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Ninja Theory: Kritik am AAA-Retail-Modell

Ja, was? Soll ich jetzt auf große, epische Games verzichten, weil euch das in der Produktion zu risikoreich ist? Dann macht eure kleinen Spielchen für iOS, aber wir sehen uns nicht wieder!
 
Ganz unrecht hat er eh nicht Kreativität findet man bei AAA Game heute überhaupt nicht mehr, die Studios können es sich nicht mehr leisten irgendetwas zu riskieren und setzen desahlb nur auf Konzepte wo man schon weiß das sie funktionieren, meistens wird dann halt ein Shooter gemacht deshalb findet man heute auch nur noch Shooter und wenn mal einer etwas riskiert und ein wenig was anderes probiert ist das Risiko groß dass es einem wie bei Lair geht und wenn ein AAA Game scheitert dann war es wie bei lair halt höchstwahrscheinlich das letzte Game was man vom Entwickler gesehen hat.
Fehlschläge sind bei den heutigen Entwicklungskosten nicht mehr drinnen und das ist schon ein Problem wenn man mich fragt, denn für Gamer heißt dass das man so gut wie immer nur die gleichen Shooter Games und Vortzsetzungen von bereits erfolgreichen IPs sieht.
Selbst Spiele die eine super Qualität bieten aber mal einen etwas anderen Weg probieren wie Alan Wake gehen schon das Risiko ein ein Flop zu werden denn 1 Millioen verkaufte Stück reichen heute kaum noch um profitabel zu sein, wer weiß ob man je wieder ein Spiel sehen wird von Remedy man kann nur hoffen, die Gaminbranche verliert heute talentierte, gute Entwickler die bereit sind etwas zu wagen am laufenden band.
Ist schon irgendwie eine blöde Zeit heute, ich denke wenn ich heute ein junger kreativer Entwickler wäre würd ich auch lieber kleine Spiele fürs Iphone oder Xbox live machen wollen wo man noch richtig kreativ sein kann als an AAA Games zu arbeiten.
 
iOS Games mögen eine Spielwiese für frustrierte Entwickler sein, die gerne mal was in Eigenregie umsetzen. Anspruch hat das Zeug in der Regel aber keinen.

Die Lösung kann nur sein, dass etablierte Publisher das Risiko einfach gehen und endlich mit diesem Copycat-Gehabe Schluss machen. Ihre Konten sind immerhin ausreichend gemästet von unserem Geld.
 
So wie jede andere Branche leidet auch die Spielebranche unter ihrem eigenen Erfolg. Wurden Spiele früher von Fans für Fans gemacht stehen heute die finanziellen Interessen im Vordergrund. Das ist in der Filmbranche nicht anders, da bekommt man auch größtenteils Einheitskost vorgesetzt.

Wer wirklich was anderes möchte findet aber ausreichend Alternativen, nur eben nicht beim Mainstream.

Ich kann schon verstehen warum der Mann sagt viele Entwickler würden lieber kleine iOS Games produzieren. Man kann kreativer sein, das persönliche Risiko ist wesentlich geringer und man ist nicht an die restriktiven Vorgaben der großen Studios gebunden.
 
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