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Game of Thrones: George R.R. Martin ist vor dem Finale nervös

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AndreasBertits

Guest
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Nun, der fünfte Band "A Dance with Dragons" ist ja erst im Jahre des Herrn zweitausendundelf (zwei null eins eins) erschienen. Und da arbeitet der Autor bereits jetzt am Nachfolge-Band?

Ich teile seine Bedenken, die Serie könnte das Ende der Bücher spoilern, sogar große Teile des Verlaufs der letzten beiden Bücher, da ja irgendwann auch noch der finale Band "A Dream of Spring" erscheinen sollte. Das wären dann viele viele hundert Roman-Seiten.

Genau deshalb befürchte ich schon längere Zeit, der Autor bringt die Romane womöglich gar nicht mehr zu einem Ende. Zeigt er doch ohnehin die letzten Jahre mehr Interesse an Parallel-Projekten, als an einer Fortsetzung einer der (inzwischen) bekanntesten Buch-Serien überhaupt.
 
Zumal der Mann auch nicht mehr der Jüngste ist. Ich befürchte eh, dass er stirbt bevor er den letzten Band geschrieben hat. Immerhin sitzt er nun schon verdammt lange an dem 6. Band, für Teil 7 sollte er sich nicht mehr soviel Zeit lassen...

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich den 5. Band nicht mehr zu Ende gelesen hab. Zu viele neue Personen, zu viele für mich uninteressante Nebenstränge. Irgendwie hat Martin sich mit der Komplexität der Geschichte verzettelt und genau das ist nun sein Problem: Wie soll der ganze Kram noch logisch und stimmig enden..?
 
Interessant. Den fünften habe ich nach etwa einem Viertel erstmal weggelegt - konnte einfach nicht mehr. Lag dann wohl an die zehn Monate rum. Dann hab ich mir einen Ruck gegeben und fing wieder an. Ging aber zäh am Anfang, weil ich ja wegen zunehmender Verwirrung ausgestiegen war und nun auch noch der Faden gerissen ....

Ging dann allmählich wieder etwas besser bis zum Ende - einem ****** Cliff-Hanger.

Immerhin kann man sagen, dass der Autor seiner Linie treu geblieben ist. Die zunehmende Streuung und Verzettelung wurde zunächst konsequent beibehalten. Gerade als der aufgewirbelte Schlamm anfängt sich etwas zu setzen und die Erzählung sich anschickt nun wieder etwas erkennbare Form anzunehmen, ist das Buch zu Ende.

Es scheint also folgendermaßen: Gerade als der Autor anfing, den von ihm selbst beklagten (und schließlich von ihm selbst erzeugten) Wirrwarr wieder in den Griff zu kriegen, hat er aufgehört. Die seine große Not erkennenden "guten Geister" wollten ihm beistehen, doch er hat sie zurück gewiesen. Wer nicht will, der hat schon ..... *seufz*

Seien wir also froh, dass es die Verfilmung einer Geschichte gibt, die vielleicht noch irgendwann geschrieben werden wird.
 
Hoffentlich wird es nicht so wie bei der Serie Lost. Da hat mir dieses einfach saublöde, pseudoreligiöse Ende einfach die komplette Serie kaputt gemacht. Werde sie deswegen auch niemals wieder schauen. So eine Scheiße hab ich selten gesehen.
 
Hoffentlich wird es nicht so wie bei der Serie Lost. Da hat mir dieses einfach saublöde, pseudoreligiöse Ende einfach die komplette Serie kaputt gemacht. Werde sie deswegen auch niemals wieder schauen. So eine Scheiße hab ich selten gesehen.

Eine (wohltuend) klare Aussage zu einer sehr kontrovers diskutierten Serie. :D

Was GoT betrifft wird natürlich im Vorfeld viel spekuliert. Etwa ob Bran und der Nachtkönig miteinander verbunden seien. Bald werden wir sehen.

Denke aber, dass versucht wird es mit mehr "weltlichen" Lösungen zu einem Ende zu bringen - zumindest innerhalb der eigenen, inneren Logik von GoT. Hier ist ohnehin schon einiges denkbar, es handelt sich schließlich um eine Story aus dem Bereich "Fantasy". Da sind schon Wieder-Erweckungen möglich gewesen! Allerdings blieb bisher geschickt offen, ob es wirklich das Wirken dieses Roten Gottes R`hollor gewesen ist, oder was auch immer ,,,,,

Religionen werden zwar auch schon im Roman genauer beschrieben, als in anderen Werken, aber das Verhältnis zu diesen ist eher unverkrampft. Die Masse der Gläubigen geht in die Kathedrale und entzündet eine Kerze vor dem Schmied, dem Krieger, der Jungfrau usw, was aber dann passiert ist weniger auf spontane Gebets-Erhörungen zurück zu führen, als auf zielgerichtetes Handeln der Protagonisten. Also militärische Stärke, fein gesponnene Intrigen ..... oder einfach Zufall.

Was das betrifft, bin ich eher zuversichtlich.
 
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