Gewalt in Spielen: Wie sehen dass die Produzenten

Celon

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Zum Artikel: Gewalt in Spielen: Wie sehen dass die Produzenten
 
*Scherz an*
Mensch, wenn man bei Kojima´s Aussagen zwischen den Zeilen liest, kann man direkt eine 360-Ankündigung von MGS4 herauslesen!!
*Scherz aus*

Sorry, aber das musste jetzt sein, da das Thema ja Hochkonjunktur hat.

Zum Thema: Mich hätte eher mal im Detail interessiert, was Jade dazu zu sagen hat - gerade in Bezug auf AC.
Außerdem fehlt doch ein obligatorisches Bild von ihr?? ;)
 
Wieso fragen die Jade Raymond ? Die hätten bei Rockstar bzgl. Manhunt 2 nachfragen müssen, da hätte man sicherlich lustige Antworten bekommen :D
 
@Swar
Ich denke man fragte Jade Raymond, weil Assassin´s Creed recht brutal ist und moralisch sehr fragwürdig.... im Grunde spielt man ja einen Terroristen, wie sie heute noch im Nahen Osten rum laufen.

Ansonsten gebe ich dir Recht, man hätte lieber Rockstar, id software Mitarbeiter fragen solle, die machen seit Jahren nur Gewaltspiele.
 
Bei Hideo Kojima und seiner Metal Gear Solid Reihe muss ich echt zugeben, dass dieser Mann mit dem Thema Gewalt in seinen Spielen sehr bedacht umgeht. Schon das Spielprinzip bestraft den Spieler eher, wenn dieser offensiv jeden Gegner gewaltsam beseitigt (andere Gegner werden aufmerksam). So gesehen stimmt auch seine Aussage, dass der Spieler merken soll, was sein Verhalten bewirkt.

Auch bei der Art der Gewaltdarstellungen merkt man im Vergleich zu anderen Spielen schnell, dass diese hier eher im Hintergrund des Geschehens ist. Man kann keine Körperteile abtrennen, es spritzen keine Blutfontänen und Eingeweide, es gibt keine herzzerreißenden Schreie und kein Gemetzel.
 
Wieso sie Jade fragen? Weil sie momentan DER STAR im Videospielbusiness ist ;-)
 
Ein "Manhunt" kann noch so sadistisch sein, die seelenlosen Charaktere lassen den Gedanken an so etwas wie Mitgefühl erst gar nicht aufkommen. Man "tötet" hohle Plastikpolygone und wenn die fiesen Soundeffekte nicht wären, dann würde der Adrenalinschub gegen Null tendieren, zumal die Beobachterperspektive ohnehin automatisch für Distanz zum Geschehen sorgt. Auch die Wii-Version, die sich dank der Steuerung "more immersively" spielt, reißt da nicht viel heraus. Wenn ich an die brutalen Nahkämpfe von "Condemned" zurückdenke (ja ich weiß, ich lobe dieses Game immer wieder), dort hatte ich schon eher das Gefühl, gegen so etwas wie menschenähnliche "Wesen" zu kämpfen. Die Ego-Perspektive macht schon viel aus, aber erst durch die Mimik der Gegner, die insbesondere bei den (spielerisch eigentlich völlig unnötigen) Fatalities zur Geltung kommt, erhalten die Kämpfe den richtigen Dreh. Diese hasserfüllten Visagen schreien geradezu danach, eingedellt zu werden.
 
Hehe, nicht schlecht @tomk.

Aber Scherz beiseite: Wie blöd sind wir eigentlich, dass wir tatsächlich über Gewalt in Spielen und Filmen diskutieren. Beckstein und Schäuble lachen sich kaputt darüber, wie naiv wir sind. Niemand - wirklich niemand - sieht das Problem von Amokläufen und dergleichen in Spielen oder Filmen. Die medien dienen (wie schon zu Uhrzeiten) nur als Sündenbock, damit die MAchthabenden das gemeine Volk unter Kontrolle bringen. Haen die Politiker letztens die Rechte von Kindern ins Grundgesetz aufgenommen? NEin, haben sie nicht. Weil sie das nicht wirklich interessiert. Aber dafür haben sie den Datenschutz und damit unsere Bürgerrechte verwässert (bessere Zusammenarbeit von BKA und Jugendämtern usw.). Die KInder interessiert nur die Presse und die Medien, aber nicht die Politiker. Wenn sie, wie neulich, ein Gesetz gegen Killerspiele erlassen, dann nicht um Killerspiele zu verbieten, sondern um eine versteckte Zensur von allen Medien einzuführen, die vorher aus Mangel an Argumenten nie durchgekommen wäre. Ach wie schön, dass es immer noch Leute gibt, die glauben, die Politiker tun das, um UNS zu schützen. "Killermedien" interessieren mich. Erstmal gabs noch nie ein Spiel oder Film, das jemanden getötet hat (Killertomaten?). Und zweitens dient das alles doch nur der Verschleierung des mittlerweile existenten Überwachungsstaates und der Abschaffung unserer Rechte! Leute, lasst euch nicht veralbern!
 
Nisssin hat folgendes geschrieben:

Wieso sie Jade fragen? Weil sie momentan DER STAR im Videospielbusiness ist ;-)

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Hehe klar vielleicht im 2. Teil, wenn sie ordentliche Arbeit abgeliefert hat ;)
 
....und dann versuchen sie weiterhin, um die bösen "Killerspiele" zu verbieten, die Gesetze zu lockern, danach die Grundgesetze abzuschaffen und die Gewaltenteilung abzuschaffen. Wartet mal...gabs das nicht schonmal? :P
 
Früher hatten die "Täter" eine schlechte Kindheit.Heute haben sie Killerspiele gespielt.Mich würde mal interessieren was die Politiker sagen/machen würden,wenn der Tatgrund "die nicht mehr erträgliche Steuerlast" wäre
 
Die Aussage des MGS - Entwicklers spricht mir aus dem Spielerherzen. Genau darauf kommt es doch an, eher auf gutes und sinnvolles Gameplay denn auf übertriebene Gewaltdarstellung, die doch nur schockieren soll. Ein Call of Duty 4 ist sehr detailliert und gewaltzeigend, aber nie gewaltverherrlichend, eher schonungslos offen. Ein ´Anti-Kriegs-Spiel´ sozusagen, es wirkt realistisch und abschreckend. Insofern hat die gezeigte Gewalt absolut ihre Berechtigung. Das ist aus meiner Sicht der Schlüssel, um in der ´Gesellschaft´ Akzeptanz und Verständnis für unser Hobby zu verdienen - Spiele müssen mehr als Kunstform in Erscheinung treten und bisweilen auch mal als ´Botschaft´ funktionieren können, auf einer Akzeptanz-Ebene mit einem packenden Film oder einem genialen Buch erkannt und begriffen werden (können). Das schließt auch keinen Spielspaß aus. Spiele wie CoD 4 oder Bioshock haben echt was zu sagen und machen ´trotzdem´ sauviel Spaß ! Oder man denke an die famose Silent Hill-Serie oder an Mass Effect oder oder ...
 
DJFickeisen schrieb:
"dem täter werden killerspiele untergeschoben und die sache hat sich erledigt."


hahaha ja so würds wohl passieren!
 
Vielleicht sollte man unseren Politikern mal das Dreamcast-Kuriosum "Illbleed" vorsetzen. Mit seinen quer über den Bildschirm spritzenden Blutfontänen und der sich bei Energieverlust zunehmend entblätternden Protagonistin müsste das Spiel doch der perfekte Schläfenschweller für unsere erzkonservativen alten Säcke sein. Vielleicht platzt ihnen ja der Kopp beim Anblick von so viel verwerflichem auf einem Flecken :D .
 
@ tomk

Stimmt, aber man kanns nicht nicht oft genug sagen ;).

@ DJ Fickeisen & M22Sheridan:

So siehts leider aus. Die Realität ist härter als man denkt. Allerdings hat das nichts mit der künstlerischen Darstellung von roten Farbspritzern in Spielen zu tun. Naja, ist ja schön dass wenigstens wir uns damit beschäftigen als solche alten bornierten machtfanatischen Rentner wie Schäuble oder Beckstein, die geilen sich lieber an anderen Sachen auf. Es gäbe nur ein Mittel: man müsste sie zu einer Auseinandersetzung mit der Kunst zwingen...ach quatsch bringt bei denen eh nichts: unverbesserlich.
 
gewalt in games finde ich vollkommen okay.es gibt nicht umsonst alterskennzeichnungen auf videospielen.das theater um manhunt 2 finde ich albern-das spiel ist atmosphärisch eine wucht,selbst cut ein geniales game.super rockstar-ein würdiger nachfolger.
 
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