Die The Guardian Rezension ist eine außerordentliche Beleidigung der Vorlage. Begriffe wie "Incel", "Woke", "4Chan" und co. haben rein nichts (!) in der Rezension einer Fantasy-Geschichte verloren. Mich interessiert NULL was ein medial vergifteter Autor in die Serie projeziert. Und mir ist durchaus bewußt, dass kleinere Referenzen zu diesen Dingen implementiert sind (Netflix-typisch), aber am Rande halt. Wenn die Showmaker keine Stellung beziehen, tun es die Nitpicker der amerikanischen Social Media Landschaft. Das heisst aber nicht, dass man den Fokus über diese Pflicht-Beigaben hinaus auf spaltende Netzkultur richten muss.
Soviel dazu. Habe bislang nur die erste Folge gesehen. Das Setting ist toll, Bilder und Musik stimmig. Aber wenn es stimmt, dass man sich gegen Kontinuität entscheiden hat und die Geschichte kreuz und quer erzählt, dann ist das schon enttäuschend. Vermute mal ein Großteil der nicht so begeisterten Stimmen rühren daher. Audiovisuell wie gesagt ein Genuss.