TAPETRVE
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Sodala, das PSN tut wieder und die Demo zum neuen "Motorstorm" befindet sich auf europäischen Marktplätzen. Nicht auf dem deutschen, denn das Spiel ist dank ungestraft überfahrbarer Passanten ab 16 - die fallen übrigen auch nicht nur unspektakulär um, sondern werden hie und da auch schon mal eine Weile mitgeschleift.
Zum Spiel: Nun, es ist entgegen allgemeiner Befürchtungen durchaus noch ein echtes "Motorstorm", zumindest, was das Fahrgefühl betrifft. Allerdings ist die Strecke in der Demo mit weit weniger Kurven und Gefahrenquellen (v.A. Abgründen) gesegnet, als man aus den Vorgängern kennt, aber auf den Geraden geht es nach wie vor extrem holperig zu und es gibt das eine oder andere Hindernis zu umfahren, so dass der Lenkdaumen zumindest nicht einschläft. Die Karren steuern sich ohnehin hervorragend. Ansonsten dürfte das Spiel einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen. "Burnout" ist eine lahme Schnecke dagegen - die Karren haben einen derartigen Affenzahn drauf, dass sie in einem Tunnel auch gern mal die Wände hochfahren (gut für fixe Überholmanöver). Genau dieses Geschwindigkeitsgefühl hat dem letzes Jahr erschienenen "Split/Second" gefehlt, dessen zusammenbrechende Streckenelemente sich hier nun wiederfinden. Zwar hat man als Spieler keinen Einfluss darauf, wie sich die Strecke im Verlauf eines Rennens verändert, doch wenn sich ein entsprechendes Ereignis ankündigt, wird das Spektakel auf Knopfdruck kurz in Zeitlupe gezeigt, so dass man entsprechend reagieren kann.
Optisch ist die Sache gefällig. Nicht mehr, nicht weniger. Die Texturen sind nicht die schärfsten, die Strecken sind teils etwas kantig, aber eine tolle Ausleuchtung und v.A. die wahnwitzige Geschwindigkeit holen die Kartoffeln locker aus dem Feuer.
Sound ist serientypisch wuchtig, wer allerdings auf die Idee kam, Hans Zimmer Junior alias Klaus Badelt für die Musikbegleitung anzustellen, gehört verprügelt. Anstelle angemessen rotziger Stromgitarren und Elektronica gibt es nun billige Synth-Streicher auf Breakbeats, wie aus einem zweitklassigen Actionfilm. Pfui Teufel.
Im Endeffekt kann gesagt werden: Die Demo macht verdammich viel Laune. Allerdings bleibt zu hoffen, dass das fertige Spiel bei den Strecken in Punkto Anspruch noch mächtig draufhaut. Ansonsten befürchte ich nämlich, dass die Sache viel zu einfach wird.
Zum Spiel: Nun, es ist entgegen allgemeiner Befürchtungen durchaus noch ein echtes "Motorstorm", zumindest, was das Fahrgefühl betrifft. Allerdings ist die Strecke in der Demo mit weit weniger Kurven und Gefahrenquellen (v.A. Abgründen) gesegnet, als man aus den Vorgängern kennt, aber auf den Geraden geht es nach wie vor extrem holperig zu und es gibt das eine oder andere Hindernis zu umfahren, so dass der Lenkdaumen zumindest nicht einschläft. Die Karren steuern sich ohnehin hervorragend. Ansonsten dürfte das Spiel einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen. "Burnout" ist eine lahme Schnecke dagegen - die Karren haben einen derartigen Affenzahn drauf, dass sie in einem Tunnel auch gern mal die Wände hochfahren (gut für fixe Überholmanöver). Genau dieses Geschwindigkeitsgefühl hat dem letzes Jahr erschienenen "Split/Second" gefehlt, dessen zusammenbrechende Streckenelemente sich hier nun wiederfinden. Zwar hat man als Spieler keinen Einfluss darauf, wie sich die Strecke im Verlauf eines Rennens verändert, doch wenn sich ein entsprechendes Ereignis ankündigt, wird das Spektakel auf Knopfdruck kurz in Zeitlupe gezeigt, so dass man entsprechend reagieren kann.
Optisch ist die Sache gefällig. Nicht mehr, nicht weniger. Die Texturen sind nicht die schärfsten, die Strecken sind teils etwas kantig, aber eine tolle Ausleuchtung und v.A. die wahnwitzige Geschwindigkeit holen die Kartoffeln locker aus dem Feuer.
Sound ist serientypisch wuchtig, wer allerdings auf die Idee kam, Hans Zimmer Junior alias Klaus Badelt für die Musikbegleitung anzustellen, gehört verprügelt. Anstelle angemessen rotziger Stromgitarren und Elektronica gibt es nun billige Synth-Streicher auf Breakbeats, wie aus einem zweitklassigen Actionfilm. Pfui Teufel.
Im Endeffekt kann gesagt werden: Die Demo macht verdammich viel Laune. Allerdings bleibt zu hoffen, dass das fertige Spiel bei den Strecken in Punkto Anspruch noch mächtig draufhaut. Ansonsten befürchte ich nämlich, dass die Sache viel zu einfach wird.