Oww, da hab ich ja eine Menge Zustimmung gefunden.
"Runterladen. Kein Kommentar!
Wenn ich 20 Jahre alte Spiele zocken möchte, dann gehe ich zu meinem Regal, nehme das Spiel und zocke es an der originalen Hardware. "
Dann nehm ich an, hast du jetzt auch noch einen 386er im Haus mit Röhrenmonitor, Kugelmaus und Diskettenlaufwerk, ja?
Andernfalls weiß ich nicht wie du 20 Jahre alte Computerspiele auf der Originalhardware spielen willst.
"Ich will auch in 20 Jahren meine Games noch zocken können weswegen Downloads ein absolutes No Go für mich sind."
Wieso sollte das in 20 Jahren mit Downloadspielen nicht mehr klappen? Ich versteh nicht woher das Argument immer kommt. Gibt es irgendein Downloadspiel das inzwischen nicht mehr spielbar ist weil irgendein Server abgeschaltet wurde?
Oh, ich weiß was nicht mehr spielbar ist: Der Multiplayer von Halo auf der ersten Xbox. Das ist auch kein Downloadspiel, aber im Gegensatz zu PC Spielen dieser Zeit lässt es sich nicht ohne einen zentralen Server spielen, der die Spieler verbindet. Darüber sollte man meckern, denn dort hat es schon in der letzten Generation angefangen, dass Spiele irgendwann nicht mehr richtig funktionieren und das trotz Datenträger.
Wie man sieht hängt es überhaupt nicht davon ab, ob ein Spiel auf einer CD daher kommt oder als Datei zum runterladen.
Denn Spiele von GOG.com sind ebenfalls Downloads, aber DRM-Free und können deswegen auch in 100 Jahren noch gespielt werden, passende Hardware vorausgesetzt.
Was nützt ein Spiel auf einer CD, wenn tatsächlich der DRM Server abgeschaltet wird und man es dann nicht mehr spielen kann?
Was die Leute hassen oder wovor sie Angst haben sind diese DRMs, die ihnen ihr Spiel verbieten, nicht die Downloads an sich.
"Für dich sind die reinen Spieldaten alles, für mich sind sie dagegen total wertlos"
Nein, für mich ist es der Akt des Spielens. Die Stunden in denen ich vor der Kiste sitze und spiele. Da ist es mir egal ob sich irgendwo im innern eine CD dreht oder ob die Daten von der Festplatte kommen.
Für dich sind die Daten wertlos sagst du, aber eine CD oder ein Modul das lediglich den Aufdruck irgendeines Spiels hat, Datenmäßig aber leer ist bringt doch auch nichts. Die Daten, der Programmcode, das IST das Spiel, der Datenträger lediglich das Medium. Und ich dachte wir sind Fans von Spielen, nicht von Speichermedien.
Wenn dir ein physisches Medium, bzw. eine Schachtel im Regal so wichtig ist, brenn die runtergeladenen Sachen eben auf eine CD. Ob du sie irgendwann noch spielen kannst oder nicht hängt sowieso eher von DRM ab, welcher vom Datenträger völlig unabhängig ist.
Und bei dir versteh ich es sogar noch, da du Sammler bist. Ich denke aber, dass die meisten das kaum von sich behaupten können, zumindest nicht in dem Maße. Jedenfalls sehe ich nicht den Witz darin, Spiele zu "sammeln" indem man sie sich einfach im Laden kauft. Welcher Sammler beschäftigt sich denn mit Dingen die aktuell in jedem Laden erhältlich sind? Das Suchen nach alten Intellivision Spielen kann dagegen sicher eine Beschäftigung für sich sein. Im Bezug aufs Sammeln von Spielen sind das zwei völlig unterschiedliche Ebenen.
"Und siehe da...beim N64 gibts bis heute Games, die NIE als Download erschienen sind...GoldenEye und Turok zum Beispiel (wenn ich mich jetzt nicht irre)....was machste in diesem Fall?!"
Wie, was mache ich?
Mal angenommen Turok und Goldeneye wären fürs N64 damals schon als Download, allerdings auch ohne seltsame DRM Maßnahmen, erschienen, dann könnte man die Spiele doch heute noch genauso auf dem N64 spielen wie damals auch.
Wie gesagt ist DRM das Problem, nicht die Frage nach Download und Datenträger, was du ja auch selbst erkennst. Zitat -> "bei mir läuft es so, dass ich für KEINEN Datenträger, welcher in irgendeiner Form Onlinedependenz aufweist auch nur einen Cent ausgebe!"
Das seh ich ganz ähnlich. Hält mich aber nicht von Downloadspielen ohne DRM ab.