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Planescape Torment: Nachfolger könnte ohne das D&D-Regelsystem realisiert werden

Das wäre auf jeden Fall ein Spiel, dass ich ohne zu zögern unterstützen würde. Die Finanzierung über Crowdfunding wäre die beste Möglichkeit, einen würdigen Nachfolger zu entwickeln. Da man dann nicht befürchten muss, dass sich ein Publisher in die Entwicklung einmischt und das Spiel verwässert.
 
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Genauso kann man dann aber befürchten, dass die investierenden Fans einen Kleinkrieg austragen, unter dem das Spiel leidet, wenn nicht von vorn herein klargemacht wird: "Wir fragen euch nach eurer Meinung, aber ihr habt keinerlei Anrecht auf irgendwelche Extrawürste, abseits des fertigen Produkts". In Wasteland 2 läuft gerade so ein Geholze zwischen denen, die eben Wasteland 2 erwarten und denen, die meinen, sie würden hier endlich das Fallout 3 bekommen, das ihnen Bethesda nicht geboten hat, was natürlich absoluter Unsinn ist, aber leider sind diese Leute verdammt laut und hartnäckig.
 
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Na da bin ich mal gespannt, ob die genügend Eier haben diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. PST war nicht gerade ein finanzieller Erfolg und in der heutigen Zeit dürfte es noch schwieriger sein das Game an den Mann zu bringen. Aber für derlei Probleme haben wir ja neuerdings Möglichkeiten wie Crowdfunding.
Auf das D&D-System kann man wirklich verzichten, da PST ohnehin eher ein Interactive Book mit kleineren RPG- und Adventure-Elementen war, als ein vollwertiges Rollenspiel. Ich hoffe jedoch, dass Avellone clever genug ist, Guido Henkel wieder ins Boot zu holen ... Alles in allem stehe ich dieser Sache äußerst skeptisch gegenüber.
 
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