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PlayStation 4: 4K-Filme würden als Download 100 GB wiegen

das wird die digitale Spaltung zwischen Land und Stadt noch weiter vorantreiben !
 
das wird die digitale Spaltung zwischen Land und Stadt noch weiter vorantreiben !


Der Witz ist das du heute in vielen Fällen auf dem Land schon bessere Leitungen bekommen kannst als in der Stadt. Das ist zum Beispiel bei mir in der Umgebung der Fall. Die ganzen Dörfer ringsum haben kürzlich Glasfaserleitungen bekommen, hier in der Stadt wird man da wohl noch Jahre drauf warten müssen.

Der Grund dafür ist relativ einfach, in den Dörfern die Feldwege aufstemmen um die Leitungen zu legen ist einfacher und billiger als wenn man in der Stadt erstmal die Bürgersteige und Straßen aufstemmt. Wer trotz alledem noch keine Glasfaserleitung bekommen kann, hat oft mit LTE eine sehr adäquate Alternative. Die Zeiten in denen man pauschal sagen konnte wer in der Stadt wohnt hat es besser was DSL angeht, dürften mittelfristig vorbei sein.
 
Sony überteibt mal wieder. Ich würde nicht 100 sondern eher 30 bis maximal 50 GB sagen wenn überhaupt. Mit h.265 soll die Bitrate bei gleichbleibender Qualität halbiert werden können.
Viele Bluray-Filme passen auf die 25GB-Version. Bei vierfacher Pixelanzahl bei 4k wären wir bei 100GB. Mit h.265 wärs davon nur noch die Hälfte. Und grad bei Streaming werden werden wesentlich niedrige Bitraten genutzt als auf Discmedien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja jaypee...manchmal hat es auch Vorteile aufm Land zu wohnen :D
 
Der Witz ist das du heute in vielen Fällen auf dem Land schon bessere Leitungen bekommen kannst als in der Stadt. Das ist zum Beispiel bei mir in der Umgebung der Fall. Die ganzen Dörfer ringsum haben kürzlich Glasfaserleitungen bekommen, hier in der Stadt wird man da wohl noch Jahre drauf warten müssen.

Der Grund dafür ist relativ einfach, in den Dörfern die Feldwege aufstemmen um die Leitungen zu legen ist einfacher und billiger als wenn man in der Stadt erstmal die Bürgersteige und Straßen aufstemmt. Wer trotz alledem noch keine Glasfaserleitung bekommen kann, hat oft mit LTE eine sehr adäquate Alternative. Die Zeiten in denen man pauschal sagen konnte wer in der Stadt wohnt hat es besser was DSL angeht, dürften mittelfristig vorbei sein.

Ich merks vor allem beim LTE, dass die Dörfer bevorzugt werden. Bei uns gibts in jedem kleinen Kaff gleich mehrere Sendemasten und in den Städten keinen einzigen.
 
Ich merks vor allem beim LTE, dass die Dörfer bevorzugt werden. Bei uns gibts in jedem kleinen Kaff gleich mehrere Sendemasten und in den Städten keinen einzigen.

Das ist auch so beabsichtigt. Wie du vielleicht schonmal gehört hast, gibt es eine Vorgabe der Bundesregierung nach der bis 2018 jeder Bundesbürger mindestens eine 50 Mbit Bandbreite bekommen können muss. Von der Bundesnetzagentur wurden deswegen Prioritätsstufen geschaffen, durch die sichergestellt wurde das die Dörfer, die bislang überhaupt keinen DSL Anschluss bekommen konnten, zuerst versorgt werden müssen. Hieran war die Vergabe der Lizenzen gekoppelt, die Anbieter mussten sich verpflichten den Ausbau genau so durchzuführen.

Hier muss man der staatlichen Regulierungsmaschinerie vielleicht aber auch mal ein Lob aussprechen, denn hätte man den Anbietern die Art des Netzausbaus nicht vorgeschrieben, würde man in den Dörfern wohl noch in vielen Jahren auf einen Breitbandanschluss warten. Etwa 3/4 der deutschen Bevölkerung wohnen in Städten oder zumindest im direkten Umkreis. Die Entwicklung und der Ausbau der LTE Technik ist zu teuer als das man im Normalfall die Leute auf den Dörfern damit zuerst versorgt hätte. Als Netzanbieter schaut man ja immer wo sich am schnellsten der meiste Profit machen lässt.

Deswegen gibt es in der Straße in der ich wohne auch keinen Kabelanschluss, ein paar Hundert meter weiter aber schon. Von Nachbarn weiß ich das es vor Jahren eine Umfrage gab wer denn gerne einen hätte, dann haben sich nicht genügend Leute gemeldet und dann wurde eben auch nichts gemacht. Aus rein wirtschaftlicher Sicht natürlich nachvollziehbar, aber genauso läuft es eben auch mit den Breitbandanschlüssen. Eher man für teures Geld ein paar Dörfer anbindet, konzentriert man sich lieber auf die Ballungsgebiete in denen man schnell Geld machen kann, das wäre ohne Regulierung von oberster Stelle sicher auch noch die nächsten Jahre so weiter gegangen.

Anbieter wie Vodafone, damals noch Arcor, haben vor geraumer Zeit ja sogar schon wieder damit begonnen IDSN Flatrates in diesen Gebieten anzubieten damit man Geld abschöpfen kann ohne groß etwas dafür tun zu müssen.
 
Bei uns im Dorf wird seit Jahren mit der Telekom verhandelt und Unterschriften gesammelt um endlich DSL zu bekommen (also von der TCom)...aber die sehen da keinen Markt. Das haben eben Anbieter wie DSL OnAir (also Funk-DSL-Provider) genutzt um teuere Volumen-Tarife zu verkaufen mit Pseudo-DSL-Geschwindigkeit (2,5 mBit, 10GB Volumen für 70,-/m). Zum Glück hatte ich die Chance zu Kabel BW zu wechseln weil wir schon Kabel-TV liegen hatten und da bei uns vor ca 1 Jahr die ganze Straße aufgerissen wurde (Gasleitungen legen für ein Neubaugebiet) hat die Kabel BW die Chance genutzt um neue Leitungen mit rein zu werfen.
 
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