Die Geschichte an sich klingt schon interessant.
Die Frage ist: haben sie ihre Fähigkeit wiedergewonnen, ergreifende, überraschende Geschichten zu erzählen?
Auch FFXII und FFXIII hatten interessante Anfänge/Grundideen.
In FFXII rennt man aber hauptsächlich nur von einem komischen Kristall oder Schwert zum nächsten, Plotwendungen gab es eigentlich nicht sehr viele. Das wäre ja nicht schlimm, wenn wenigsten die Charakterentwicklung/-interaktion gut vorangetrieben werden würde. Bis auf einzelne Episoden aber, die die Vergangenheit von Fran, Balthier und Bash erzählen, gibt's da nicht wirklich viel.
Aber FFXII war was das betrifft noch viel besser als FFXIII. Die Charaktere rennen verwirrt hin und her, wachsen dabei kaum (bzw. bei Hope dauert es extrem lang, bis der mal wächst), und man weiß eigentlich gar nicht so genau: was wollen die jetzt egentlich bzw. was bringt ihnen das, wo sie hingehen für ihre Pläne?
Zumindest habe ich das so empfunden. FFVIII bis X hatten wesentlich längere Geschichten und meiner Meinung nach auch mehr Plotwendungen und Charakterwachstum.
Was nützt mir der gute Story-Ansatz von FFXV, wenn sie nix damit machen? Vor allem, wenn mich das Kampfsystem so abstößt. Darüber kann ich nämlich nur dann hinwegsehen, wenn die Geschichte dafür ausgezeichnet ist. Das war bei FFVIII so, das Kampfsystem war für den Arsch, aber der Rest war phantastisch!