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Kampf gegen Killerspiele Teil 2: Härtere Vorschriften aus Niedersachsen

pitlobster hat folgendes geschrieben:

Nur wer "für" etwas ist, kann etwas bewegen. Wer "gegen" etwas ist, bleibt zwangsläufig stehen.

Pitlobster



Silverhawk:

Ich bin nicht sicher, dass das stimmt.

Viele Menschen wollen für etwas sein, weil es sich einfach so gehört.
Der Aktionismus hat hier seine Ursachen.

Sie bewegen sich, aber im Kreis.

Ferner hat jede Gruppe zu diesem Thema gute Gründe und logische Gründe.
Eine objektive Sichtweise findet kaum noch statt, egal von wem.

Es geht schon lange eher darum, welche Sicht sich durchsetzt nicht mehr, welche Sicht die Sachlage richtig darstellt.

Wenn Eltern genug Macht über ihre Kinder haben und den Spielen nicht wohl gesonnen sind, werden sie den Kindern (egal ob sie nun 12 oder 16 sind) die Spiele verbieten.
Natürlich werden schon längst nicht mehr nur die brutalsten Spiele verboten, sondern auch jene, die sich in einem Grenzbereich bewegen.

Können sich die Kids gegen die Eltern durchsetzen läuft es eben umgekehrt.

Ebenso funktioniert es auf der politischen Ebene.
Ob einer wirkliche Problemlösung gesucht wird entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich bezweifle es.

Vielmehr ist es für die eine Gruppe wichtig für ein Verbot zu sein, für die andere wird es wichtig dagegen zu sein.

Die Werbung für die eigene Person oder die eigene Partei, getreu dem Motto "Wir tun etwas. Wir wissen zwar nicht was, aber immerhin...." wird hier wichtiger als das Problem an sich.
 
@ Darkwing

Mein Rede, das wollte ich dir mit dem Rollenspielen bzw. Strategiespielen die ich genannt habe, klar machen
 
Der Begriff Killerspiele macht doch gar keinen Sinn. Dann sind auch Mario Land, Sonic, Croc oder Pac-Man Killerspiele. Dort werden auch diverse Gegner aus dem Weg geräumt.
 
Nüchtern betrachtet sind Strategiespiele moralisch noch mal um einiges verwerflicher, als Shooter. Während man in Shootern um das eigene Überleben kämpft und tötet, um zu überleben, schickt man in Strategiespielen tausende von Menschen in den sicheren Tod, während man selbst in seiner Rolle als Kommandant keinerlei Gefahr für das eigene (virtuelle) Leben befürchten muss (dafür aber die Zukunft eines ganzen Volkes aufs Spiel setzt). Wer jammert? Niemand. Abgesehen vielleicht von opportunistischen Reaktionen à la der Indizierung von "Command & Conquer: Generals" wegen des Irakkriegs. Splattern darf's auch - erinnert sich noch jemand an die "Myth"-Serie? Nach einem Kampf konnte man auf dem Schlachtfeld knietief in Blut und Eingeweiden waten. Was sagte die USK: "Naja, geben wir's halt erst ab 16 frei".
 
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