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Iron Sky

So lange man kein Brauner ist, kanns einem im Inet doch egal sein, was andere denken...

Hatte damals auch mal ein Buch gelesen, in welchem "Tatsachenberichte" über geheime UFOs und Antarktis-Stützpunkte der Nazis vorzufinden waren. War auch eigentlich ganz spannend zu lesen, doch verbietet einem eigentlich der Verstand, an so etwas zu glauben - Dafür habe ich bis heute noch keinen Beweis gesehen. ;)

Deutschland war zur Zeit des Dritten Reiches technisch sicherlich weltweit führend, jedoch halte ich von dieser ganzen Flugscheibengeschichte nicht viel. Hätten sie solche nWaffen zur Verfügung gehabt - Wieso haben sie den Krieg dann verloren? :devil:
 
Das verrät "Iron Sky" dir laut meines Kollegen, der den Film auf der Berlinale gesehen hat, innerhalb der ersten Minuten:

Weil sie keine iPhones zum Betreiben ihrer Superwaffen hatten :D .
 
TAPETRVE hat folgendes geschrieben:

Das verrät "Iron Sky" dir laut meines Kollegen, der den Film auf der Berlinale gesehen hat, innerhalb der ersten Minuten:


Weil sie keine iPhones zum Betreiben ihrer Superwaffen hatten :D .

Lol. Ich merke schon, ich muss mir den Film unbedingt ansehen. :D
 
@McN: die Frage ist berechtigt. Der Grund dafür war, weil der Durchbruch der Entwicklung erst in den letzten Kriegsjahren gelungen ist, aber die Zeit für die Massenproduktion nicht mehr ausreichte. Ebenso haben sie gesehen, dass deswegen der Krieg nicht mehr zu gewinnen war und bereits 2-3 Jahre im Voraus Vorbereitungen zur Absetzbewegung getroffen haben. Diese wiederum erfolgte in mehreren Schüben per Uboot oder Flugzeug. Nach deutscher Gründlichkeit wurden dabei alle Hochtechnologien mitgenommen soweit es möglich war, oder in die Luft gesprengt, damit die eindringenden Mächte ja nichts davon einheimsen konnten. Unter dem Projekt "Paperclip" versuchten die Amis sogar noch ohne Absprache mit den Russen bestimmte Labors zuerst infiltrieren aber sie waren zu spät.
Man darf nicht vergessen, dass Deutschland damals zusätzlich gute Beziehungen zu Südamerika oder beispielsweise dem Irak hatte, die Zwischenaufenthalte ermöglichten, deswegen war das möglich. Dazu gibts auch noch eine ganz abstruse Story mit dem Golfkrieg, geschmolzenen Panzern, Strahlenwaffen usw. Ich gebe zu, das hört sich an wie SciFi...

Dass sie den Mond (freiwillig) bewohnen und dort eine Armee aufbauen glaube ich nicht, aber dass sie für die Ufo-Erscheinungen verantwortlich sind, die seit den 60er Jahren registriert worden (u.a. die Untertassen, dann die Zigarrenförmigen Flugobjekte) sind bin ich ziemlich sicher. Ebenso wie in Schweden "Uboote unbekannter Herkunft" aufgetaucht sind, und denen sie trotz Attacke nicht beikommen konnten.
Theoretisch könnten sie wahrscheinlich wirklich zum Mond bzw. sogar zum Mars fliegen, so wie die Berichte geschildert wurden (Kehrtwendung der Flugobjekte im 90° Winkel, Gechwindigkeiten weit über jenen unserer besten Kampfjets usw. - würde kein Mensch aushalten, ausser das Flugobjekt besitzt ein eigenes Gravitationsfeld (vgl. Erde), dann macht es dem Pilot nichts aus). Dass es nicht die Amis sind, merkt man schon an ihrem verkrüppelten Raumprogramm - und habt ihr deren neue Rakete gesehen? 1970 lässt grüßen...

Wie gesagt die Infos sind da, und viele Dinge ergeben dann einen Sinn. Wer sich das PDF durchliest dem wird die Kinnlade runterklappen.
 
Leider fielen die Kritiken durch die Bank ziemlich ernüchternd aus. Der Film soll thematisch unglücklich zwischen Starship Troopers und Galaxy Quest festhängen. Dabei kann er es wohl weder mit dem bissig satirischen Konfrontationskurs von ersterem, noch mit der Cleverness und dem komödiantischen Gespür von letzterem aufnehmen. Da wird verhalten die Bush-Ära Politik durch den Kakao gezogen. Ein Thema, das mittlerweile nicht nur zur Genüge von allen nur erdenklichen Medien breitgetreten wurde, sondern heutzutage einfach nicht mehr wirklich aktuell wirkt. Dürfte wohl ein Relikt der sechsjährigen Schaffensphase des Streifens sein.

Naja, der jüngste trailer kam mir dann auch reichlich albern vor. Als ich zum ersten Mal von dem Projekt Wind bekam (in Form des ersten Konzept-Trailers mit dem Bond-esquen Titelsong), hoffte ich noch auf charmanten, pulpig naiven retro-sci-fi im Stile von Sky Captain and the World of Tomorrow, nicht auf eine albern trashige Mond-Nazi-Komödie.
 
fertigo hat folgendes geschrieben:

Theoretisch könnten sie wahrscheinlich wirklich zum Mond bzw. sogar zum Mars fliegen, so wie die Berichte geschildert wurden

Die USA, Russland, Europa und mittlerweile auch China, Indien und diverse Privatunternehmen basteln seit Jahrzehnten an Raketen rum, die gerade mal bis zum Mond kommen, aber die Nazis haben seit 1945 in irgendeinem Keller unterm Südpol ein Raumschiff stehen, dass es bis zum Mars schafft?
Ah ja...
Diese "Fakten" sollte ich mir wirklich mal zur Erheiterung durchlesen.

Dass es Flugscheiben gab, ist hinreichend bekannt. Dafür braucht man auch keine entlarvenden Berichte von irgendwelchen rechten Mystikern, sondern es hilft auch einfach Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sack_AS-6

Irgendwie sehen die Autoren der "Tatsachenberichte" aber gerne darüber hinweg, dass das Ding nicht wirklich fliegen konnte. Stattdessen werden ihm mythische Eigenschaften zugesprochen.
Klar haben deutsche Wissenschaftler gegen Ende des zweiten Weltkrieges einiges geleistet, man denke an die Entwicklung des Düsentriebwerks oder der Rakete. Und klar haben sich die Alliierten diese Sachen unter den Nagel gerissen. Die USA danken uns noch heute für Wernher von Braun und seine Saturn V. Aber das war es dann auch. Ein großer Teil dieser Wunderwaffen war völliger scheiß und nur in hastiger Verzweiflung entworfene Fantastereien. Zum Beispiel die Landschlachtschiffe, riesige Panzer mit Schlachtschiffbewaffnung. Militärisch aber völlig nutzlos und pure Verschwendung von Ressourcen. Anderes konnte aus Mangel an Zeit nie ausreifen, siehe die He 162, in der mehr Piloten durch die schlechte Verarbeitung als durch Feindeinwirkung starben.

Es ist schon seltsam, wie die Propaganda des Dritten Reichs heute noch wirkt, sogar mehr als früher, denn auf einmal konnten deutsche U-Boote getaucht 100 Knoten fahren, hatten Flugscheiben ein eigenes Gravitationsfeld und die Nazis flogen in der V10 zum Mars. Und Hitler lebt immer noch, da er den heiligen Gral gefunden hat, mit der Longinuslanze in der Hand in Neuschwabenland. Oder halt auf dem Mond. Oder Mars.
 
Uff Sigi, das klingt ja ziemlich hart. Scheint also genau so platt zu sein, wie Postal. Schon der
iPhone-"Gag" ödet mich aggressiv an
und wenn der Film als einzige Besonderheit Mond-Nazis hat (statt noch andere abstruse Kleinigkeiten zu präsentieren, wie ich dachte, WENN man schonmal die Kohle für so ein "Quatsch-Projekt" hat), könnte der Streifen tatsächlich so richtig unspektakulär werden. Aber egal, die Hoffnung stirbt zuletzt und außerdem sind Mond-Nazis mehr, als mir die meisten anderen Filme bieten.
 
@fertigo

Naja. Es hört sich ja auch ziemlich interessant an und aus Patriotismus kann man ja geneigt sein, dem glauben zu wollen. Deswegen ist man sicherlich kein Brauner. Aber solange es keine knallharten Fakten gibt, sollte eine gesunde skepsis einem davon abhalten., darauf hereinzufallen.

Sicherlich berúht die Raumfahrttechnik der Supermächte auf deutscher Technologie, die sie uns quasi als Reperationen abgenommen haben (Um nicht von Diebstahl zu sprechen). Zur Reife gebracht wurde dies jedoch in den jeweiligen Ländern (Mit Hilfe dt. Wissenschaftler, ja). Sollte solche Technologie auch nur im Ansatz vorhanden gewesen sein, wären die Amis sicherlich mit ner Flugscheibe (und deren ausgereifter Modelle) zum Mond geflogen.
 
Stimmt, die Hoffnung stirbt in der Tat zuletzt.Ist ja auch nicht so, dass da nicht auch ein paar wirklich witzige Einfälle drinstecken würde. Charlie Chaplin's Grosser Diktator als NS Lehrfilm ist ne großartige Idee.
 
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