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Microsoft: Will 14-jährigen Hacker fördern

Ich hab ja immer so meine Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist den M$ da geht. Natürlich, es läuft auf weniger Streß hinaus wenn sich hie Hacker weniger auf M$ einschießen, aber jemanden dafür ´belohnen´, daß er in ein fremdes System einsteigen und Schindluder treiben wollte?
Fähige Mitarbeiter finden sie auch auf anderen Wegen, und in wie weit solche Jungs sich langfristig als vertrauenswürdig herausstellen... immerhin hatten sie anderes als einen Job im Sinn als sie bei M$ ´eingestiegen´ sind.

Allerdings eine feine Sache für arbeitslose Hackbegabte... klopf an einem von M$´s Systemen an und dir winkt ein ganz doller Job. ;)
 
@Homer-Sapiens
Boar kannst du Fanboy mal aufhören, geh doch zurück zu $ony...
Ihr seid echt zum ... , werdet erwachsen...echt lächerlich was du da schreibst.
Es war ein Minderjähriger, sollten sie ihn verklagen?
Sicher war es nicht gut, solch Phishingtäter hasse ich auch, aber besser so, als das seine Eltern darunter leiden müssten, den so haben alle 360 Zocker was davon.

Was Microsoft da macht ist doch gut, was sony gemacht hatte war dumm.
Wer weiß ob einige gute Hacker, den großen Hackangriff auf Sony nicht verhindern hätte können...bzw. die zwei Angriffe je auf psn und sony online e.
 
Fanboy...?
Ach Schnucki, es geht mir garnicht unbedingt um M$ (Sony hab ich übrigens mit keinem Wort erwähnt), ich find es grundsätzlich fragwürdig, Leute für Taten zu belohnen hinter denen sicher keine guten Absichten gesteckt haben ;)
 
Ich seh das anders. Vielmehr fördert Microsoft das Talent und geht mit Beispiel voran, dass man nicht einen Gegner mit den selben Waffen bekämpft, wie dieser auffährt. Wenn du (Homer-Sapiens) wüßtest wie Hacker arbeiten, dann würdest du schon besser überlegt schreiben.

Wenn einer schon mit 14 (Lass dir das nochmal langsam durch die Neuronen gehen) es drauf hat sich in ein System zu hacken, heißt das, dass er sämtliche Sicherheitslücken umgangen ist. Um solche Sicherheitslücken zu schließen muss man wissen wie diese Leute arbeiten. So ist es am besten man arbeitet mit ihnen zusammen oder noch besser, man setzt sie gegeneinander ein!

Respekt, Microsoft!
 
Sollte die Polizei auch so machen, in Fußballstadien gehen und Hooligans für sich rekrutieren (ok, bei einigen hat man den Eindruck das wurde wirklich so gemacht).

Wenn dann noch mehr Kriminelle auf Seiten der Unternehmen/Staaten stehen dann...eine sicher paradisische Welt.

Und natürlich ist es auch Zufall, dass MS gerade jetzt, wo Sony solche Probleme hat, mit einem Hacker friedlich zusammenleben möchte.
Bei einigen hat das Marketing also bestens funktioniert, kommt klatscht weiter Beifall.

Und bitte erspart mir die Lächerlichkeit mich nun einen Sony-Fanboy zu nennen. Mir klebt sicher noch viel mehr das MS-Fanboy Image an, ich bin so wandelbar.
 
@Socke

So siehts aus. Verbünden ist zwar besser, aber für die verbockte Scheiße muss man auch geradestehen und nicht "nur" belohnt werden.

Außerdem stinkts gewaltig nach dem von dir bereits genannten Marketing! Das ist aber typisch MS und zugegebenermaßen nicht blöd, denn die Beifallklatschenden geben dem ganzen leider Recht.
 
Als großer Fan des "Glacéhandschuh-Stils", weil selbst nicht gerne "Opfer" von Züchtigungsmaßnahmen kann ich hier nur sagen: Two Thumbs up, MS!
 
@Socke:
Solches Vorgehen ist doch Gang und Gäbe. Frag doch mal nach der Vergangenheit so manchen Streetworkers oder danach, wer die Schüler über Drogenmissbrauch aufklärt? ;)

Pitlobster
 
mein erster gedanke: Microsoft will sony ganz killen >.< kommt halt grad einfach unpassend... sony wird von hackern fast in den ruin getrieben (mal übertrieben gesagt), und promt engargiert und unterstützt Microsoft Hacker... nich grad gut getimed um Vertrauen zu erwecken...
 
PR-Gag. Wenn ich so etwas mache - was ich persönlich durchaus sinnvoll finde bei einem 14-jährigen - dann aber bitte im Stillen. Mit dem Heraustreten an die Öffentlichkeit schafft man sich ein Heer von Nachahmern, die nun ebenfalls versuchen werden, auf sich aufmerksam zu machen, um eine Förderung durch die betreffenden Unternehmen zu erhalten. Nein, das zielt ganz klar gegen Sony - aber die haben´s auch verdient!
 
Socke
Microsoft arbeitet nicht erst seit dem PSN Hack sondern schon seit Jahren mit Hackern zusammen.
 
Ob es vernünftig ist Leute für Straftaten zu ´´belohnen´´ sei mal da hin gestellt.

Aber es ist sicherlich aus Sicht der Firma eine lukrative Herangehensweise sich fähige Leute ins Boot zu holen, egal woher.

Außerdem hat man ja an Sony gesehen was geschieht wenn man sich mit einer sehr großen Gruppe gut ausgebildeter Leute mit einem unglaublichen Geltungsdrang anlegt.
 
Na, ich sehe da einen großen Unterschied zwischen diesem 14 Jährigen noch erziehbaren, minderjährigen Hacker der einfach mal ein par Daten klauen wollte und sich dafür eingehakt hat und einem über 20Jährigen straf mündigen Hacker der einem Unternehmen mit seinem Hack offensichtlich erheblichen Schaden zufügt. Wäre MS auch mit diesem Hacker so umgegangen wenn er als erwachsener strafberer"geheime" Daten von ihrer bis dato sicheren Konsole im Netz veröffentlicht hätte und jedem anderen Hacker und Kracker somit Tür und Tor zu Raupkopien und sonst was geöffnet hätte.
 
Ach ja, der unterschied ist auch das der Sony-Hacker das unternehmen ja auf Grund ihrer Firmenpolitik aufm Kicker hatte und somit auch offensichtlich schaden "WOLLTE" Wäre MS mit so einem auch so umgegangen???
 
Sehr gute Frage, vermutlich wäre MS genau so vorgegangen wie Sony. Es hat sich nur leider gezeigt dass der Konfrontationskurs den Sony eingeschlagen hat scheinbar nicht die beste Wahl war, ich nehme mal an die anderen Firmen werden für die Zukunft ihre Lehren aus der ganzen Geschichte ziehen.
 
Microsoft hätte den Master Chief losgeschickt und die Sache wie unter Männern geregelt ;)

Pitlobster
 
Vielleicht ist es ja auch eine Falle wie einst bei HL^2
 
Evt haben sie ihn auch zu Kaffee und Kuchen eingeladen und wir wissen ja...the cake is a lie :)
 
Mal ganz im ernst, ich finde beide Fälle kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen. Im Falle von MS hat es jemand geschafft durch eine Sicherheitslücke in einem Spiel an Informationen der User zu kommen. Im Falle von Sony hat es jemand geschafft nach monatelanger Arbeit seine eigene Konsole zu knacken um darauf nicht lizensierte Software laufen zu lassen und die Anleitung hierfür noch ins Internet zu stellen.

Wenn es jemand schafft ein Computernetzwerk zu hacken, das unter dauerhafter Überwachung durch Administratoren steht und in aller Regel auch immer mal wieder gewartet wird, dann hat der eindeutig mehr drauf als jemand der es geschafft hat zuhause im Keller seine PS3 zu hacken.

Davon abgesehen muss man feststellen das beide Konzerne im großen und ganzen den gleichen Weg gehen. Sony ging zwar bis vor die Gerichte, aber Microsoft hat schon vor ewigen Zeiten damit begonnen software- oder hardwaretechnisch modifizierte Konsolen auf Lebenszeit vom Onlinespiel auszuschließen.

Wer also glaubt das MS der wohltätige Samariter ist der jedem Hacker mit Kusshand den Traumjob anbietet, der irrt sich gewaltig.

Ganz davon abgesehen sollte man nicht vergessen das diese Leute kriminell sind, vollkommen egal ob sie in der Lage sind Sicherheitslücken aufzudecken oder nicht. Ohne Hacker bräuchte man sich über etwaige Sicherheitslücken erst gar keine Gedanken machen.
 
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