Irgendwie gönne ich es dem Titel, auch wenn er sein Potential nicht ausschöpft. Wären die Kämpfe doch bspw. nur in eine gute Story eingebettet... ich habe Respekt davor wie man aus technisch gar nicht mal so komplexen Mitteln so ein schönes Spiel gestalten konnte. Gameplay ist im Kampf selbst auch unterhaltsam. Aber der Rest ist echt gestrig und dilettantisch. Eine Open World wie sei selbst Ubisoft schon vor Jahren aufgegeben hat. Der Wechsel zwischen Spiel, Map, Item-Verwaltung und Fähigkeitenentwicklung hat keinen Flow und stört den Spielfluss. Die Story zerfährt sich in Aufgaben, Nebenaufgaben und blassen Charakteren ohne Wiedererkennungswert. Klettern, reiten und all diese Dinge spielen sich fahrig, die Kamera zappelt herum ... als lineares Spiel hätte Ghost Of Tsushima wirklich abliefern können. So ist es ein halber Blender, den allenfalls Ubi-Fans und Freunde des Settings bedingungslos abfeiern können.