Videospiele verursachen keine Depression, können allerdings zu der Entstehung einer solchen beitragen. Wie viele andere Freizeitaktivitäten lenken diese vom Alltag bzw. von alltäglichen Aufgaben und auch Problemen ab. Was im grunde genommen in Maßen auch gesund ist. Wer sich allerdings zu intensiv mit seinem Hobby beschäftigt und dabei die Alltagsbewältigung und auch die soziale Komponente außer Acht lässt, kann von sich selber mit der Zeit den Eindruck gewinnen nichts anderes mehr gebacken zu kriegen. Und das wiederum kann zu Depressionen führen! Sicherlich ist es für jemanden mit einer depressiven Neigung nicht optimal stundenlang Computer zu spielen aber ebenso wenig ist es wohl angebracht dann stundenlang am See zu hocken und zu Angeln (wohl aber sozial eher akzeptiert - von den Tierschützern mal abgesehen) oder sich dann 14 Stunden am Tag in seine Arbeit reinzustürzen (Burnout). Was man auch macht, es kann zuviel des guten sein. Daher ist es wichtig für alles ein gesundes Maß zu finden, um schließlich die Bewältigung des Altags nicht zu vernachlässigen!