partykiller
Moderator
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pitlobster hat folgendes geschrieben:
Um seine Partei zu wählen und an der Waffe ausgebildet zu werden reichts aber doch.
Pitlobster
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genau darum geht es. Um es noch etwas härter zu fassen:
Die NPD darf ich mit 18 Jahren völlig rechtsgültig und rechtskräftig wählen, sozusagen meine erste Handlung als Volljährige(r).
Aber eine Figur aus einem Videospiel, die mit der Realität nichts zu tun hat, darf man mich um Himmels willen nicht umnieten lassen. Dann bin ich schon auf einer Stufe mit Kinderschändern und Amokläufern.
Beim obigen Beispiel bin ich ja nur quasi-verfassungsfeindlich, das geht ja noch.
Mit dem angesprochenen "Verbots-Reflex" müsste ich alle Autos verbieten, weil irgendwelche Spacken illegale Autorennen fahren oder als Geisterfahrer unterwegs sind.
Aber da ist eben noch die Auto-Lobby vor.
Ich müsste die Medien generell zensieren, da in den Nachrichten die Gewalt viel reeller gezeigt wird und da sich auch zeigt, dass Trittbrettfahrer gerne die Berichterstattungen im realen Nachrichtenfernsehen als "gutes Beispiel" für eigenen Schwachsinn nutzen.
Also gehören die Nachrichten verboten, weil ein geringer Prozentsatz damit Scheiße baut.
Aber das trauen sich die Politiker nicht, das wäre ein Eingriff in die Pressefreiheit, davor haben die Politiker Mordsschiss.
Ich warte noch auf ein Verbot von Schützenvereinen, da der Erfurter Amokläufer ja auch Mitglied im Schützenverein war, dann könnte man das ganze Trachten- und Traditionsgeschisse dichtmachen, weil ein paar Bekloppte mit den gewährten Freiheiten nicht klarkommen.
Dafür sind die Politiker auch viel zu feige, das kostet viel zu viele Wähler.
Und die Gesellschaft zu sensibilisieren, Außenseiter zu integrieren, das ist viel zu viel verlangt, denn das wäre ja die Lösung des Problems an der Wurzel. Und damit kann schließlich keiner rechnen, dass Politiker ein Problem an der Wurzel angehen. Die ganze Sozialgesellschaft ändern, fürwahr eine Herkules-Aufgabe. Viel zu schwierig, nicht prestigeträchtig, man müsste zu vielen Menschen auf die Füße treten.
Die Politiker gehen nur soweit, wie sie einen schnellen Erfolg garantieren können, und das geht nach "arm's length" Prinzip. Was kann ein Politiker in seinem Wirkungsbereich schnell hinsauen und ändern? Richtig, eine Gesetzesnorm. Schnell ein Gesetz verabschiedet und durchgeprügelt, energisch, aber sinnlos. Dann kann man wenigstens irgendetwas nach außen vorweisen. Und das Volk ist beruhigt. Das ist alles so schön einfach.
Um seine Partei zu wählen und an der Waffe ausgebildet zu werden reichts aber doch.
Pitlobster
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genau darum geht es. Um es noch etwas härter zu fassen:
Die NPD darf ich mit 18 Jahren völlig rechtsgültig und rechtskräftig wählen, sozusagen meine erste Handlung als Volljährige(r).
Aber eine Figur aus einem Videospiel, die mit der Realität nichts zu tun hat, darf man mich um Himmels willen nicht umnieten lassen. Dann bin ich schon auf einer Stufe mit Kinderschändern und Amokläufern.
Beim obigen Beispiel bin ich ja nur quasi-verfassungsfeindlich, das geht ja noch.
Mit dem angesprochenen "Verbots-Reflex" müsste ich alle Autos verbieten, weil irgendwelche Spacken illegale Autorennen fahren oder als Geisterfahrer unterwegs sind.
Aber da ist eben noch die Auto-Lobby vor.
Ich müsste die Medien generell zensieren, da in den Nachrichten die Gewalt viel reeller gezeigt wird und da sich auch zeigt, dass Trittbrettfahrer gerne die Berichterstattungen im realen Nachrichtenfernsehen als "gutes Beispiel" für eigenen Schwachsinn nutzen.
Also gehören die Nachrichten verboten, weil ein geringer Prozentsatz damit Scheiße baut.
Aber das trauen sich die Politiker nicht, das wäre ein Eingriff in die Pressefreiheit, davor haben die Politiker Mordsschiss.
Ich warte noch auf ein Verbot von Schützenvereinen, da der Erfurter Amokläufer ja auch Mitglied im Schützenverein war, dann könnte man das ganze Trachten- und Traditionsgeschisse dichtmachen, weil ein paar Bekloppte mit den gewährten Freiheiten nicht klarkommen.
Dafür sind die Politiker auch viel zu feige, das kostet viel zu viele Wähler.
Und die Gesellschaft zu sensibilisieren, Außenseiter zu integrieren, das ist viel zu viel verlangt, denn das wäre ja die Lösung des Problems an der Wurzel. Und damit kann schließlich keiner rechnen, dass Politiker ein Problem an der Wurzel angehen. Die ganze Sozialgesellschaft ändern, fürwahr eine Herkules-Aufgabe. Viel zu schwierig, nicht prestigeträchtig, man müsste zu vielen Menschen auf die Füße treten.
Die Politiker gehen nur soweit, wie sie einen schnellen Erfolg garantieren können, und das geht nach "arm's length" Prinzip. Was kann ein Politiker in seinem Wirkungsbereich schnell hinsauen und ändern? Richtig, eine Gesetzesnorm. Schnell ein Gesetz verabschiedet und durchgeprügelt, energisch, aber sinnlos. Dann kann man wenigstens irgendetwas nach außen vorweisen. Und das Volk ist beruhigt. Das ist alles so schön einfach.
