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Heavy Rain: 10 Mio. Euro wegen Gebrauchthandel verloren

@Tommi
Ich sehe keinen Nachteil als Neukäufer.

@Buema
Ja, ist teils schon richtig.
Nur, wenn ich die Server nutze, kann ich auch einen kleinen Eintritt zahlen. Das ist mehr das was ich meine. Das sind einfach laufende Kosten für die Hersteller. Da sehe ich die Argumentation ein.
Bei SP Games haben die Ihren Soll erfüllt und kümmern sich um den 7. Teil oder etwas neuem. Bei Onlinegames steht da einfach eine Manschaft die das alles aufrecht erhalten und dafür sorgen das alles stabil läuft.

Ich finde die Idee der geteilten Spiele Klasse.
1x MP, 1x SP und beides zusammen. Das ganze mit Onlinepass. So kann doch jeder das Spielen was er will und auch nur das bezahlen was er zockt.

Ich kann den Ärger nachvollziehen wenn die entwickler sehen, es kauft sich einer für 69€ bei Release das Game und zockt es in 8 Stunden durch, versucht sich 3 Tage am MP und bringt es zu Gamestop. Die kaufen es für gefühlte 4,19€ an und verkaufen es an den 12 Jährigen für 30€ der auf den SP scheißt und statt zur Schule zu gehen 300h auf dem Server verbringt.
Wirtschaftlich total vertretbar das scheiße zu findén.
Der erste zahlt noch, dann verdient GS gut und dann kommt das Kostenkind.
 
Anchantia hat folgendes geschrieben:

So kam es aber doch rüber, oder warum ahst Du den Begriff "Sozialromantik" bemüht? ;-)

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Damit wollte ich ja nur etwas überspitzt und natürlich auch bewusst provokativ die Richtung der Diskussion darstellen;).

Natürlich sollen die Hersteller etwas verdienen, das ist ihr gutes Recht und auch Sinn der Sache. Ich selbst besitze keine einzige Raubkopie und ärgere mich auch immer wieder über solche. Siehe auch meine Äußerungen bei der Schließung von kino.to die ich sehr begrüßt habe, aber leider nur ein Strohfeuer zu seien scheint. Aber ich schweife ja ab.

Aber gegen den Gebrauchtmarkt spricht meiner Meinung nach letztlich nun einmal nichts. Jedes gebrauchte Spiele wurde ja schließlich einmal neu gekauft und da wurde dran verdient. Gebrauchte Spiele kommen ja nicht so einfach in den Handel;).

Letztlich ist mir da ehrlich gesagt zu viel Philosophie im Spiel. Die Videospielbranche verdient sehr gut und das ist auch in Ordnung, aber dann sollte man eben auch mit den Gegebenheiten leben und dazu gehört der Gebrauchtmarkt einfach. Das war vor 35 Jahren schon so und wir auch hoffentlich in 35 Jahren noch so sein.

@ Psycho

Nun für dich mache ich es ja gerne nochmals;):

- Probleme bei Importspielen, da die Onlinepässe bei unseren Accounts mitunter nicht funktionieren
- Kein Ausleihen an Freunde und Bekannte mit Onlinemöglichkeit
- Gebundensein an einen Account
- eine weiter mögliche Fehlerquelle (ist ja nicht so, dass es noch nie bei Videospielen fehlerhafte Codes gab bzw. siehe zuletzt bei Driver in den USA)
- Wertverlust der eigenen Spiele, wenn Code benutzt wurde

Also tut mir leid, aber von keine Nachteile kann da meiner Meinung nach keine Rede sein. Vor allem, welche Vorteile hat man als Kunde denn? Richtig: Gar nix. Und trotzdem nimmt man es einfach hin? Kann ich nicht nachvollziehen. Und wenn dann Mortal Kombat nicht bei nem deutschen Account online spielbar ist, ist das Geschrei wieder groß. Aber ich sags ganz ehrlich, Mitleid hatte ich da eh keins.
 
Mich bestätigt das in meiner Überzeugung, mit Spielkonsolen NICHT online zu gehen. Diese schönen Trophäen und diesen ganzen Dreck nutzen die nur gegen den Kunden, indem sie damit unsere Gewohnheiten und Vorlieben ausloten oder wie in diesem Fall Statistiken erstellen, die als Vorwand herhalten sollen, den Gebrauchtmarkt weiter einzudämmen und uns als Konsumenten noch mehr einzuschränken. Insofern bin ich stolz, mich zu dieser 1. Mio Grauzone dazu zählen zu dürfen ;D
 
@Anchantia:

Um es kurz und knapp zu formulieren: Nein das ist per definitionem keine Kunst. Es ist sehr schwierig Kunst zu definieren, scheinbar auch in Fachkreisen. Allerdings ist den meisten Kunstdefinitionen gemein dass Kunst eine Form des menschlichen Schaffens ist bei der nicht die Zweckmäßigkeit, sondern die Ästhetik im Vordergrund steht.

Die Spiele die du aufzählst sind zwar alle sehr gut, aber nicht automatisch aufgrund ihres besonderen Artstyle Kunst.

Außerdem, Minecraft zum Beispiel hat soweit ich informiert bin noch nichtmal einen Kopierschutz (/klugscheiss)

Wenn mir der Hersteller einen klaren Mehrwert bietet, wie ein funktionierendes Serversystem und CONTENT Erweiterungen, bin ich auch bereit dafür zu zahlen. Das wäre ja das Prinzip eines MMORPG.

Für Patches wiederum bin ich NICHT bereit zu zahlen. Das ist nämlich kein Service, sondern eine nachträgliche Flickschusterei um Fehler des Herstellers auszubessern.
 
So ein Schwachsinn... Ihr habt gar nichts verloren. Ihr hattet das Geld nie und ihr hättet es auch nicht bekommen. Es haben genau so viele Leute gekauft, die bereit waren, den Neupreis zu bezahlen. Und das waren nunmal 2 Millionen Leute und nicht 3. Es mag überraschen, aber es gibt Angebot und Nachfrage. Diese hängt nicht zuletzt vom Preis ab.
 
Xador hat folgendes geschrieben:

So ein Schwachsinn... Ihr habt gar nichts verloren. Ihr hattet das Geld nie und ihr hättet es auch nicht bekommen. Es haben genau so viele Leute gekauft, die bereit waren, den Neupreis zu bezahlen. Und das waren nunmal 2 Millionen Leute und nicht 3. Es mag überraschen, aber es gibt Angebot und Nachfrage. Diese hängt nicht zuletzt vom Preis ab.

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Hier geht es schlicht einfach darum das 1 Mio. Gamer das Spiel gespielt haben ohne den Entwickler bezahlt zu haben. Wieso sollte er sich nicht aufregen dürfen?

Auf Gefahr mich zu wiederholen. Wenn die Leute nicht bereit waren den vollen Preis zu zahlen, warum haben sie nicht einfach gewartet bis der Preis erschwinglich war?
 
Naja warum sollten sie? Der Markt lässt es nunmal zu dass Spiele, schon einige Tage nach Release, stark entwertet auf den Gebrauchtmarkt geworfen werden. Da gibt es auch nicht ''den einen Grund'' warum das so ist. Warum sollte ich als Kunde also monatelang warten und mir das Spiel neuwertig zulegen, wenn ich es gebraucht für einen vergleichbaren Preis, aber wesentlich früher, bekomme?
 
Ich finde es schon erstaunlich, über welche Selbstverständlichkeiten heute schon diskutiert werden muss. Der Gebrauchtmarkt gehört zu Videospielen nun einmal dazu und das seit es auswechselbare Module gibt. Erst seit das Internet Möglichkeiten zur Schwächung des Gebrauchtmarktes gibt, ist das auf einmal ein riesiges Thema.

Warum habe ich zu PS2-Zeiten keine Beschwerden gehört? Gab es da etwa keinen Gebrauchtmarkt, kein Internet zum günstigen Bestellen von gebrauchten Spielen und keine Handelsketten auf der Welt, die sich auf den Gebrauchthandel konzentriert haben?

Aber naja, genau diese Äußerungen bestärken mich in meinem zunehmenden Kauf von gebrauchten Spielen.
 
@suschu

Und genau das ist das Problem. Du denkst nur als Kunde. Er denkt nur Anbieter. Man kann es ihm ja wohl nicht verübeln das er sich aufregt, weil er für seine Dienstleistung kein Geld sieht.

Und wenn wir schon bei wirtschaftlich zu denken sind, keiner zwingt dich zum Release das Spiel zu kaufen. Wenn du warten könntest, dann könntest du das Spiel für viel weniger kaufen. Davon hätte sogar beide Parteien was.

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Warte mal...er hat doch Geld für seine Dienstleistung bekommen...als die 60€ den Besitzer wechselten..war das Spiel nicht mehr Eigentum von ihm um es mal platt auszudrücken. Wenn ich dann mein neues Eigentum verschenke, verkaufe oder in den Mixer tue hat er nichts mehr damit zu tun....PUNKt :D
 
Tut mir leid, aber wir drehen uns hier generell ziemlich im Kreis und ich finde die Diskussion hat mittlerweile schon fast einen sozialromantischen Touch.
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In Deiner Welt, wo Urheber verschiedenener Künste, nichts für ihre Arbeit bekommen sollen möchte ich nicht leben. Das hat doch nix mit Sozialromantik zu tun - eher mit der Wertschätzung für die Arbeit eines anderen Menschen!


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Muss auf den unteren Absatz ja nochmal eingehen...wo ist Heavy Rain kunst??? Es ist ein interaktiver Film...mehr nicht..manche tuen hier so als ob es ein SPIEL sei was die welt verändert hat. Selbst wenn es Kunst wäre..Filme werden auch gebraucht weiterverkauft...da sagt keiner was...die Diskussion ist soooooo Absurd..diesesmal hat der Mainstream mit der Meinung recht wenn er sagt "Wenn ich es kaufe gehört es mir."
 
ChaosZero hat folgendes geschrieben:

@TommyKaira


Möglicherweise weil die Spiele teurer und wesentlich aufwendiger wurden.

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Das ist schon immer so und hat früher trotzdem nie ne Rolle gespielt.
 
ChaosZero @

@TommyKaira

Möglicherweise weil die Spiele teurer und wesentlich aufwendiger wurden.


Lustigerweise zeigt der derzeitige Krösus in Sachen Verkaufszahlen genau das Gegenteil. Seit vier Jahren kommt Call of Duty nun schon mit ein und der selben Engine, wo ist das teuer, wo ist das aufwändig?
 
Ich wette 1 zu 100 dass es in ein paar Jahren einen SP Pass geben wird!
Wer das Spiel gebraucht kauft, darf nochmal 10€ für den Code löhnen. :D
 
Restriker hat folgendes geschrieben:

Ich wette 1 zu 100 dass es in ein paar Jahren einen SP Pass geben wird!

Wer das Spiel gebraucht kauft, darf nochmal 10€ für den Code löhnen. :D

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Das ist doch völlig klar Restriker! Heute beginnt es mit dem Onlinepass, der ja nun auch nicht nur das reine Onlinegaming freischaltet, sondern auch zusätzliche Inhalte. Also so ganz auf den MP bezogen ist das selbst heute nicht.

In ein paar Jahren werden dann mehr und mehr SP-Inhalte dazukommen und früher oder später ist es dann das komplette Spiel. Und wenn ich dann in 20 Jahren ein paar heutige Spiele nachholen möchte, hab ich den Salat.

Also tut mir leid, aber da wäre es mal höchste Zeit, dass die Videospielgemeinde protestiert. Aber ich beginne schon wieder das Träumen:D.
 
@TommyKaira

Nun wie alles im Leben, gibt es auch hier irgendwann ein Ende.

@alpha_omega

Nun COD ist eins der wenigen Spiele die solche Zahlen erreichen. Andere Spiele wären froh wenn sie sich 1 Mio. mal verkaufen würden. Ich erinnere mich an The Getaway, was zur seiner Zeit mit 7 Mio. verschlungen hat und damit eins der teuersten Spiele war. Aus heutiger Sicht, ist das lächerlich.
 
Ich bezahle gerne bis zu 50€ für ein neues Spiel, welches es auch wert ist. Wenn es mehr als 50€ kostet, muss das Game schon ein Ausnahme-Titel sein (Uncharted 3 als nächstes).
Allerdings WILL ich mir als Kunde das Recht vorbehalten selbst zu entscheiden ob ich ein Spiel nur gebraucht kaufe oder eben neu. Das liegt vor allem daran, dass ich genau weiß (für mich persönlich) welches Spiel bzw. welcher Hersteller es wert ist unterstützt zu werden.

Und genau das war ja auch das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Ich zahle doch nicht viel Geld für ein Produkt welches es nicht wert ist.

Ich sehe schon irgendwelche Streaming-Flaterates wo ich dann den ganzen aufgewärmten Schrott mit subventioniere und mich dann als Kunde freuen darf wenn einmal im Quartal ein lohnendes Game kommt.

Und an die Träumer die der Meinung sind dass durch die verschiedenen Streaming-Dienste eine Art Wettbewerb entsteht, entschuldigt aber das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Wenn die Hersteller jetzt schon rumheulen wie Quantic Dream, obwohl es dazu überhaupt keinen Grund gibt (2 Mio. verkaufte Einheiten bei so einem Nischenprodukt) dann weiß man doch genau wie beschränkt dort in der Führungsebene gedacht wird. Über EA und Activision braucht man da gar nicht erst anfangen.
Das werden dann genau solche Preisabsprachen wie an der Tankstelle und an der ach so dollen Strombörse :D.
Denn dann muss einfach nur Activision den Preis für ihr CoD oben halten und wenn EA clever ist, lassen sie auch ihren Preis einfach hoch. Sowas nennt man dann "stille Vereinbarung" und da der Kunde ja nicht eben mal ausweichen kann oder will, wird er den Preis zahlen müssen.
 
ChaosZero hat folgendes geschrieben:

@TommyKaira


Nun wie alles im Leben, gibt es auch hier irgendwann ein Ende.

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Toll und meine Leidenschaft ist hinüber oder wie?
 
Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Die "verlorenen 10 Millionen" stehen ihnen nicht zu. Niemand kann ein Anrecht auf Gebrauchtware anmelden, auch nicht über den Lizenzkram, solange es physikalische Medien gibt.

Insofern - last ihn doch heulen und unterstützt die Digitalisierung unseres Hobby nicht.
 
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