Nintendo Wii hochrechnen auf 720p/1080i

Jetzt muss ich aber auch mal was Blödes in die Runde werfen.

Wenn HD-Screens keinen Upscaler hätten, wie könnten sie dann ein 720p-Signal auf (beispielsweise) 1080 Zeilen hochrechnen? Und ich rede vom DIGITALEN Signalweg per HDMI.

Und dieses Hama-Ding, ist das tatsächlich in der Lage in ECHTZEIT hochzurechnen? Das glaub ich nämlich nicht, das schaffen ja nicht mal die besten HD-Screens der Welt. Ich glaube, ohne das Ding je in der Praxis gesehen zu haben, dass es selbstvertändlich eine gewisse Zeit braucht um das Signal umzurechnen, und genau sowas ist für Videospiele tödlich.

Und zuletzt erschließt sich mir der Sinn nicht, weshalb man ein Gerät vorschalten soll, welches exakt das macht, was der Screen selbst macht. Womit wir wieder beim Upscaler wären, der aus einem 480p/i-Signal (Wii) doch von ganz alleine auf die 1080 Zeilen hochrechnet.

Vielleicht hab ich aber auch einen Denkfehler und werde nun aufgeklärt.


Pitlobster
 
thoson hat folgendes geschrieben:

Ich will mir gar nicht erst vorstellen, wie ein 480p Wii Bild, auf nem 1080i Screen aussieht.



Einfach nur scheiße. Deshalb hab ich meine Wii auch wieder verkauft. Selbst mit Komponentenkabel ist die Grafik einfach nur Müll. Die Wii hat in keinerlei Weise an irgendeinem TFT oder Plasma TV was zu suchen. Eine Beleidigung für jeden Flatscreen. Und da hilft auch keine externe Hardware iwas. Das ist wie mit diesen Zauberflüssigkeiten, die man zum Öl kippt um Benzin zu sparen.;)
 
Was die Diskussion ums hochrechnen angeht, da hab ich jetzt langsam echt keine Bock mehr drauf. Wie gesagt, man kann keine Pixel hinzuzaubern sondern lediglich die vorhandenen strecken. Wenn alles im Leben technisch so einfach machbar wäre könnte die Wii sowas ja auch selbst erledigen, die gibt aber nur 480p aus und daran ändert auch ein Zusatzgerät nichts.

Ein LCD kann nur eine einzige Auflösung ausgeben, da die Pixelzahl physikalisch festgelegt ist. Wenn ein LCD etwas 1024x768 Bildpunkte hat, dann zeigt er immer diese Auflösung an, ganz egal, ob dass Eingangssignal höher oder niedriger ist. Die einzige Möglichkeit, weniger Pixel anzuzeigen, besteht in einem schwarzen Rahmen um das Bild (Fenster). Wenn das Eingabesignal von der physikalischen (auch nativ) genannten Auflösung des Bildschirms abweicht, muss es skaliert werden, da es sonst gar nicht angezeigt werden kann. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Skaliertechniken, die dir aber nur ein Experte vernünftig erklären kann. Skalieren bedeutet allgemein, dass Pixel zum Ausgabesignal hinzugefügt oder von diesem weggenommen werden, um auf die physikalische Auflösung des Screens zu kommen. Nur mit dieser Auflösung ist das Bild überhaupt darstellbar. Konkret bedeutet das: wenn ich meinen Super Nintendo an einen Full-hd-Bildschirm anschließe, hat das Super-Nintendo-Bild (ungefenstert) immer 1080p/i. Dies wird aber nur dadurch erreicht, dass die Pixel des Ausgangsbildes durch den Scalierer vervielfacht werden. Insgesamt wird das Bild besch** aussehen, da ein Pixel des Ausgangsbildes jetzt einfach n-mal angezeigt wird. Optisch wirkt er damit einfach größer.
 
pitlobster hat folgendes geschrieben:


Und dieses Hama-Ding, ist das tatsächlich in der Lage in ECHTZEIT hochzurechnen? Das glaub ich nämlich nicht, das schaffen ja nicht mal die besten HD-Screens der Welt. Ich glaube, ohne das Ding je in der Praxis gesehen zu haben, dass es selbstvertändlich eine gewisse Zeit braucht um das Signal umzurechnen, und genau sowas ist für Videospiele tödlich.

Wie gesagt, das geht nichtmal mit PCs vernünftig. Die Programme die ich auf dem Rechner habe sollen auch normales Videomaterial in 1080p konvertieren können. Tun sie im Grunde auch, nur eben mit dem von mir schon genannten Mittel der "Pixelstreckung".

Die Pixel werden gestreckt, die Übergänge geglättet und am Ende hat man dann ein leicht unscharfes, zumindest aber akzeptables Bild. Wirklich vergleichbar mit richtigem HD Material ist das ganze bei weitem nicht, mal abgesehen davon das so eine Konvertierung wie gesagt Stunden dauert.

Eine Echtzeitumwandlung ist somit praktisch ausgeschlossen.
 
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