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Kino.to: Werbepartnern drohen Konsequenzen

15 Jahre?
Kinderschänder kriegen da grade mal die Hälfte... Verkehrte Welt.
 
Was man hier manchmal so liest, da würde ich ja im Traum nicht darauf kommen :). Wer Werbeblocker nutzt soll schon ein Verbrechen (oder Ordnungswidrigkeit, was auch immer) begehen?!

Man kann es auch irgendwie übertreiben finde ich. Als wir früher Musik im Radio mitgeschnitten haben, hat sich auch niemand beschwert, obwohl das in den 80ern so ziemlich jeder gemacht hat, also warum jetzt so problematisch.
Weil eben die Gier und Geilheit nach noch mehr einfach kein Ende kennt. Weder beim Konsumenten noch beim Produzenten etc. Da muss eben überall noch mehr Geld heraus gepresst werden. Ach bin ich froh wenn die ganzen Schwellenländer endlich mehr Geld haben, dass sind riesige Bevölkerungsgruppen, wenn die erst einmal Kaufkraft besitzen, ui da bin ich mal gespannt wie dort die Verfolgung solcher Bagatelldelikte von statten geht.

Das es nicht ok ist, aktuelle Kinofilme (oder auch ältere) so einer breiten Masse zu Verfügung zu stellen ist schon richtig, aber hier von Bildung einer kriminellen Vereinigung zu sprechen wirkt in meinen Augen abenteuerlich.
 
hardobi hat folgendes geschrieben:
Man kann es auch irgendwie übertreiben finde ich. Als wir früher Musik im Radio mitgeschnitten haben, hat sich auch niemand beschwert, obwohl das in den 80ern so ziemlich jeder gemacht hat, also warum jetzt so problematisch.

Also meines Wissens haben sich schon damals die Plattenlabels darüber beschwert als die Kassete in jedermans Haus war. Und die Leute so aus dem Radio aufnahmen.
 
Ist schon klar das die keinen Beifall geklatscht haben, aber ist je jemand belangt worden weil er PRIVAT Aufnahmen gemacht hat, ich glaube nicht.
 
"Damals" wurde das allerdings noch recht einfach geregelt. Die Radiostationen hatten die Auflage ins Lied zu sprechen. Es gab ja nicht soviele Sendungen in denen du dann die Top Ten tatsächlich sauber aufnehmen konntest. Nebenbei kassiert die GEMA übrigens fett mit an jeder verkauften Leerkassette, Rekorder, Rohlingen, usw. Tja und trotzdem ist es kriminell etwas mitzuschneiden. Sehr Doppelzüngig. Irgendwo weter oben steht sinngemäß "Die Filmindustrie habe den Zug der Zeit verpasst und hätte einfach selber ein Online-Portal erstellen sollen". Da stimme ich zu. Das wär doch eine feine Sache gewesen. Einnert mich stark an Lotto-Online. Nur weil die Herren es verpasst haben selber eine Onlinemöglichkeit zu schaffen und Ihnen jetzt auf einmal Geld flöten geht, erklärt man es für illegal. Naja aber wir sind ja sowieso Verbrecher weil wir unsere XBOX-Spiele weiterverkaufen oder die Frechheit besitzen ein gebrauchtes Spiel zu kaufen.
 
also ich finds gut, dass Kino.to endlich offline ist. Das Strafmaß richtet sich normalerweise nach dem Streitwert (also knapp 15 Mio) und ne Vergewaltigung ist nun mal weniger wert, auch wenn es uns moralisch schwerwiegender vorkommt. Ausserdem droht dem Betreiber diese lange Haft ja nicht wg. dem illegalen Vertreiben von Filmen, sondern wg. Steuerhinterziehung, etc...

Jeder der hier noch an Kavaliersdelikte glaubt, wird vermutlich irgendwenn nen harten Magenschwinger von der Realität bekommen.
 
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