@Der Baba: Wenn GoW langweilt, dann gibt es auch kein Emotionale Bindung. Es hängt von sehr vielen Faktoren. Und das ein Mensch viel schneller eine Emotionale Beziehung zu einem realen Setting eingeht als zu einem Fantasy Setting sit für mich nachvollziehbar. Bei GoW muss man sich erst mit dem Setting auseinandersetzen. Lernen was den überhaupt passiert ist. Darauf kann man dann die Emotionen aufbauen. Ein HR braucht das Setting nicht zu erklären. Es gibt keine Bestandteile, die ein Spieler erst neu kennelernen muss. Er kennt das Setting auf anhieb und deswegen kann er sich direkt auf das Ereignis konzentrieren und wird dementsprechend direkter erfasst davon.
Ein Beispiel. Dir Begegnet in der selben Spiel - Situation ein Kind bzw. ein kleiner Gnom. Dein Ziel ist es diese Person zu töten. Hast du keine Unterschiede bei der Ausführung der Aufgabe? Ich denke bei dem Kind wirst du erstmal zurückschrecken, weil du in der Realität schon Erfahrungen gemacht hast mit Kindern. Gnome allerdings sind nicht real, du hast keine realen Erfahrungen mit dem Wesen gemacht und da ist vorranging auch egal ob dieser Gnom auch ein Kind ist oder nicht. Es ist kein Mensch, kein Wesen was wirklich existieren kann, deswegen hast du auch noch keine Emotionale Bindung aufgebaut. Zu einem Kind hast du allerdings bereits eine bestimmte Bindung. Ob du sie hasst oder liebst ist vorrangig egal. Die Bindung ist da und muss nicht erst erzeugt werden.
Natürlich ist die Bindung bei GoW auch groß, weil Menschliche Charaktere in die Geschichte eingebunden sind und das Geschehen auf der Erde StattfindetDas vereinfacht die Emotionale Bindung des Spielers. Wäre Kratos ein Troll dann würdest du als Spieler seine Gefühle überhaupt nicht verstehen können bzw. wollen, egal wie emotional tiefgründig seine Familie abgeschlachtet wurde.
Aber das ist natürlich meine Ansicht der Sachen und muss nicht unbedingt mit der deinen übereinstimmen