• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Killerspiele: Ergebnisse der Forsa-Institut Umfrage

Wie kommen die alten Leute/Politiker und alle Anderen die von Videospielen keine Ahnung haben darauf, unsere "Killerspiele" in Fragen zu stellen und schlimmstenfalls zu indizieren(Usk wird unter Druck gesetzt)? Was bzw wer ist bitteschön ein potentieller Amokläufer? Dazu geben die Politiker keine Antwort.
Stoiber und co. kümmert euch um die wirklich wichtigen Dinge in Deutschland und wenn ihr zu einem Thema mal keine Ahnung habt (wie z.B zum Thema Videospiele), einfach mal die Schnauze halten.
 
Ja da sieht man es mal wieder, die Medien hetzen auf, und die Leute schlucken den scheiss.
Weil wir mehr oder weniger Insider sind, wissen wir es besser, aber für einen Leien ist das schwer nachzuvollziehen. So geht es uns aber auch sicher mit anderen Themen.
Ach ja und meine Thorie ist ja immer noch, das die Medien an der ganzen Gewalt zum grössten Teil selber Schuld sind, wer zeigt den Bilder von Gewalt oder einen Tatort Film im Fernsehen, wo Kranke Planen und Anschläge verüben fast jeden Tag? Meine 360 wohl nicht ;-).
 
Wenn man jemanden der keine Ahnung hat nach "Killerspielen" fragt ist das ergebnis kein wunder. Da könnte ich Zigaretten "Krebserreger" und Alkohol "Todessaft" nennen. Und das wäre noch näher an der Wahrheit.

Im übrigen sind Psychologische vorgänge keine Demokratische entscheidung oder Meinung sondern etwas das Wissenschaftlich erforscht werden muss.
 
Und warum berichten die Medien nicht darüber wie leicht man an Waffen kommt? Meiner meinung nach sollte absolut NIEMAND (außer vieleicht der Polizei) Waffen besitzen.

Keine Waffe = Kein Amoklauf.
 
ixtracter hat folgendes geschrieben:

Crytek ist das letzte gute deutsche Entwicklerteam...

__________________________________________

Kleine Korrektur ist das beste letzte deutsche Entwicklerteam.
 
@tomk: Du hast soooo recht, ich stimme dir in allen Punkten zu, aber es ist halt einfacher die Hexe auf den Scheiterhaufen zu stellen, als tiefer zu gehen und die wahren Hintergründe zu erforschen. Das sag ich ja auch immer. Anscheinend geht es uns doch noch nicht schlecht genug, denn dann würde man so etwas nicht mit sich machen lassen...Siehe Frankreich. Regierung baut Scheiße = Bambule auf der Straße. So würde das mal richtig geregelt werden. ICh spreche hier nicht von den ach so bösen "Killerspielen" sondern von EINIGEN anderen Ungereimtheiten die in unserem schönen Land so vor sich gehen.
 
Hey Leute ich bin wirklich langsam dafür das wir selber auf die Straße gehen, um einfach mal zu zeigen, das wir uns nicht alles gefallen lassen.
Man kommt sich schon schlecht vor, obwohl man gar nix getan hat. Das wollen die uns anscheinend einreden.
 
Das Problem derjenigen, die keine Ahnung von Spielen haben, ist tatsächlich, dass sie nur Zuschauer sind. Sie können nicht nachempfinden, welche Intention die Spieler verfolgen, wenn sie Spiele spielen. Der Reiz ist nämlich nicht das Töten an sich, sondern das Überleben, das Weiterkommen. Das Adrenalin ist es, wenn man sich taktisch abspricht (Multiplayer) oder sich selbst eine Taktik überlegt (Singleplayer), um geschickt auszuweichen oder mit gefundenen Items den Gegner auszutricksen. Dass es meist mit dem Ableben der virtuellen Gegnerfigur endet, spielt eine unbedeutende Nebenrolle. Nur diejenigen, die schon vor dem Spielen psychisch gestört waren, empfinden Lust am virtuellen Töten. Das Problem dieser Menschen wird also nicht durch die Spiele erzeugt, sondern sie dienen nur dazu, die kranke Fantasie virtuell auszuleben. Die Ursache für die Krankheit liegt in ganz anderen Bereichen. Der normale Mensch sucht die Überwindung der Angst, wenn er im Spiel bedroht wird und letztendlich einen Weg, das eigene virtuelle Leben zu retten. Dies zählt zu den urtypischen Instinkten eines jeden Menschen und führt ganz bestimmt nicht zu einem Amoklauf.
 
Hier noch ein Link:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,449843,00.html

Die Behauptung, "Killerspiele" (was immer das sein soll) machten Kinder zu Mördern, ist nichts weiter als politischer Populismus. Leider hat dies zur Folge, dass die wahren Ursachen der Gewalt - nämlich in der Familie, der Schule, im sozialen Umfeld, Perspektivlosigkeit etc. - ausgeblendet werden.
Die meisten Befragten der Forsa-Studie haben vermutlich nie ein PC/Videospiel gespielt. Dass diese Leute mir dann vorschreiben wollen, was ich zu spielen habe und was nicht, ist schlicht eine Unverschämtheit.
 
Denn bei einem Amoklauf gibt es keine Bedrohung, niemand muss ausgetrickst werden, man muss sich auch keine Taktik überlegen um Angriffen auszuweichen. Die Intention hier ist der pure Hass auf Menschen und Rache. Mir ist kein Spiel bekannt, das diese Ziele verfolgt.
 
find ich echt traurig, dass man so über eine gruppe von menschen herzieht, von der so wenig gewusst wird. Ist ein klassisches Beispiel für ein Vorurteil.
 
Vorurteile gabs schon immer und wird es immer geben, es wird noch paar Jährchen über Spiele hergezogen, aber auch das vergeht eines Tages und wenn Deutschland endlich die Marktlücke erkennt, sind Games längst wieder out.
 
Jetzt mal ein nettes kleines Paradoxon: Wenn es um ein Verbot von "Killerspielen" geht, müssen jene an sich einen Strafbestandteil erfüllen, hauptsächlich betrifft dieses den den Paragraphen §131. Unter den Strafbestandteil fällt auch und gerade in diesem Falle "Gewaltverherrlichung". Unter "Verherrlichung" versteht man allgemein, dass Gewalt als die einzige Lösung für jegliche Situationen innerhalb des in einem Medium präsentierten Szenarios angepriesen wird. Des Weiteren betrifft der Terminus auch Ästhetisierung und Verharmlosung von Gewalt, wobei hier allerdings der künstlerischen Freiheit größeren Spielraum gelassen wird (Man denke nur an all die Martial-Arts- oder John-Woo-Actionfilme). Jetzt ist ja z.B. "Hitman" ein "Killerspiel" im wahrsten Sinne des Wortes - Man spielt einen Killer - andererseits treffen aber die oben genannten Bestandteile von Verherrlichung nicht zu. Zum einen wird das möglichst gewaltarme (nicht gewaltfreie, da man ja stets eine Zielperson eliminieren muss) Vorgehen gefordert, andererseits wird die Gewalt verdammt roh, brutal und alles andere als ästhetisch oder gar harmlos präsentiert. Theoretisch besteht also strafrechtlich gesehen kein Grund für ein Verbot. Schlussfolgerung: Wenn unsere staatlichen Laberkaiser nicht lernen, das Thema differenziert anzugehen, müssen sie sich bald zu recht den Vorwurf gefallen lassen, verkappte Faschistenschweine zu sein.
 
@ Evil

Das ist ja alles schön und gut, aber das ist trockene Theroie, die Praxis sieht ganz anders aus. Es gibt immer Mittel und Wege.

Kongo nennt sich auch demokratische Republik, aber nur einen Stück Papier.
 
Es sind immer mehrere Dinge ausschlaggebend für solche Dinge wie sie passiert sind. Die Killerspiele mögen einen kleinen Teil dazu beigetragen haben, aber die Politik versucht sich eben reinzuwaschen. Es gibt und wird immer wieder Menschen geben, die eben von irgendwelchen Dingen beeinflusst werden und zu solchen Taten fähig sind. Solche Menschen gab es aber auch schon, als Videospiele noch in den Kinderschuhen steckten.
 
Die waren Gründe werden doch sowieso verheimlicht.... meistens werden solche Leute in Schulen, Zuhause oder in irgendeiner anderen Art unterdrückt, geschlagen, gehänselt oder sonst was.... dass führt dazu dass sich bei dem Jungen Stress anstaut und der kommt irgendwann mal raus....warum hat der eine Todesschütze wohl eine Liste erstellt?! Klar er hat das Zufallsprinzip gewählt...die Leute, welche auf der Liste standen, hatten irgendeinen negativen Einfluss auf die Person. Listet man die ganzen negativen Aspekte auf und nimmt diese zusammen, kommt eine sehr gefährliche Mischung dabei heraus. Manche Leute verkraften dies eben nicht, aber die leichteste Art das alles untern Tisch zu kehren ist es eben auf irgendeine Tätigkeit zu schieben, die er so in seiner Freizeit getätigt hat. Vielleicht hatten ja alle "Vergewaltiger" Pornos am PC?! Oder hat der Junge keinen PC mit sogenannten Killerspielen, finden sie bestimmt ein Video, bei dem ein Mensch erschossen wird..... Es sollte doch dann alles verboten werden, oder nicht? Die ganzen Serien, Tatort, Medicopter 117 oder wie der ganze Käse heist,. in fast jeder Serie, als auch jedem Film wird ein Mensch erschossen.... wenn jegliche Gewalt aus den Medien verschwindet, dann ist es angebracht auch die Videospiele zu verbieten...ansonsten sinnlos...

MfG Ne1z
 
Leute! Hier geht es doch um viel mehr als das! Zensur, Verbot, Haushalte mit vorhandenen Spielen usw. Was gehtn? Die alte Generation sieht nur "bum"bum" aber wer bitte schön macht wirklich "Krieg"?? Ich als erwachsener junger Mann, muss mir doch nicht sagen lassen wie solche Spiele auf mir wirken?!?!? Sollen Sie halt FSK 28 machen oder so..! Sorry, ich war auch mal jünger..aber bevor die Spiele ganz verschwinden ist es Euch doch auch lieber, oder? Außerdem wird dann eh wieder nur der Schwarzmarkt angekurbelt..ach..gar kein Bock mehr auf diesen Blödsinn!
 
Zurück