@Sparky
War sicher zu erwarten, dass nicht jeder so begeistert sein kann/wird, sonst hätte man am Ende ja das ultimative Spiel erschaffen, welches jeden Spielertyp abdeckt.
Meine Meinung zu dem, was du geschrieben hast:
Wenn du allerdings nur bis zum Marshmallow-Man gespielt hast, hast du vermutlich noch nicht mal ein Viertel des Games durch (ist ja gerade der Anfang) und solltest dir erstmal den Rest noch ansehen, bevor du dir vorschnell? ein Urteil bildest (Story fängt da gerade erstmal an). Übrigens frag ich mich dann auch, ob du wirklich noch so ein großer Ghostbuster-Fan bist oder ob sich deine Begeisterung nicht vielleicht im Laufe der Zeit etwas verändert hat, denn mich hat diese Bombast-Szenerie vollkommen umgehauen und mir saumäßig viel Spaß gemacht. Endlich mal mitten drin!
Wünschte inzwischen sogar, er würde nochmal auftauchen.
Und ob das Ecto-1 jetzt in der einen Szene vor dem Hotel steht oder nicht, ist doch schon irgendwie wie eine Nadel in einem Heuhaufen suchen. Mir ist das während des Badens in der Atmosphäre nicht mal aufgefallen. Wenn man sich alle Logikfehler bei einem GoW oder ähnlichem rausziehen würde, könnte man die Spiele damit sicher auch schlecht reden. Und wieder: Ein richtiger Fan lässt sich doch von solch einer Kleinigkeit nicht gleich das Spiel kaputt machen, oder?
Was die Steuerung betrifft, so hab ich viel schlechtes erwartet (da in einigen Tests gelesen), aber am Ende kam ich nach kurzer Eingewöhnungszeit (spiele ja auch nicht erst seit ein paar Monaten Games) und eben leichten Einstellungsänderungen in den Optionen ganz gut damit zurecht. Außerdem hat man beim Abfeuern des Strahlers (zumindest geht es mir so), auch irgendwie das Gefühl, nicht ganz die Kontrolle zu haben, was aber wiederum den Tatsachen entsprechen dürfte, wenn man bedenkt, wie die Jungs damals bei Slimer im Hotel wild um sich geschossen haben (gut geschossen Cowboy!). Dadurch zerlegt man automatisch Teile der Umgebung, obwohl man das gar nicht will.
Zu Grafik und Open-World:
Sicher ist die Grafik Geschmackssache, aber wenn ich mit den Jungs durch die Flure wandere und jeden sogar im Dunkeln mit dem Nachtsichtgerät zu 100% wiedererkenne, ist das schon ein Hammer. Wie haben die Gesichter nochmal im ersten GRAW ausgesehen? Und sieh dir mal die geschmeidigen Animationen der Jungs an. Da ist nirgends mal eine Bewegung dabei (zumindest hab ich noch keine gesehen), die dich aufgrund schlechter Umsetzung aus dem Spiel reißt. Für ein Lizenzspiel ganz sicher was besonderes. Außerdem seh ich das vollkommen wie krios: Als Fan geht es für mich allein schon darum mitten im Team zu sein, selbst mal ein "Ghostbuster" zu sein. Selbst wenn die Animationen nicht ganz so perfekt wären, würde ich immernoch happy sein, da hier ein alter Kindheitstraum in Erfüllung gegangen ist.
Dann noch zum Thema "Open World": Aus zwei Gründen finde ich es so besser:
1. Wie man ein Spiel durch "Open-World"-Szenario kaputt machen kann, sieht man klar an "Far Cry 2". Dazu dann noch ein paar Miniaufgaben, die sich immer wiederholen im Stile eines "Assassin´s Creed" und schon hätten alle noch viel mehr gemeckert, als sie es bisher getan haben. Längen im Spiel, die das Ganze nur ewig hinauszögern entfallen damit und man folgt der Story. Übrigens kann man abseits auch immer mal Verstecke öffnen, um die verfluchten Artefakte einzusammeln (zum Teil auch unter zwingenden Einsatz der Protonenstrahler!).
2. Linear ist in diesem Fall wohl besser, da man die von Ramis und Aykroyd geschriebene Story auf diese Weise besser rüberbringen und in den Vordergrund stellen kann. Der Spieler bekommt genau dann das zu sehen, wenn es die Jungs im Drehbuch geplant haben. Warum beschwert sich denn dann kaum jemand, dass das von dir genannte CoD soooooo linear ist (und das ist es bis zum Erbrechen vom ersten Teil an)? Weil die Atmosphäre passt und die Story durch gescriptete Sequenzen vorangetrieben wird. Gleiches gilt in diesem Fall.
@krios
Solltest du dir am Ende doch die 360-Version holen und einen Koop-Zocker brauchen, kannst dich jederzeit bei mir melden!
