Wie wir alle wissen, haben EULAs so ein Problem: Man muss das Produkt zuerst kaufen, bevor man sie zu sehen kriegt. Mit anderen Worten: Den Vertrag zuerst unterschreiben, dann lesen. Aber zugegeben, ich würde nicht auf meine PS3 verzichten wollen.
Das hier geht aber sehr weit. So wollte ich mal schauen, was wohl passiert, wenn ich das Update nicht einspiele. Wollte dann eine runde GT5P fahren (nur offline, einfach so). Das ging nicht, ohne das Update einzuspielen. Ich wurde also nachträglich, *nach* dem Kauf, vor die Entscheidung gestellt: "Entweder installierst du Linux, oder du spielst GT5P. Dass du 700 Franken für eine Kiste bezahlt hast, mit der man beides tun kann, und für 50 Franken ein GT5P dazu gekauft hast, interessiert uns nicht mehr, aber danke trotzdem für das Geld. Wir haben beschlossen, dass das ab heute anders ist."
Es dürfte nicht allzu schwer sein, nachzuvollziehen, warum ich der Meinung bin, dass dies zu weit geht. Wenn ich wenigstens die Option hätte, diese 750 Franken (und das Geld für meine ca. 100 Spiele) zurückerstattet zu kriegen, nachdem das Produkt von heute auf morgen nicht mehr das kann, was es damals, als ich es gekauft habe, konnte, dann könnte man darüber diskutieren. Das sollte man tatsächlich mal vor Gericht klären.
"Die die keine Ahnung haben sind meist die am lautesten brüllen

"
Ah, deshalb überwiegen die Kommentare, die diesen Schritt von Sony befürworten? Das erklärt natürlich einiges ...
