• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Kampf gegen Killerspiele Teil 2: Härtere Vorschriften aus Niedersachsen

Jonnyxxl hat folgendes geschrieben:

was geht denn bei gonzo09? deine toleranzgrenze (call of duty) kannst du dir aber getrost sonst wo hinstecken. ist ja absolut arm. wenn sogar zocker eine solche beschissene einstellung haben.........

Was denn für ne Einstellung? Wenn ihm CoD in Stalingrad zuviel war, wieso ist das dann eine beschissene Einstellung? Bei GTA musste ich manchmal auch ziemlich schlucken, Halflife 2 fand ich stellenweise auch ziemlich eklig. Vielleicht solltest Du dir deine Toleranzgrenze irgendwo hinstecken wenn Du dich über so etwas aufregst. :D
 
Und natürlich wird wieder das Beispiel Erfurt genannt. Das muss leider immer wieder wenns gegen Videospiele geht herhalten. Ich möchte niemandem etwas vorwerfen oder etwas behaupten, aber so kann man sich Ermittlungen auch einfach machen, wenn man alles auf Videospiele schiebt und das Umfeld links liegen lässt.

Ich fände es eine echte Zumutung, wenn noch mehr Spiele auch für Erwachsene verboten werden. Zumal ich nicht weiß, was das bringen soll. Wenn ich wirklich ein Spiel haben will, dass es bei uns nicht gibt wirds halt importiert und fertig.
 
Jetzt wo bald alles verboten ist, sollte ich vieleicht doch jemandem die Kehle durchschneiden gehen.Tut mir leid für die kommende Aüßerung, aber da bleibt mir echt nur noch übrig fuck you zu sagen.Ey die gehn mir alle mitlerweile so aufn Sack mit ihren Verboten und Vorderungen.Anstatt mal gescheites zu verbieten (die gottverdammte NPD z.B läuft alle 2 Wochen brav vom Staat geschützt durch unsere Straßen - und das noch während der WM)müssen sich diese gottverdammten Pisser an uns auslassen!
 
TommyKaira hat folgendes geschrieben:

Ich fände es eine echte Zumutung, wenn noch mehr Spiele auch für Erwachsene verboten werden. Zumal ich nicht weiß, was das bringen soll. Wenn ich wirklich ein Spiel haben will, dass es bei uns nicht gibt wirds halt importiert und fertig.
---
Nicht nur das, auch dass sich Hr. Schünemann von den Frontal21 Recherchen inspirieren ließ, lässt auf die politische Bildung eines BILD-Lesers schließen...

Was den Import betrifft... Was sind eigentlich Grauimporte? Sind die verboten? Ich erinner mich an uralte Anzeigen in der 64er oder der Happy Computer, in denen bei jeder Anzeige zu nem Computerspiel vor Grauimporten gewarnt wurde. Das war Mitte der 80er... Nicht dass der Import jetzt auch noch eingeschränkt oder gar verboten wird...

Letzte Frage, bei einem Verbot, wie beispielsweise bei Manhunt, wer hat da seine Finger im Spiel. Wenn es die BPjM ist, die ist doch für Jugendliche unter 18 zuständig... wieso glauben die dass ich sowas nicht spielen darf (als über 30er)?
 
Ich bin sprachlos...

Jemand, der, wie Schünemann selbst zugibt, keine Ahnung von Computerspielen hat, sollte sich zuerst informieren, bevor erbeginnt, Schläge auszuteilen. Die USK macht meines Ermessens ihre Arbeit gut, die Altersfreigaben sind in den meisten Fällen sinnvoll. Das Problem liegt ja nicht bei der USK, sondern beim Verkauf, da in diversen Shops die Altersfreigaben schlicht ignoriert werden.

Was soll man von vage klingenden Aussagen wie "Ich habe meine Zweifel, ob die Selbstkontrolle funktioniert" halten, wenn Schünemann nicht mal sagt, was ihm denn an der USK nicht passt (von den falschen Zahlen mal abgesehen)?

Genau so lächerlich finde ich, dass er "Spiele, in denen man Frauen verstümmeln kann" verbieten würde. Er würde also alle Spiele verbieten, in welchen Waffen und Frauen vorkommen, da dadurch automatisch das Verstümmeln von Frauen möglich wäre, wenn das Spiel einigermassen realistisch ist. Nur weil ein Spiel so realistisch ist, dass der Spieler auch zur Gewalt greifen kann, ist es noch lange nicht gewaltverherrlichend.

Er sagt, dass es problematisch wäre, wenn soviele Leute online spielen, ohne zu erwähnen wieso (von WoW hat er keine Ahnung und gewalthaltige Online-Spiele kann er keine nennen).

Mag sein, dass der Jugendschutz verschärft werden sollte, doch bitte nicht so...
 
Ist doch klar: Der Erfurter Amokläufer ist mit Counter Strike in der Hand in die Schule gelaufen und hat mit Pixel um sich geschossen! Oder waren es doch mehrere scharfe Waffen und ein Koffer voller Munition aus dem Schützenverein mit denen er eingelaufen ist? Wann werden nun die Schützenvereine verboten? Warum wurde da niemals jemand zur Verantwortung gezogen?

Pitlobster
 
Der gute Robert Steinhäuser wollte nur bißchen jagen gehen und deshalb hat der Schützenverein ihn gewähren lassen :D
 
stoiber.jpg


Vielleicht deswegen?
 
Du sagst es, Grubenkrebs, du sagst es...

Der absolute Schenkelklopfer ist ja, dass Robi gar kein Counter-Strike gespielt hatte... :D :D :D
 
Jetzt muss ich nochmal meinen Senf dazu geben. Also, ich finde grundsätzlich die USK eine sehr gute Einrichtung, die imho weitgehend unabhängig bleiben soll und sich nicht von der Politik ins Handwerk pfuschen lassen soll. Schade finde ich, dass Hr. Schünemann und die USK nicht selbst hier im Forum schreiben, dass die Idee utopisch ist weiss ich selbst, aber nur so könnte endlich mal ein vernünftiger Dialog zwischen Zockern und Nicht-Zockern entstehen. Gerne würde ich mit Hr. Schünemann mal eine Runde Unreal Tournament oder Counterstrike zocken (und ihn gewinnen lassen, sozusagen Blut lecken lassen :D). Da der Herr Minister selbst im Sportschützenverein ist (wie einst Hr. Steinhäuser) verstehe ich nicht, wieso er nicht aus dem Verein austritt oder gar selbige komplett verbieten will (mit Becksteins (spuck!) Hilfe).

Wie Socke schon sagte, wie sind mitten im Sommerloch, glücklicherweise ist grad Fussball WM, sonst würde man denen wirklich noch zuhören (den Politikern).

Um es mit Karl Marx (oder war es Engels?) Worten auszudrücken: Video- und Computerspieler aller Länder-vereinigt Euch! ich bin der Ansicht, solange es keine richtige Lobby der Videospieler gibt wird die Diskussion nicht aufhören. *Wir* wollen Killerspiele, weil wir volljährig sind. Bzw. wir wollen selbst entscheiden welches Spiel für uns gut ist. Den Jugendschutz mal außen vor gelassen. Damit soll die USK keinesfalls ausgehebelt werden.
Wir sind uns (hoffentlich) einig, dass diverse Private oder Beate Uhse Filme nur an volljährige verkauft werden dürfen. Gleiches gilt für Spiele. Ich fordere hiermit Schluss mit der Zensur Debatte. Welches Spiel (oder welchen Film) man sich ansehen will, soll jeder selbst entscheiden dürfen (sofern er volljährig ist). Als Richtline gelten die Freigaben der USK. Nicht falsch verstehen, damit meine ich nicht, dass Videospiele grundsätzlich ab 18 sein dürfen, Gott bewahre :D
Mir geht es nur um einen gesunden Umgang damit. Seid diesbezüglich ehrlich zu euch selbst, welche Emotionen löst das Spiel bei Euch aus, und würdet ihr das eure Kinder auch spielen lassen?
In diesem Sinne,
einen schönen Abend noch, ich zock jetzt Resident Evil 4 (bin ja schon groß :D)
 
Von guter Erziehung als "Zweit-Variante" haben die Leute wohl noch nichts gehört, oder wie sehe ich das?
 
Exakt, darum geht es. Es ist unredlich mit dem Jugendschutz zu argumentieren um Erwachsenen Videospiele zu verbieten die nur für Erwachsene gemacht und gedacht sind.

Ebenso fadenscheinig ist es Argumente wie das Internet nachzulegen, in dem man ja alles so leicht bekommt, denn exakt mit dem Argument müsste man Pornographie auf der Stelle verbieten.

Mich persönlich stört an der Debatte zudem, dass auf der einen Seite Videospieler die "zugeben" an Games wie Hitman oder GTA ihren Spaß zu haben verteufelt, ja sogar versucht sie zu kriminalisieren, und gleichzeitig wird von der Filmindustrie ein Menschenfresser zur Kultfigur hochstilisiert und im Fernsehen sehe ich täglich Grausamkeiten die ich keinem Jugendlichen zumuten würde. In Film und Fernsehen ist Mord, Folter und Vergewaltigung absolut ok wenn sie nur spät genug gezeigt werden, aber ein blasses Pixelabbild davon gehört verboten. Das kann ich nicht nachvollziehen.


Pitlobster
 
Dieser Begriff "Killerspiele" kotzt mich manchmal sowas von an das ich manchmal echt jemanden dafür killen könnte.

Sorry aber das musste mal gesagt werden.


Ich denke das alle Spiele in denen übermäßig viel Gewalt vorkommt ab 18 Jahren freigegeben werden sollten.
Wenn ich sehe wie 12 Jährige Call Of Duty zocken gerate ich manchmal jedoch ins Zweifeln ob eine reine Altersfreigabe da sinnvoll ist.
Es müsste viel stärker nachgeprüft werden und Eltern sollten sich informieren was ihre Kiddys da spielen und ggf. eingreifen.
Es ist heutzutage so dermaßen leicht übers internet legal oder illegal an solche Spiele zu kommen das der Persocheck im Blödmarkt nicht ausreicht um wirklich was zu ändern.

Wenn nicht Eltern ins Gewissen geredet wird und der PC stärker überwacht wird dann können Politiker reden soviel sie wollen.
Das 12 Jährige heute teilweise schon über einen einen eigenen PC verfügen halte ich sowieso für falsch.

Ein generelles Weltweites Verbot für diese Spiele die ich persönlich nicht alle als "Killerspiele" bezeichnen würde wird eh nie kommen also kann es nur auf dem Elternweg gehen denn sonst holen sich die Kids die Spiele übers Web und alles geht seinen normalen gang.

Und wenn die Politiker alles wo eine Waffe drin vorkommt als "Killerspiel" abschreiben dann werden Spiele wie GTA oder Counterstrike hier bald nich mehr verkauft.
Und Entwickler würden Deutschland wohl nach und nach boykottieren da man nicht nur für Deutschland alle Spiele speziell umprogrammieren kann.
Eines Tages wird MGS auch verboten.

Wenn demnächst in nem Mario Game ne Bombe fliegt dann is das auch ein potenzielles "Killerspiel" oder was?
Denn was wirklich Killerspiele sind wissen scheinbar nur die Politiker die im übrigen nur Meinungen von "Scheinexperten" nachplappern denn selber haben sie diese Spiele sicher nicht gespielt.
 
@ piko, japay, Darkwing

Sehts doch net so eng, vor 30 Jahren war Rock der Sündenböck, danach waren es die Comics und heute sind des PC-und Videospiele. Es werden paar Jährchen vergehen, bis auch der letzte Depp es verstanden hat, dass Videospiele zum Spaß da sind und so ein Gesetz wird 100 pro nicht kommen, dafür ist die Spieleindustrie viel zu mächtig, ich muss mir noch den Bericht durchlesen. Ich komm vor lachen nicht mehr raus :D :D :D
 
@ Darkwing

Moment mal Time Out, du hast "Killerspiele" erwähnt, was sind Killerspiele ? Richtig ein Spiel in dem ich killen muss, dann sind Stronghold, Siedler, Oblivion, Morrorwind etc. auch Killerspiele und müssen verboten werden. Also ich erwarte von den Politikern eind klare Definition.
 
Warum verbietet man nicht überhaupt mal die Politiker?
Durch diese ständigen völlig haltlosen Meinungen der Politiker baut sich in mir ein Aggressionspotenzial auf das früher oder später auch zu unkontrollierten Handlungen führen könnte.

Ohne Politiker würde diese Gefahr nicht bestehen und ich könnte viel besser leben.
(und nebenbei ungestört GTA oder Counter Strike zocken )

Aber mal im ernst was müsste man alles verbieten?
Filme (vor allem Kriegsfilme) müssten auch sofort verboten werden,
Schützenvereine müssten auch verboten werden,
Jäger dürften auch nicht Jagen denn sie könnten ihre waffen theoretisch auf Menschen richten,
Der Beruf des Schlachters ist auch sehr fragwürdig.
Hinzu kommt diese Leute (Jäger usw.) haben sogar schon die Waffen um theoretisch Menschen zu töten, einer der daheim CS Spielt der hat diese Waffen im allgemeinen nur Virtuell.
Da stellt sich doch die Frage was da besser ist.
Das der Stoiber in Bayern nen Bären einfach abknallen will ohne seine Persönlichkeit zu kennen lässt im übrigen auch ein gesteigertes Aggressionspotenzial vermuten.
:-)

MfG
Jaypeekay
 
lol

sollen sie sich lieber um die arbeitslosen kümmern !
das ist viel wichtiger !!!!!!!!!
 
Nur wer "für" etwas ist, kann etwas bewegen. Wer "gegen" etwas ist, bleibt zwangsläufig stehen.

Pitlobster
 
Aber es kam natürlich nicht durch, dass Waffen nur noch getrennt von der Munition in Schützenvereinen verbleiben...

Solange in Deutschland 12jährige besoffen auf jedem Dorffest rumrennen sind Videospiele kein reales Problem...

"präventiv handeln" ist mal wieder typisch unsere vorausschauende Regierung mit ihren Phrasen...der Aufwand, der in solche Dinge gesteckt wird sollte der Bildung zugute kommen, es kann nicht sein, dass die 20 Experten über sowas beraten lassen und der Schule nicht das Gehalt für den weiteren benötigten Mathelehrer stellen, wodurch ich jetzt Chemie von einer Biologin lernen darf.
Passend zum Zentralabitur natürlich.
 
@ Darkwing

und wieder falsch, was sind Killerspiele ? Einfach Antwort, es gibt keine Killerspiele, das ist einfach ein Hirngespinst der Politiker
 
Zurück