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Ich will Spaß, ich geb Gas: Macht Rennspiele wieder simpel! - Kolumne

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OlafBleich

Guest
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(Ach hier haben wir u.a. den Autor der tollen aktuellen M!-Games-Call-of-Duty-Titelgeschichte. ;) )

Ich kann das Thema absolut nachvollziehen. Open-World muss nun wirklich nicht auch noch in Rennspielen dauernd sein.

Wenn ich in einem Formel 1-Spiel schon zugelabert werde und mich irgendwie im Büro um das Team kümmern muss, was soll der Käse? Dafür gibts doch den Motorsport Manager oder kann man da keinen separaten Modus machen, statt die Kampagne zu zerstören.

Und wo sind die genialen einfacheren Tage von Burnout und Ridge Racer hin? Ich mein wie kann es sein, dass ich mich über eine Neuauflage von NfS: Hot Pursuit bald mehr freue, als über neue Spiele. Da ist man wenigstens nicht zugelabert worden.

Auto wählen, Strecke wählen, paar Parameter wie Rundenzahl und ab gehts.

Forza Horizon mag ich, aber muss ja nicht alles so sein.

Und warum ist den Leuten immer Modi-Vielfalt und Grinding-Overkill wichtiger, als dass sich erst mal die Fahrphysik genial anfühlt, die Strecken herausfordernd sind und man echte Positionskämpfe hat.

So Pseudo-Rennspiele wie dieses Mobile-Games-Getue, wos nur um blödes Punkte- und Klunkersammeln und blöde Upgrade-Parts gehört, helfen dem Genre sicher nicht wieder auf die Füße. Sorry liebe Loot-RPG-Fans, aber brauchts so einen Dauer- Gegenstands-Quatsch wirklich in einem Rennspiel, wo das wichtigste das Ausloten der Grenzen der Physik und der Kampf mit anderen Fahrern sein sollte?

Und während am PC innovative Nischentitel zu finden sind, gibts auf Konsole heute überhaupt viel zu wenig Rennspiele. Jetzt wo man endlich die Technik hat, mit der man nicht so teils krude Technik-Versuche wie noch auf der PS1 z.B. unternehmen muss.

"Weg mit Erfahrungssystemen und ausufernden Service-Optionen, her mit Crashs, Raketenantrieben und knallharten Drifts!"
Seh ich bei Arcade-Rennspielen auch so. Wann kommt denn verdammt nochmal endlich eine Burnout-Remake-Collection, aber ohne den Paradise-Kack, sondern mit Teil 2, 3 und Revenge.

Hotshot Racing ist übrigens am Ende doch ein schlechtes Beispiel, denn gerade das leidet wieder, weil hier tatsächlich die uninspiriert-lachhaften Pokale an den schwachen Singleplayer von Mario Kart erinnern und durch Dauer-Grinding und Geldsammeln Zusatzteile erspielt werden, die teils auch noch nur minimal die Optik ändern.

Hier bräuchts doch mehr Drumrum.
 
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