Ich verstehe das Problem nicht. Sammelaufgaben gehören doch zu OW Games dazu. Sie dienen dazu, sich die Welt genauer anzusehen und ein wenig abseits der Hauotwege unterwegs zu sein. Etwas was man früher eh immer getan hat, auch ohne Sammelobjekte. Und hier liegt es dann am Entwickler, dass ganze zu mehr als einem ablaufen zu machen. Und genau das hat GG (irgendwie ist es falsch und komisch das zu schreiben) perfekt gemacht. Ich bewege mich durch die episch schöne Wildnis und finde nebenbei noch interessante Logs, Dokumente etc. die die Welt noch runder und interessanter machen. Ich hab nie das Gefühl hier suchen zu müssen sondern das Spiel bietet es mir an, nicht mehr und nicht weniger. Ich finde das Game ziemlich genial was die Welt, die Atmosphäre und die Glaubwürdigkeit betrifft und will einfach alles finden was mir mehr über diese Welt verrät. Dazu kommt noch, dass es überhaupt nicht nötig war und ist, das Spiel zu stecken. Ich bin bei knapp 20% und irgendwas zwischen 20 und 30h und kann mich nicht entscheiden was ich eigentlich als nächstes anstellen soll, weil so viel interessantes möglich ist zu entdecken. Mache ich heute die Jäger Abzeichen, die interessanten Nebenquests oder gehe ich einfach so jagen um mein Equipment zu verbessern, erforsche ich Höhlen oder Ruinen, gehe ich ins Sigma um mehr über die Maschinen zu erfahren oder folge ich einfach der Hauptstory die mich sehr gut unterhält?
Nach ca 15-20h hatte ich kurz mal dieses, jetzt kennst du alles Gefühl und hab die Hauptstory weiter gespielt. Nach 1-2h gab es Storychanger, neue Gebiete, neue Dinos, neue Waffen und wieder neue Möglichkeiten das Spiel anzugehen.
Kurzum, ja es gibt sammelaufgaben. Dienen die dazu das Spiel künstlich zu strecken? Nein, sie zeigen mir nur eine weitere Option auf, noch mehr von dieser wundervollen Welt zu entdecken. Muss es aber nicht und habe trotzdem 40-80h Spaß pur.
