ich habe Escape from New York/Die Klapperschlange lange nicht mehr gesehen und die Parallele zu MGS gar nicht gesehen, bis ich mich eben in der Wikipedia mal ein wenig durchgelesen habe.
Ich finde das nicht weiter schlimm, wenn jemand einem Film, der ihn beeindruckt hat, dann auch in Form eines anderen Mediums nacheifert.
Für mich ist "Die Klapperschlange" jetz allerdings auch nicht der heilige Gral unter den Filmen, was vermutlich daran liegt, dass ich Kurt Russel mit seiner pseudocoolen Macho-Art absolut nicht haben kann (sein Auftritt bei Death Proof passt da auch wieder schön rein). Er wird halt gerne für solche Rollen besetzt, vielleicht ist er im Real Life ja anders.
Ich sehe also MGS nicht als Majestätsbeleidigung an einem Film, den man auf ein Podest stellen möchte.
Aber ich muss gestehen, nun will ich den alten Film gerne nochmal sehen. Denn das letzte Mal ist wirklich ewig her.
An Kojimas Äußerungen finde ich auch nichts Schlimmes, er sagt halt einfach ehrlich, was ihn in nächster Zeit am meisten interessiert. Und L.A. Noire ist halt ein herbeigesehnter Titel mit hoher Erwartungshaltung seitens der Videospielgemeinde.