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Guitar Hero Live im Test: Das wohl kreativste Werk seit Serienschöpfung

Auch hier wieder: Schöner Test, dem ich wieder voll zustimmen kann :) Es wird alles angesprochen was man über GH Live wissen muss.

Die Kalibrierung ist wirklich ein Problem. Bei meinem Setup habe ich das Gefühl dass ich oft die Tasten noch mehr oder weniger lang NACH einem Anschlag gedrückt halten muss, damit es nicht als Fehler gewertet wird. War das bei Dir auch der Fall?

Daraus werden v.a. auf Expert bei schweren Songs schnelle Akkordwechsel fast unmöglich treffbar, da man quasi bis kurz vor dem Ende des nächsten Akkords den aktuellen gedrückt halten muss. Und dann blitzschnell z.B. von einem 1-weiß/2-weiß/3-weiß auf einen 1-weiß+schwarz/2-schwarz (also Barre auf 1) umzugreifen, ist extrem schwierig. Zumal man ja nicht wie bei einer echten Gitarre einfach zwischen den Bünden sliden kann, denn solange man die Tasten gedrückt hält hindern hier einen Plastikstege daran.

Dieser ganze Umstand demotiviert mich gerade extrem, auf Expert noch viel Übung reinzustecken. Auf Advanced fange ich mich langsam an zu langweilen, auf Expert dagegen kommt es öfter zu den genannten Problemen, v.a. weil auf Expert auch plötzlich überall die Barre-Kombi-Akkorde dazu kommen (also nicht nur zwei Tasten auf einem Bund sondern zusätzlich eine weitere Taste auf dem folgenden Bund, wie oben beschrieben).
 
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Und wieder vielen Dank für die Blumen.

Mir wäre nicht aufgefallen, dass ich die Tasten länger halten müsste, damit die Eingaben erkannt werden. Das würde aber auch das ungenaue Spielgefühl auf Experte zumindest teilweise erklären. Ist da vielleicht die zweite Option daran schuld? Dieses Feature, dass sich das Spiel dann nochmals besser an die eingaben des Spielers anpasst?

Ich hab aber vor allem auch Probleme den Rythmus zu halten. Irgendwie will das nicht klappen. Da hat man einfache Akkordfolgen (zum Beispiel eine Weile lang denselben Akkord) auf Experte, von mir aus auch mit drei Tasten gleichzeitig, aber ich finde oft nie den passenden Rythmus, damit alle Akkorde richtig gespielt werden. Es ist immer einer dazwischen, der daneben liegt, warum auch immer.

Stelle ich die Kalibrierung weiter um, entsteht das Lag zum Sound und dann kann man auch wieder nicht akkurat spielen. Ähnlich wie bei dir, bin ich auf "hard" angekommen, wenn auch dieser nach wie vor herausfordernd ist. Experte scheitern oft am Timing.
 
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