dich in Deinem bisherigen Leben ja auch nur (hinter die Bücher) verpisst und wahrscheinlich nie `ne Rohrzange, ein Schweißgerät, eine Schaufel in der Hand gehabt oder gar schon mal `nen scharfen Schuss gehört. Auf den Sachverstand solcher Biedermänner zu setzen, bringt selten viel. Auch findet sich in meiner täglichen Beobachtung immer wieder das bestätigt, was mir schon mein Großvater gesagt hat: "Die mit der größten Schnauze sind die Ersten, die türmen gehen, wenn`s heiß wird."

Sich mit Möchtergern-Schlaumeiern und Praxis-fernen Figuren wie Dir auseinanderzusetzen, ist eigentlich pure Zeitverschwendung. Eine glatte Zumutung. Dies möchte ich mir, aber auch den anderen Forumsgästen nach Möglichkeit ersparen.

In dem Sinne:
Over and out. :sun:
 
BigJim hat folgendes geschrieben:

scoopexx hat folgendes geschrieben:



So ein peinliches Gamezone-Toughguy Gesabbel hab ich mir auch schon von Jimbo, Travis und dem total organisierten Massaker Killer angehört. Irgendwie ist's über die Jahre echt nicht schlauer geworden. ^^


Da ich hier (indirekt) angesprochen wurde:


Offenbar zurecht, wenn ich mir deinen lustigen Text hier durchlese. ;)

Ach, Jimbo, nimms dir nicht so zu Herzen und spar dir deine Hasstiraden für andere Sachen, die nicht son Schuss ins Blaue sind.

Edit: Oder lies zumindest mal nen Buch, auf dem nicht Lustiges Taschenbuch steht. :D
 
hmm is ja toll dass man zu den 20% der reichsten der weltbevölkerung gehört, nur sind hier die lebenshaltungskosten (auch wenn einiges davon sicher luxus is, man könnte ja auch fischköpfe essen), auch etwas höher als in simbabwe und co ^^ find dass wir nach wie vor nen sehr guten sozialstaat haben und auch eines der umfassensten sozialsysteme der welt, aber da hier nun mal auch nicht alles perfekt ist, darf man sich doch noch beschweren und vielleicht alternativen vorschlagen wenn einem was nicht passt... und dass viele politiker (gerade von den großen parteien) total weltfremd, uninformiert und bürgerfeindlich sind zeigt sich nunmal an vielen der gesetze, die die letzte zeit erlassen wurden (killerspiel äh kinderpornosperre, usw.)
 
Reaper86 hat folgendes geschrieben:

hmm is ja toll dass man zu den 20% der reichsten der weltbevölkerung gehört, nur sind hier die lebenshaltungskosten (auch wenn einiges davon sicher luxus is, man könnte ja auch fischköpfe essen), auch etwas höher als in simbabwe und co ^^ find dass wir nach wie vor nen sehr guten sozialstaat haben und auch eines der umfassensten sozialsysteme der welt, aber da hier nun mal auch nicht alles perfekt ist, darf man sich doch noch beschweren und vielleicht alternativen vorschlagen wenn einem was nicht passt...

Genau das meine ich doch: Sagen, was genau einem nicht passt und am besten auch noch Lösungen aufzeigen. Das ist gute Kritik. Aber dieses "alles ist so doof" bringt doch rein gar nix.

Dass wir höhere Lebenshaltungskosten haben, stimmt ja so. Aber du musst auf der anderen Seite auch Dinge, wie die Infrastruktur mit einberechnen, die die Lebensqualität auch einfach erhöhen. Wer auf Malta mal Auto gefahren ist oder in Paris wegen einem Stromausfall bei Hitze eine halbe Stunde in der Metro festgehangen hat, weiß, was ich meine. Deutschland ist hier Top. Das Schulsystem ist bei aller gerechtfertigter Kritik immer noch gut im Welt-Vergleich, etc. (aber selbst, wenn du das nicht einberechnest, "verdienen" die Hartz IVler immer noch mehr, als 70% der restlichen Weltbevölkerung - und das real).

Der HDI berechnet das alles aber mit ein und ist somit ein vernünftiger Indikator für die Lebensqualität der einzelnen Länder der Welt. Deutschland liegt da auf einem guten Platz 22 von 177. Klar geht das vermutlich noch besser, aber man steigert sich nicht, indem man sich auf den Hosenboden setzt, die Tränendrüsen aufmacht und anderen die Schuld für das eigene Unvermögen gibt. Das ist hier in D leider Zeitgeist geworden, wie der Thread hier ja leider auch zeigt. Und wenn dann mal einer darauf hinweist, dann wird er gleich mit dümmlichen Beleidigungen (keine Kritik an dir, Vogel, das ist für mich noch alles im Bereich Humor gewesen) zugeprescht, weil's manchem offenbar gar nicht ins Weltbild passt, dass einer ebensolches durcheinanderbringt. Ok, ich war auch ein bischen garstig, aber man muss ja auch ein bischen polarisieren. ;) Wem das zu viel ist, kann meine Kommentare ja auch gerne sperren.

und dass viele politiker (gerade von den großen parteien) total weltfremd, uninformiert und bürgerfeindlich sind zeigt sich nunmal an vielen der gesetze, die die letzte zeit erlassen wurden (killerspiel äh kinderpornosperre, usw.)

Klar, total bescheuerte Sachen. Und da gab es ja auch gute Kritik hier im Forum, weil das die Leute hier natürlich interessiert und sie sich informieren. Aber bei allen anderen berechtigten Kritikpunkten wird beinahe jeglicher Kritikansatz einfach nur verwässert zu "alles doof".

Achso, hier noch Wiki zu HDI: http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index
 
scoopexx hat folgendes geschrieben:



Hast schon recht, Kritik muss nicht konstruktiv sein. Man muss sich auch nicht waschen, um vor die Tür zu gehen. Man muss auch nicht die Treppe runter nehmen, man kann auch aus dem Fenster springen. Ist nur die Frage nach dem Sinn, der da hinter stehen soll. ;) Aber vermutlich hast du konstruktiv mit positiv verwechselt. Sind ja auch zwei ganz ganz schwierige Wörter. :D


Naja, mach doch was du willst, wenn du als einer der reichsten Menschen der Weltbevölkerung schon vergleiche zwischen dir, Totkranken und Folteropfer ziehst, ist bei dir imo eh schon Hopfen und Malz verloren. ;)

Tja siehste, das ist das Problem mit Dir. Wenn man sich aus Deinen ellenlangen Märchentexten irgendetwas, sei es eine Deiner Thesen an sich oder meistens auch irgendwelche Begrifflichkeiten, herauspickt und zerpflückt, dann windest Du Dich wie ein kleiner Wurm.
Jedenfalls muss Kritik per Definition nicht konstruktiv sein.
Und was eine Parallele ist, scheinst Du auch nicht zu wissen.
Geschenkt. Wenn jeder (z.B. die Fabrikarbeiter im 19. Jh. oder die französischen Revolutionäre) so gedacht hätte wie Du, wer weiß, wie die Welt dann heutzutage aussehen würde. Denn irgendeinen, dem es beschissener geht, findet man immer.
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

Tja siehste, das ist das Problem mit Dir. Wenn man sich aus Deinen ellenlangen Märchentexten irgendetwas, sei es eine Deiner Thesen an sich oder meistens auch irgendwelche Begrifflichkeiten, herauspickt und zerpflückt, dann windest Du Dich wie ein kleiner Wurm.

Jedenfalls muss Kritik per Definition nicht konstruktiv sein.

Und was eine Parallele ist, scheinst Du auch nicht zu wissen.

Geschenkt. Wenn jeder (z.B. die Fabrikarbeiter im 19. Jh. oder die französischen Revolutionäre) so gedacht hätte wie Du, wer weiß, wie die Welt dann heutzutage aussehen würde. Denn irgendeinen, dem es beschissener geht, findet man immer.

Wo winde ich mich? Ich erzähle hier mal wieder seit 5 Posts das gleiche, offenbar ist jede Hoffnung auf Kapieren deinerseits vergeblich. Soll ich dir jetzt nochmal recht geben, dass Kritik nicht konstruktiv sein muss? Und soll ich dir nochmal erzählen, dass unkonstruktive Kritik gar nichts ändert? In China glaubt man ja, dass stumpfes Wiederholen zur Einsicht führt.

Und ich finde es ehrlich gesagt total peinlich, dass du dich mit französischen Fabrikarbeitern aus dem 19 Jhd. vergleichst. Musst du armer Kerl auch 16 Stunden am Tag arbeiten? Arbeiten neben dir auch deine Kinder, damit du deine Familie mit trockenem ernähren kannst? Du armer. Wenn so ein Fabrikarbeiter sehen könnte, weswegen du dich hier anstellst, würde er dir offen ins Gesicht kacken und das zurecht. Also sei mal nicht so eine Pussy. Man darf auch ein bischen froh darüber sein, dass heute bessere Bedingungen als damals herrschen. Aber klar, ist natürlich mal wieder ein Märchen, das ich dir hier erzähle und du armer Kerl musst noch genauso schuften, wie die Leute damals. :kuh:
 
scoopexx hat folgendes geschrieben:


Wo winde ich mich? Ich erzähle hier mal wieder seit 5 Posts das gleiche, offenbar ist jede Hoffnung auf Kapieren deinerseits vergeblich. Soll ich dir jetzt nochmal recht geben, dass Kritik nicht konstruktiv sein muss? Und soll ich dir nochmal erzählen, dass unkonstruktive Kritik gar nichts ändert? In China glaubt man ja, dass stumpfes Wiederholen zur Einsicht führt.


Und ich finde es ehrlich gesagt total peinlich, dass du dich mit französischen Fabrikarbeitern aus dem 19 Jhd. vergleichst. Musst du armer Kerl auch 16 Stunden am Tag arbeiten? Arbeiten neben dir auch deine Kinder, damit du deine Familie mit trockenem ernähren kannst? Du armer. Wenn so ein Fabrikarbeiter sehen könnte, weswegen du dich hier anstellst, würde er dir offen ins Gesicht kacken und das zurecht. Also sei mal nicht so eine Pussy. Man darf auch ein bischen froh darüber sein, dass heute bessere Bedingungen als damals herrschen. Aber klar, ist natürlich mal wieder ein Märchen, das ich dir hier erzähle und du armer Kerl musst noch genauso schuften, wie die Leute damals. :kuh:

Wo hab' ich mich mit den Fabrikarbeitern verglichen? Irgendwie hakt es bei Dir. Im übrigen "jammere" ich nicht für mich selber, sondern für andere Menschen, Du Laberbacke. Erzähl' mal einem Leiharbeiter oder sonstwem, der in diesem Land für 3,70 € netto die Stunde Vollzeit ausgebeutet wird und psychisch am Ende ist (ja das gibt es), Deine Stories. Dann wirst Du sehen, wer hier wem ins Gesicht kackt. Erzähl' ihm mal von Behördenwillkür, von Erpressung, Existenzangst und davon, wie gut es ihm doch geht. Aber in Deiner Welt sind ja auch Politiker kompetente und ehrliche Menschen und sowieso summen die Bienchen so schön wie nie zuvor. Sinkende Lohnquote, was solls. Afrika. Sytematische Volksverdummung? Afrika. Gier, Korruption, Lügen? Afrika. Überwachungsstaat? Alles in Ordnung, in Afrika ist's noch viel schlimmer. Wann hat eigentlich jemand scoopidoopis Erlaubnis, zu jammern?
Und ja, ich wollte, daß Du nochmal auf den Begriff "Kritik" eingehst. Immerhin hast Du den "Hirnis" hier ja großkotzig unterstellt, daß sie nur jammern und nicht kritisieren, obwohl Du von dem Begriff keinen blassen Schimmer hast.
Übrigens, ganz lustig: Irgendwo hier hast Du von Griechen erzählt, die in ihrem Heimatland für Hungerlohn arbeiten. Der HDI der Griechen liegt ganze zwei Plätze hinter uns. Soll weder heißen, daß Griechenland so gut oder wir so schlecht sind, sondern lediglich, daß Statistiken und das echte Leben meistens rein gar nichts miteinander zu tun haben, siehe die deutsche Arbeitslosenstatistik. Oder wo lag jetzt genau Dein Denk- oder Wahrnehmungsfehler...
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

Wo hab' ich mich mit den Fabrikarbeitern verglichen? Irgendwie hakt es bei Dir.

Deine Aussage war: Gut, dass die Leute damals Radautz gemacht haben, deswegen dürfen die Leute heute auch jammern (oder Radautz machen - du bist hier ja der Revolutionsführer :D ). Das setzt wohl ungefähr gleiche Lebensumstände damals-heute voraus, die in deiner Welt ja anscheinend gang und gäbe sind.

Im übrigen "jammere" ich nicht für mich selber, sondern für andere Menschen, Du Laberbacke. Erzähl' mal einem Leiharbeiter oder sonstwem, der in diesem Land für 3,70 € netto die Stunde Vollzeit ausgebeutet wird und psychisch am Ende ist (ja das gibt es), Deine Stories. Dann wirst Du sehen, wer hier wem ins Gesicht kackt. Erzähl' ihm mal von Behördenwillkür, von Erpressung, Existenzangst und davon, wie gut es ihm doch geht.

Aber in Deiner Welt sind ja auch Politiker kompetente und ehrliche Menschen und sowieso summen die Bienchen so schön wie nie zuvor.

Sinkende Lohnquote, was solls. Afrika. Sytematische Volksverdummung? Afrika. Gier, Korruption, Lügen? Afrika. Überwachungsstaat? Alles in Ordnung, in Afrika ist's noch viel schlimmer. Wann hat eigentlich jemand scoopidoopis Erlaubnis, zu jammern?

Afrika?

Und ja, ich wollte, daß Du nochmal auf den Begriff "Kritik" eingehst. Immerhin hast Du den "Hirnis" hier ja großkotzig unterstellt, daß sie nur jammern und nicht kritisieren, obwohl Du von dem Begriff keinen blassen Schimmer hast.

Übrigens, ganz lustig: Irgendwo hier hast Du von Griechen erzählt, die in ihrem Heimatland für Hungerlohn arbeiten. Der HDI der Griechen liegt ganze zwei Plätze hinter uns. Soll weder heißen, daß Griechenland so gut oder wir so schlecht sind, sondern lediglich, daß Statistiken und das echte Leben meistens rein gar nichts miteinander zu tun haben, siehe die deutsche Arbeitslosenstatistik. Oder wo lag jetzt genau Dein Denk- oder Wahrnehmungsfehler...

Wow Griechenland ist 2 Plätze hinter uns und deswegen geht es Deutschland schlecht... Tolle Logik. Natürlich ist so Report nur ein grober Indikator (hatte ich irgendwo was anderes behauptet?) - denkst du deshalb wirklich, dass Deutschland weiter hinten in diesem Ranking einsortiert werden sollte?

Irgendwie quasselst du mal wieder am Thema vorbei, wobei es aber schonmal schön ist, dass du dir zumindest meinen Rat zu Herzen genommen hast und hier und da schon ein bischen kritisieren kannst. Siehst du, das meine ich: Such dir ein paar Sachen, die dir nicht gefallen - z.B. Lohnquote oder Behördenwillkür oder von mir aus auch meinen Schrieb, kritisier das und mach dir ein paar Gedanken, wie man es verbessern kann. Das ist der Weg, den ich hier doch die ganze Zeit vorschlage. Das können die Leute heute nicht mehr und dann kommen solche Sachen, wie der Thread hier zustande.

Zu dem restlichen "Deutschland ist so bitterbitterböse" und "Politiker sind so doof und alle in D sind am verhungern" Sachen, sage ich hier nur grundsätzliches, weil das ein Produkt deines Unverständnisses dessen ist, worüber wir hier reden. Das Paradies, in dem alle perfekt behandelt werden, wirst du auf Erden nicht finden, da musst du schon ein braver Mensch gewesen sein und zufällig von ner Brücke fallen. Aber du kannst deinen Part dazu tun, dass es hier noch besser wird, indem du deinen Arsch hochkriegst und aufhörst zu jammern und dich mit Fabrikarbeitern aus dem 19 Jhd zu vergleichen und sone Wurst und dafür mal anfängst, dich zu informieren und gezielt zu hinterfragen. Gerade wenn du die Situation von dir und deinen Mitmenschen so bitterböse einschätzt, ist genau das wichtig.

By the way hab ich nix gegen wohldosiertes Jammern. Kann ja auch mal ganz gut tun und ein bischen Dampf ablassen. Aber der Thread hier hieß nicht "Selbsthilfegruppe für alle vom Leben benachteiligte", sondern "Politikverdrossenheit".
 
scoopexx hat folgendes geschrieben:

Deine Aussage war: Gut, dass die Leute damals Radautz gemacht haben, deswegen dürfen die Leute heute auch jammern (oder Radautz machen - du bist hier ja der Revolutionsführer :D ). Das setzt wohl ungefähr gleiche Lebensumstände damals-heute voraus, die in deiner Welt ja anscheinend gang und gäbe sind.

Was'n das für eine Logik? "Jammern" und revolutionieren darf (LOL) man, wenn es in der Gesellschaft krasse und offensichtliche Mißstände gibt und nicht, wenn gleiche Voraussetzungen gegeben sind. Dann hätten ja die Fabrikarbeiter auch nicht runjammern dürfen, weil es den Sklaven früher noch viel schlechter ging. Aber das scheint wirklich Deine Denkweise zu sein, da kann man nichts machen.



Polen, Griechenland, was auch immer Dir sonst noch so als Zeigefinger-Gegenargument für das Schlaraffenland Deutschland einfällt. Komischerweise verweist Du nie auf Länder wie z.B. Frankreich, in denen es immerhin einen allgemeinen, gerade so akzeptablen Mindestlohn gibt.


Wow Griechenland ist 2 Plätze hinter uns und deswegen geht es Deutschland schlecht... Tolle Logik. Natürlich ist so Report nur ein grober Indikator (hatte ich irgendwo was anderes behauptet?) - denkst du deshalb wirklich, dass Deutschland weiter hinten in diesem Ranking einsortiert werden sollte?

Hatte meinen Absatz dazu extra so geschrieben, daß Du ihn nicht so verstehen solltest. Aber da sind die Buchstaben mal wieder an Deinem Verständnis-Zentrum vorbeigeflattert.

Irgendwie quasselst du mal wieder am Thema vorbei, wobei es aber schonmal schön ist, dass du dir zumindest meinen Rat zu Herzen genommen hast und hier und da schon ein bischen kritisieren kannst. Siehst du, das meine ich: Such dir ein paar Sachen, die dir nicht gefallen - z.B. Lohnquote oder Behördenwillkür oder von mir aus auch meinen Schrieb, kritisier das und mach dir ein paar Gedanken, wie man es verbessern kann. Das ist der Weg, den ich hier doch die ganze Zeit vorschlage. Das können die Leute heute nicht mehr und dann kommen solche Sachen, wie der Thread hier zustande.

Glaubst Du eigentlich wirklich, daß sich hier Leute beschweren, die sich nicht aufgrund ihrer täglichen Erfahrungen selbst eine Meinung gebildet haben? Ich glaube, die brauchen Deine "Anleitung zum richtig Jammern" nicht und müssen Dir hier auch nicht jedes Detail einzeln begründen. Ganz schön überheblich. Verbesserungsvorschläge, bzw. genauer, wie diese bewerkstelligt werden sollen, braucht auch nicht jeder zu bringen. Es hat nunmal nicht jeder Deinen riesigen Geisteshorizont [füge hier Smiley Deiner Wahl ein]. Und ja, für das Wohl des Volkes und die Wahrung dessen Rechts sind sehr wohl die Politiker verantwortlich, die sich für ihre Inkompetenz und ihre Lobbyismuspolitik auch noch fürstlich belohnen lassen, während der kleine Mann verreckt. Hauptsache für das Recht auf doppelt fette Rente klagen, z.B..

Zu dem restlichen "Deutschland ist so bitterbitterböse" und "Politiker sind so doof und alle in D sind am verhungern" Sachen, sage ich hier nur grundsätzliches, weil das ein Produkt deines Unverständnisses dessen ist, worüber wir hier reden.

Wie schon gesagt: es ist fast schon abartig, für wie dumm Du andere und für wie clever Du Dich selber hälst. Ich weiß, das wir in einem der reichsten Länder der Welt leben. Ich weiß aber auch, daß dieser Reichtum ungleich verteilt ist und immer ungleicher verteilt wird. Natürlich muß hier niemand verhungern, aber Leben und Überleben unterscheiden sich ebenfalls. Ich weiß, das wir auf dem Papier Pressefreiheit, Recht auf freie Meinungsäußerung, diverse andere Persönlichkeitsrechte, Volksherrschaft, soziale Marktwirtschaft u.s.w. besitzen. Ob dies aber der Realität entspricht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und das Du diese teilweise extremen Abweichungen nicht erkennen oder relativieren willst, geht mir nicht in den Kopf. Andererseits wirfst Du mir vor, ich würde das Ideal nicht sehen (nicht das perfekte Schlaraffenland, sondern einfach gewisse Mindestanforderungen).



By the way hab ich nix gegen wohldosiertes Jammern. Kann ja auch mal ganz gut tun und ein bischen Dampf ablassen. Aber der Thread hier hieß nicht "Selbsthilfegruppe für alle vom Leben benachteiligte", sondern "Politikverdrossenheit".

Ach, und Du meinst nicht, daß das eine mit dem anderen manchmal Hand in Hand geht?
Aber ich vergaß: Der Schlosser, der nach 30 Berufsjahren gekündigt wurde (aus welchen supidupi Umständen auch immer), auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr hat und nun seine Familie von 1/40 eines Politikergehaltes ernähren muss, soll sich gefälligst selber kümmern und nicht alles auf raffgierige Politiker und Bosse schieben.

Ist ja auch egal. Fassen wir zusammen:

-für Dich ist (fast?) alles in Butter
-für mich ist die Kacke mächtig am Dampfen
 
blackbird hat folgendes geschrieben:

scoopexx hat folgendes geschrieben:

Deine Aussage war: Gut, dass die Leute damals Radautz gemacht haben, deswegen dürfen die Leute heute auch jammern (oder Radautz machen - du bist hier ja der Revolutionsführer :D ). Das setzt wohl ungefähr gleiche Lebensumstände damals-heute voraus, die in deiner Welt ja anscheinend gang und gäbe sind.

Was'n das für eine Logik? "Jammern" und revolutionieren darf (LOL) man, wenn es in der Gesellschaft krasse und offensichtliche Mißstände gibt und nicht, wenn gleiche Voraussetzungen gegeben sind. Dann hätten ja die Fabrikarbeiter auch nicht runjammern dürfen, weil es den Sklaven früher noch viel schlechter ging. Aber das scheint wirklich Deine Denkweise zu sein, da kann man nichts machen.

Man darf wohl eine Untergrenze voraussetzen, bei der sich das Revolutionieren lohnt.


Polen, Griechenland, was auch immer Dir sonst noch so als Zeigefinger-Gegenargument für das Schlaraffenland Deutschland einfällt. Komischerweise verweist Du nie auf Länder wie z.B. Frankreich, in denen es immerhin einen allgemeinen, gerade so akzeptablen Mindestlohn gibt.

Ja, den Leuten in Frankreich gehts so viel besser, als uns. Deswegen zerschlagen die auch die Vororte von Paris - trotz Mindestlohn übrigens. ;)

Glaubst Du eigentlich wirklich, daß sich hier Leute beschweren, die sich nicht aufgrund ihrer täglichen Erfahrungen selbst eine Meinung gebildet haben? Ich glaube, die brauchen Deine "Anleitung zum richtig Jammern" nicht und müssen Dir hier auch nicht jedes Detail einzeln begründen. Ganz schön überheblich. Verbesserungsvorschläge, bzw. genauer, wie diese bewerkstelligt werden sollen, braucht auch nicht jeder zu bringen.

Klar, aber dann muss man sich auch nicht wundern, wenn es nicht besser wird. Die alles-Scheiße-Einstellung ist wohl die so ziemlich unproduktivste, die man sich ausdenken kann.

Es hat nunmal nicht jeder Deinen riesigen Geisteshorizont [füge hier Smiley Deiner Wahl ein]. Und ja, für das Wohl des Volkes und die Wahrung dessen Rechts sind sehr wohl die Politiker verantwortlich, die sich für ihre Inkompetenz und ihre Lobbyismuspolitik auch noch fürstlich belohnen lassen, während der kleine Mann verreckt. Hauptsache für das Recht auf doppelt fette Rente klagen, z.B..

"Während der kleine Mann verreckt". Junge, du bist so ein Übertreiber. Wann ist das letzte mal einer hier aus dem Forum verhungert? Schau dir andere Länder an. Dort verrecken die Leute richtig an Krankheiten, die in unserem Gesundheitssystem nie möglich wären. Anderswo müssen die Leute mühselig ihre Erträge auf den Feldern zusammenkratzen und du sprichst hier von "verreckenden Menschen" in Deutschland und als Gründe führst du Behördenwillkür und Erpressung an. Ich mein, wie dumm ist das?

Deine Welt ist immer noch eine Scheibe, weil du nur Deutschland siehst. Also versuch zumindest mal deinen Horizont zu erweitern, vielleicht merkst du dann, wie sehr du mit Leuten aus anderen Ländern verknüpft bist und dass die an allen Ecken und Enden für dich arbeiten.

Wie schon gesagt: es ist fast schon abartig, für wie dumm Du andere und für wie clever Du Dich selber hälst. Ich weiß, das wir in einem der reichsten Länder der Welt leben. Ich weiß aber auch, daß dieser Reichtum ungleich verteilt ist und immer ungleicher verteilt wird. Natürlich muß hier niemand verhungern,

Ach jetzt verreckt plötzlich doch keiner mehr...?

aber Leben und Überleben unterscheiden sich ebenfalls. Ich weiß, das wir auf dem Papier Pressefreiheit, Recht auf freie Meinungsäußerung, diverse andere Persönlichkeitsrechte, Volksherrschaft, soziale Marktwirtschaft u.s.w. besitzen. Ob dies aber der Realität entspricht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und das Du diese teilweise extremen Abweichungen nicht erkennen oder relativieren willst, geht mir nicht in den Kopf. Andererseits wirfst Du mir vor, ich würde das Ideal nicht sehen (nicht das perfekte Schlaraffenland, sondern einfach gewisse Mindestanforderungen).

Jetzt erzählst du mir einen Absatz weiter oben, dass du doch den Blick in die Welt werfen kannst und beweist mir hier, dass du es doch nicht kannst. Ich geh jetzt mal, obwohl es eigentlich offtopic ist (es ging ja um die von dir so hochgelobte Produktivität des Jammerns), ein klein wenig darauf ein:
Wo fühlst du dich denn hierzulande so gravierende (oder überhaupt welche) Einschränkungen in der Pressefreiheit? Weil Pit meint, dass ein paar Blogs angeblich geclosed wurden?! Es kann jedes Medium schreiben, was es will, wenn es nicht um verfassungsfeindliche, in bestimmten Bereichen pornografische Inhalte geht, die zurecht verboten sind. Hast du schonmal eine Verhaftung in Deutschland gesehen, weil jemand die Merkel kritisiert hat? In anderen Staaten steht darauf die Todesstrafe.
Versammlungsfreiheit: Die lassen sogar den linken und rechten Abschaum auf der Straße umhermarschieren.
Recht auf freie Meinungsäußerung: Können wir hier ja ausprobieren. Ich behaupte jetzt einfach mal: Schäuble und von der Leyen stinken, wie Omas unter den Axeln und gehören eingekerkert. Wetten, dass morgen nicht die Stasi bei mir vor der Tür steht?
Volksherrschaft: Was möchtest du? Dass das Volk selbst bei jeder Entscheidung mitentscheidet? Klar, wäre möglich (mal ab von den Kosten...). Nur dann wären Minderheiten nicht mehr lange in diesem Land, weil die ständig überstimmt würden und die einzigen, die übrig blieben, wären eine große, homogene, vielleicht sogar extremistische Masse. Wenn du politisch mitwirken willst, hält dich ja sogar niemand davon ab, einer Partei beizutreten oder sogar selbst eine zu gründen. Aber als Jammerer hat man ja anderes zu tun.
soziale Marktwirtschaft: Schau dir mal an, was in diesem Land im Vergleich zu anderen Ländern umverteilt wird. Die große Masse bekommt mehr als genug, um Leben zu können. Der Staat kauft dir sogar deine scheiß Möbel. Aber was erwartest du? So ein System muss mit standardisierten Verfahren laufen, da sonst der Aufwand für den Unterhalt des Systems viel zu groß wäre und die Kosten, die surprise surprise auch jemand zahlen muss, explodieren würden. Natürlich fallen da einige durch das Raster durch und desto größer die Zahl der Einwohner, desto mehr sind das anteilig. Du forderst hier schon wieder das Paradies. Was man machen kann, und da kommen wir wieder zu dem Thema, auf Missstände aufmerksam zu machen und zu kritisieren, aber wenn man jammert, passiert eben nichts.

Das Problem ist einfach: Viele der oben genannten Rechte sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Man gewöhnt sich dran, dass sie da sind und nimmt nur noch Dinge wahr, die nicht gut laufen, was allerdings zwangsweise mit einem System einher geht, das 82 Mio Menschen mit verschiedenen Interessen, Nutzenpräferenzen, Qualifikationen, Bedürfnissen etc. managen soll. Ich kann dir nur raten: Erkenn mal, dass in Somalia oder wo auch immer Menschen wie du und ich leben und dass das keine Tiere sind, bei denen das eben Normalität sein sollte, dass die von dir oben beschriebenen Grundrechte nicht vorhanden sind, sondern dass die ebenso gekämpft haben, wie wir in Westeuropa, aber leider nicht so viel Glück hatten und haben, wie du und ich.

Wir leben hier in einer Welt, die ziemlich schnell dem Abgrund entgegenrast. Wahrscheinlich wird's besser nicht mehr werden. Da kann man auch mal zufrieden sein, auf der sonnigen Seite der Welt zu leben.

By the way hab ich nix gegen wohldosiertes Jammern. Kann ja auch mal ganz gut tun und ein bischen Dampf ablassen. Aber der Thread hier hieß nicht "Selbsthilfegruppe für alle vom Leben benachteiligte", sondern "Politikverdrossenheit".

Ach, und Du meinst nicht, daß das eine mit dem anderen manchmal Hand in Hand geht?

Aber ich vergaß: Der Schlosser, der nach 30 Berufsjahren gekündigt wurde (aus welchen supidupi Umständen auch immer), auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr hat und nun seine Familie von 1/40 eines Politikergehaltes ernähren muss, soll sich gefälligst selber kümmern und nicht alles auf raffgierige Politiker und Bosse schieben.

Zum deutschen Kündigungsschutz: Da musst du nichtmal in Schwellen- oder Entwicklungsländer schauen. Da reichen andere Industrienationen, wie Dänemark und USA, um schlechteren Kündigungsschutz zu sehen. Es gibt hier so viele soziale Auffangnetze, wie es sie in kaum einem anderen Land gibt. Wo gibts z.B. noch Sozialpläne außer in D und Österreich? Du suchst dir immer so schön plakative, stumpfe Einzelfälle raus und dann sind bei dir plötzlich alle Bürger arme alte Schlosser, die ihren Job verloren haben. Natürlich gibt es solche Fälle, die auch immer wieder tragisch sind - aber wenn du mal meinen Rat zu Herzen genommen hättest, dann würdest du auch mal darüber nachdenken, wie man es besser machen könnte und nicht einfach nur den Sachverhalt beschreiben und danach Kacka! rufen. Da wird es nämlich schwierig, weil ein höheres Hartz IV zu Missbrauch einlädt (die oben von mir angesprochene Standardisierung ermöglicht das und Hartz IV-Missbrauch gibt es heute zu den derzeitigen Sätzen schon genug) und die Gesellschaft eben dafür auch aufkommen muss, wodurch es eben an anderer Stelle fehlt. Wenn du also einerseits darüber jammerst, dass die Hartz IV Sätze so niedrig sind und gleichzeitig darüber, dass die Staatsverschuldung so hoch ist (worauf ich bei dir wetten könnte), dann kannst du dir auch gleich einen "ich bin ein Vollhonk"-Stempel auf die Stirn tacken.
Das heißt nicht, dass man nicht ständig an dem System arbeiten muss (was zeitgleich durch die Dynamik des Systems erschwert wird), um es immer weiter und weiter zu verbessern - aber wie es so schön heißt: von nix kommt nix.

Ich glaube, das ist auch ein bischen das Problem bei dir: Du schreist hier nach Revolution, kannst aber nur achso negative Sachen aufzählen und hast noch keinen Gedanken daran verschwendet, wie man Sachen überhaupt verbessern könnte oder ob man dies überhaupt kann, ohne an anderer Stelle viel größere Schäden anzurichten. Das ist doch genau das gleiche, wie mit dem Gejammere. Mal ein bischen Dampf ablassen, Gedanken machen sollen sich andere.

Vielleicht noch ein kleines Wörtchen zu Politikern: Klar gibt es da draußen haufenweise Flachpfeifen, die in der Politik sind. Es gibt sicher auch einige Korrupte, aber du checkst irgendwie nicht, dass du als Politiker Entscheidungen unter extremer Unsicherheit über ein hochgradig dynamisches System System triffst. Und du erwartest tatsächlich, dass dabei nur gute Entscheidungen herauskommen? Womit wir wieder bei deinen Träumen vom Paradies sind...

Ist ja auch egal. Fassen wir zusammen:

-für Dich ist (fast?) alles in Butter

-für mich ist die Kacke mächtig am Dampfen

Das hast du schön gesagt. :D Ich will nicht für dich sprechen, aber dir vielleicht einen Rat geben: wenn du meinst, dass es so einfach ist, einen Staat ohne Inkonsistenzen im System aufzubauen und dass dies nur in Deutschland nicht gelingt (scheint ja deine Meinung zu sein, sonst wärst du ja nicht der große Ché blackbird Guevara :D ), kannst du ja auswandern. Dann muss es ja in jedem anderen Land auf der Welt besser laufen.

Für mich ist sicher vieles in Butter, weil ich den Blick auf die positiven Dinge nicht verliere, die es hier im Land gibt. Das "(fast) alles" kannst du also gerne gegen "sehr vieles" austauschen, wenn du deinen Schrieb nochmal verbessern willst. Natürlich darf man die Dinge nicht außer Acht lassen, die nicht rund laufen, aber dazu gehört eben auch etwas Konstruktivität, die in unserer Spaßgesellschaft einfach verloren gegangen ist. Einige (viele?) der Probleme, die wir derzeit in diesen Land haben, kannst du sicher auch teilweise damit begründen, dass wir mittlerweile in einer verdummten Kein-Bock-Gesellschaft leben, in der man sich hinter seinen Spielekonsolen und Blu-Ray-Sammlungen versteckt, in Discos und auf Festen besäuft, kokst, als hätte man nix besseres zu tun, und hier und da mal ein paar unqualifizierte Kommentare ablässt, weil die Politik und Wirtschaft ja die langweiligen Feinde geworden sind. Von daher ist vielleicht sogar vieles nicht in Butter, aber die Probleme, die man hat, bei sich selbst zu suchen, ist irgendwie aus der Mode gekommen. Heute sind ja nur noch die Wirtschaft und der Staat schuld.
 
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