• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Heavy Rain: 10 Mio. Euro wegen Gebrauchthandel verloren

TommyKaira hat folgendes geschrieben:

Toll und meine Leidenschaft ist hinüber oder wie?

---------------------

Früher oder später ja. Man muss kein Hellseher sein,um zu wissen wohin die Zunkunft führt. Es ist meiner Meinung nur eine Frage der Zeit, bis man ganz auf Digital umsteigt. Spätestens nächstes Jahr wir es Cloud Gaming für die PS3 und XBox geben.
 
@Anchantia & ChaosZero

Ich schrieb bereits das für eine erbrachte Leistung nicht doppelt kassiert werden kann !

Auch wenn es für mich langsam aber sicher lästig wird in einem Thread hundertmal diegleiche Antwort zu bringen und erklären zu müssen, hier mal eine Zusammenfassung aus meinen und anderen Argumenten in diesen Kommentarbereich:

Spiel neu - Spiel verkauft - Hersteller bekam seinen Teil am Kuchen ! - Spieler hat Spiel gespielt und weiterveräussert um beispielsweise auch wieder Geld frei zu haben für andere Titel - Gebrauchtkäufer nicht automatisch = Neukäufer !!!! - Gebrauchtkäufer oftmals eher ein Impulskäufer (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Für Anbieter KEINERLEI Mehrkosten, da Spielerzahl und Anzahl der Spiele auch bei Servern gleichbleibt !!!!

Patches sind KEINE Sachen die Bezahlt werden müssen, es ist und bleibt Flickschusterei seitens des Herstellers, ein Ausbessern von Fehlern, daraus folgt die Pflicht es kostenlos zu tun wenn möglich.

Ergänzungen im Spiel sind ADDONS und keine Patches - das ist eine andere Schiene !

Preise von Spielen sind Mischkalkulationen, bestehend aus Angebot, Nachfrage, Herstellung & Entwicklungskosten usw.

NOCHEINMAL - Hersteller hat seinen Part beim Verkauf des Neuspiels verdient ! - Er hat KEINEN Anspruch für das selbe Spiel 2mal zu kassieren !

Die Leute die bereit waren sich das Spiel NEU zum Vollpreis zu kaufen haben dies getan, die anderen hätten sich das Spiel ohnehin nicht gekauft !

Mehr Spieler als Spiele kann auch auf mehrere Accounts und Leute in EINER Familie mit EINER Konsole zurückzuführen sein.
Da nutzen unter Umständen 2-3 Leute EIN Spiel auf um Online zu spielen.

Eurer Logik nach ist das ein Verbrechen, da die Hersteller ja nichts daran verdient haben das die anderen beiden das Spiel auch zocken !!!

Gewürdigt werden die Entwickler dadurch das sich ein Spiel NEU oft verkauft hat und das auch bei Kaufwunsch im Gebrauchtmarkt ein ORIGINALES Spiel einer Kopie vorgezogen wird.

MfG

Buema
 
Ja da gibts wirklich nichts zu diskutieren. Eine links und dann noch eine Rechte und die Sache hat sich.
 
Ich muss schon fast Lachen, wenn es nicht so traurig wäre :D Sie verkaufen 2 Millionen Stück von einem Titel, der sehr speziell ist. Also ein riesen Erfolg und weinen immer noch, dass sie mehr verkaufen könnten? 1. extreme Milchrechnung, sprich nicht jeder der das Spiel durchgespielt bzw. angespielt hat, ist automatisch ein Käufer. 2. Es erinnert mich mehr und mehr an die Aussagen mit den Raubkopierern. Ersetzt man nur das Wort Gebrauchtspielespieler mit Raubkopierspieler und man hat genau die gleiche Aussageform. Aber hier kann man sehr schön erkennen, wenn eine Industrie mehr Rechte an ihren Produkten nach dem Kauf des Käufers erhält bzw. erhalten kann, was dann passiert!! Man erhält einfach den Mittelfinger und der Wert des Produkts ist ab dem Kauf nichts mehr wert bzw. das wollen sie so schnell wie möglich umsetzen!! :D
 
jetzt sieht man mal wozu die Trophäen wirklich "gut" sind...dass vielleicht mehrere Accounts auf einer PS3 sind, ist auch wohl zu weit gedacht... ich habs auf ner geliehenen PS3 von nem Kumpel gezockt, also isses zweimal drauf :P.... Mal ganz abgesehn davon, dass ein Unsinn wie Heavy Rain genau das richtige ist um es sich mal eben gebraucht zu kaufen und bei paar Bier mit Kumpels drüber zu lachen...ohne Gebrauchthandel wären die 1 Mio einfach weg, das is wie einn trashiger Film den man sich schnell ausleiht, weil er billig is...
 
Buema hat folgendes geschrieben:

@Anchantia & ChaosZero


Ich schrieb bereits das für eine erbrachte Leistung nicht doppelt kassiert werden kann !


Auch wenn es für mich langsam aber sicher lästig wird in einem Thread hundertmal diegleiche Antwort zu bringen und erklären zu müssen, hier mal eine Zusammenfassung aus meinen und anderen Argumenten in diesen Kommentarbereich:


Spiel neu - Spiel verkauft - Hersteller bekam seinen Teil am Kuchen ! - Spieler hat Spiel gespielt und weiterveräussert um beispielsweise auch wieder Geld frei zu haben für andere Titel - Gebrauchtkäufer nicht automatisch = Neukäufer !!!! - Gebrauchtkäufer oftmals eher ein Impulskäufer (Ausnahmen bestätigen die Regel)


Für Anbieter KEINERLEI Mehrkosten, da Spielerzahl und Anzahl der Spiele auch bei Servern gleichbleibt !!!!
-------------------------

Das ist kein doppel abkassieren. Hier geht es darum, dass man für eine Dienstleistung (programmieren des Spieles), nicht bezahlt wird. Das Geld was du für den Gebrachthändler ausgibts geht an Gamespot & Co. Sorry aber was genau ist hier so schlimm? Versetzte dich mal in ihre Lage. Du arbeitest Jahre am Spiel, infestierst viel Geld und am ende stellst du fest, dass 1 Mio. Gamer das Spiel gespielt haben, aber dich für deine Arbeit nicht bezahlt haben. Das Gebrauchkäufer eher spontan Käufer sind, kann ich dir nicht zustimmen. Dazu musst du einfach ein paar Comments hier im Forum lesen um festzustellen, dass viele bereits vor dem Release von Spiel X, sich entschlossen haben es gebracht zu kaufen oder zumindest zu halben Preis.



Patches sind KEINE Sachen die Bezahlt werden müssen, es ist und bleibt Flickschusterei seitens des Herstellers, ein Ausbessern von Fehlern, daraus folgt die Pflicht es kostenlos zu tun wenn möglich.


Ergänzungen im Spiel sind ADDONS und keine Patches - das ist eine andere Schiene !
---------------------------

Teilweise ja, teilweise nein. Sicherlich sind Patches eher zum korrigieren von Fehler da. Allerdings gibt es viele Patches die kostenlos Features bieten. Außerdem sollte man genauer überlegen, ob der Gebrauchkäufer überhaupt das Recht auf Patches hat. Neukäufer zahlen sowohl für das Spiel als auch für die Wartung. Allerdings hat der Gebrachkäufer eben die Entwickler nicht bezahlt, weil das Geld, wie schon gesagt, an die Händler geht. Warum sollte dann also Entwickler einen Patch für Leute anbieten, die eben diese Dienstleistung nicht bezahlt hat.


Die Leute die bereit waren sich das Spiel NEU zum Vollpreis zu kaufen haben dies getan, die anderen hätten sich das Spiel ohnehin nicht gekauft !
-------------------------
Wie bereits geschrieben, ist das eher unwahrscheinlich. Wenn man ein spiel kauft, dann interessiert es auch einen. Man ist lediglich nicht bereit den vollen Preis zu zahlen. Dafür gibt es aber viele alternative.


Mehr Spieler als Spiele kann auch auf mehrere Accounts und Leute in EINER Familie mit EINER Konsole zurückzuführen sein.

Da nutzen unter Umständen 2-3 Leute EIN Spiel auf um Online zu spielen.


Eurer Logik nach ist das ein Verbrechen, da die Hersteller ja nichts daran verdient haben das die anderen beiden das Spiel auch zocken !!!
--------------------------

Ich habe ausschließlich über den Gebrauchtmarkt geredet. Genauso wie der Kerl in Interview. Zu den 1 Mio. fehlenden Gamer, zählen sicherlich auch die Geschwister und Freunde. Allerdings glaub ich auch das es eher die Minderheit ist.
 
Für mich persönlich ist die ganze Sache recht simpel: Jedes Produkt, das ich haben möchte, bekommt von mir selbst einen Preis, zu dem ich es kaufe. Bekomme ich das Spiel zu diesem Preis neu, so kaufe ich es neu, bekomme ich es zu diesem Preis nur gebraucht, so kaufe ich es gebraucht.

Die Schlussfolgerung daraus: Gäbe es den Gebrauchtmarkt nicht, so hätte ich geschätzte 90% der in den letzten 5 Jahren gespielten Titel nie gespielt ( da nicht neu gekauft ). Einigermaßen beschränkte Elemente in der Industrie gehen bei solchen Rechnungen immer von der Frage "Was wäre ohne Gebrauchtmarkt ?" aus und beantworten diese mit einem "dann würde jede Interessent neu kaufen". Aber das ist natürlich in vielen Fällen Quatsch.

Bei mir - und vermutlich vielen anderen auch - geht es aber noch weiter: Könnte ich ein neues Spiel nicht gebraucht oder nur mit gewaltiger, künstlicher Wertminderung weiterverkaufen, so käme mir dieses nicht ins Haus ( sprich: Keine Downloadtitel und keine Spiele mit Online Pass ).

Aber wie so oft geht es hierbei gar nicht um mich und auch nicht um die meisten, die hier kommentieren. Es geht prinzipiell um die Mehrheit, die nunmal ohne Gebrauchtmarkt tatsächlich den Vollpreis zahlen würde.

Und genau diese Mehrheit wird auch dafür verantwortlich sein, dass es den Gebrauchtmarkt in der heutigen Form nicht ewig geben wird und Download-Titel, Downloadcontent, sowie Online- und Offline-Passes die Überhand gewinnen.
 
Es liegt an den Spielen. Wenn ein Spiel Anfang und Ende hat, man es also "durchspielen" kann, dann hat es meist keinen allzu großen Wert mehr, wenn man es denn durchgespielt hat. Das trifft wohl auf 90% der heutigen Spiele zu. Früher gab es mehr "Endlos-Spiele" wie Simulationen oder Rundenstrategie, die man beliebig oft spielen konnte ohne das es langweilig wird. Solche Spiele verkauft man dann auch nicht.
 
@Chaos
Das ist kein doppel abkassieren. Hier geht es darum, dass man für eine Dienstleistung (programmieren des Spieles), nicht bezahlt wird. Das Geld was du für den Gebrachthändler ausgibts geht an Gamespot & Co. Sorry aber was genau ist hier so schlimm? Versetzte dich mal in ihre Lage. Du arbeitest Jahre am Spiel, infestierst viel Geld und am ende stellst du fest, dass 1 Mio. Gamer das Spiel gespielt haben, aber dich für deine Arbeit nicht bezahlt haben.

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Dann könnten andere Branchen aber auch auf die Idee kommen, für jede erbrachte Leistung abzukassieren. Was ist mit dem Fabrikarbeiter, der den ganzen Tag am Fließband steht und für VW Scheinwerfer einbaut. Wenn das Auto, was er mit gebaut hat, von seinem Erstbesitzer verkauft wird, hat er dann auch ein Recht auf seine Dienstleistung und kassiert noch einmal?

Videospiele mögen zwar für einige Kunst darstellen, aber selbst wenn Picasso oder da Vinci heute noch Bilder malen würden, hätten sie auch keine Garantie, dass ihre Gemälde weiterverkauft werden und sich ein anderer daran erfreut. Videospiele sind letzten Endes immer noch ein Medium und kein Theaterstück, für welches man für Schauspieler nach jedem Auftritt einen Gegenlohn zahlen müsste.

Außerdem, wer sagt denn eigentlich, dass die zwei Millionen Spieler alle mit dem Spiel zufrieden waren? Für eine Ware, die mir nicht oder nicht mehr gefällt, besitze ich immer das Recht diese wieder zu verkaufen. Denn letzten Endes basiert die heutige Wirtschaft auf den Tausch und Handel und von diesem Recht sollte eigentlich jeder Gebrauch haben.
 
was schwallt ihr hier alle rum, fakt ist: audi oder bmw heuln auch nicht rum weil es den gebrauchtwagenmarkt gibt, ende.
 
Also ich kann mich immer mehr über diesen Thread amüsieren. Spitze ist das :D

Apropos Kunst: Die meisten Künstler werden ja erst nach ihrem Tod richtig berühmt. Wenn also morgen Richard Garriott beim ka**en vom Blitz getroffen wird, werd ich schauen dass ich noch rechtzeitig sämtliche Ultima Teile original verschweisst ergattere und mir an die Wand nagel. Dann kann ich behaupten ich hätte einige echte ''Garriott'' an der Wand hängen.

Köstlich. Ich fall' hier gleich vom Stuhl.
 
@alpha_omega

Ist doch egal wie andere Industries denken. Nur weil die Autoindustrie eine andere Firmenpolitik verfolgt, soll die Spieleindustrie das selbe tun? Nun möglicherweise ist der Gewinn bei der Autoindustrie größer, als bei der Spielindustrie, wodurch sie mehr Spielraum haben.

Dein Vergleich mit Picasso oder da Vinci trift es nicht ganz auf den Punkt. Erstens sind Spiele keine Kunst, zumindest meiner Meinung. Zweitens werden Spiele in Massen produziert und sind alle identisch. Dagegen sind die Werken von Picasso oder da Vinci einzigartig und einmalig und daher Sammlerstück.

Das man mit einen Spiel unzufrieden sein kann, ist mir auch bewusst. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, dass zu verhindern. Deswegen gibt es Demos, Reviews, Trailer, ect. Der Spieler von heute hat viele Möglichkeiten um sich ein Urteil über ein Spiel zu bilden.

Das selbe gilt auch für den Preis. Man kann warten bis Amazon eine Blitzaktion startet, man kann sich die Spiele aus UK holen oder warten bis man mit dem Preis einverstanden ist.

Fakt ist das Entwickler durch den Gebrauchmarkt nichts verdienen. Das heißt das ganze Geld geht an den Händler. Trotzdem erwartet man den einen Service von genau diesen Entwickler. Das sie damit unzufrieden sind, ist nicht verwunderlich. Immerhin geht es hier um ihr Geld. Wenn es um dein Geld ginge, so würdest du auch dafür kämpfen.
 
mal wieder ne absolute Fabelrechnung...
Zum Einen würde sich nicht jeder das Spiel holen wenn erst nich günstig gebraucht bekommen und zum Anderen kann auch ein und der selbe Spieler mit mehreren Accounts auf einer Konsole mehr Trophäen ergattern.
 
@Chaos:

Du redest immer von einer zusätzlichen Leistung des Entwicklers, was meinst du denn genau damit? Wenn du Patches meinst dann ist der Entwickler verpflichtet die nachzureichen wenn das Spiel grobe Fehler enthält. Dafür gibts auch kein Geld, allenfalls den Umtausch gegen bares.

Meinst du weiterführende Leistungen wie zum Beispiel Addons (die meist eh extra kosten), oder laufende online Server (bei welchem Spiel denn beispielsweise? Ich kenn nur die bekannten Zahlmodelle oder das Modell mit den Privatservern wie bei Counter-Strike. COD kommt zum Beispiel komplett ohne Server aus), dann muss ich dir Recht geben. Das ist eine Service Leistung, dafür kann der Hersteller gerne Geld verlangen. Ob er das vor dem Kunden rechtfertigen kann und auch noch Geld bekommt steht aber auf einem anderen Blatt.
 
@Kuru

Ich meine Patches. Sicherlich sind sie in erster Linie zur Beseitigung von Fehlern da. Und du hast Recht damit, dass Entwickler dazu verpflichtet sind diese zu beheben. Allerdings muss man bedenken das Patches auch neue Features bieten können. Außerdem sollte man sich fragen, ob Gebrachtspiele überhaupt das Recht haben diesen Service zu benutzen. Da Entwickler dadurch nicht bezahlt werden, müssten sie theoretisch gesehen keine Patches für die Gebrachtspiele rausbringen.
 
Ach halt doch die Klappe ...irgendeinen Blöden gibt es immer, der diese gierigen Allesfresser in Schutz nimmt.

Soll ich dir mal sagen was ich alles mache und wieviel Geld ich dafür sehe?

Wir leben in der Zeit der Praktikanten, Ehrenamtler, Blogger und Quereinsteiger... die Idioten sollen froh sein, dass sie überhaupt was verdienen.
 
Du musst mir nichts vom Leben erzählen. Ich selber, habe 1 Jahr als Praktikant gearbeitet und wurde nicht bezahlt. Ich habe auch in einer Zeitarbeitfirma für 7€ in der Stunde gearbeitet und wurde fast täglich in einer anderen Firma eingesetzt. Doch gerade deswegen verstehe ich Leute die für ihre Arbeit bezahlt werden wollen.
 
Sicher gibs den Gebrauchtmarkt und wenn man viel Phantasie an den Tag legt, dann schadet er dem Entwickler. Aber der Entwickler ist Teil der Spielebranche und der insgesamt schadet der Gebrauchtmarkt nicht die Bohne, sondern sorgt nur für einen konstanten Geldkreislauf. Was ich hier witzig finde, ist die Logik: 3 Mio. Accounts aber nur 2 Mio. Verkäufe. Da fallen mir spontan verliehene Spiele, Verleihshops, Videotheken und dann zum Teil der Gebrauchtmarkt ein. Das mit der Hetze gegen den Second-Hand Markt nimmt langsam solche Züge an wie gegen Raubkopien. Da ist jede Kopie ja auch ein direkter Verlust für die Firma.
 
Zurück