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Dragon Age 2: Soll tiefgründiger werden

Ahja, Tiefgründiger also.
Und gestern hier es noch es wird Blowjobs geben.
Soviel dazu
 
Nennt man den tiefgründigen Blowjob dann Deep Throat oder wie :-D
 
Die Story in Dragon Age 1 hat mir im Mittelteil nicht so gefallen. Da war man eigentlich nur unterwegs um Verträge einzulösen. Hier und da einpaar Zufallsschlachten mit der dunklen Brut, usw... Das hätte man etwas spannender gestalten können.
In DA2 kriegen wir ne ganz andere Erzählweise (da es sich nun alles hauptsächlich um den Char dreht). Find ich persönlich ganz interessant. Mal sehn wie sie´s umsetzen.

Nur die Grafik lässt mich noch zweifeln (oder besser gesagt der GrafikSTIL). DA1 hatte zwar auch keine übergeile Grafik, allerdings hat sie aufgrund des düsteren Stils dennoch viel zur super Athmosphäre beigetragen.
Und ob ein Comic-Stil einer düsteren Welt/Geschichte die selbe Athmo verleihen kann...

Ich bin jedenfalls mal auf die Demo gespannt
 
Ich wiederhole mich in diesem Fall gern: Gekauft. In meinen Augen ist der erste Teil das beste Rollenspiel der letzten Jahre, vielleicht gar aller Zeiten. Das Teil zwei nun weniger "breit" und dafür mehr "tief" ist, klingt doch gar nicht soooo übel. Zugegeben: Ich bewunderte bei Bioware immer diese Stimmigkeit der Welt (sehr schön bei den DA-DLCs zu sehen, als man andauernd Anspielungen auf andere Geschehnisse in Gespärchen mitkriegt), aber da diese Welt ja nun bereits "existiert", warum dann den Fokus nicht etwas auf eine Person legen (Randinfos, dass das ganze noch in den eigentlich Handlungskanon passt schließt das ja nicht aus). Ich freu mich ;-)
 
Naja ich fand z.b. Final Fantasy 6-10 besser wie Dragon Age aber in dieser Gen ist DA definitiv das beste Rollenspiel.
 
Na, da gehen die Geschmäcker halt auseinander ;-) Das steife Rundenbasierte war nie so mein Ding, aber auch wenn DA in gewisserweise rundenbasiert ist, so tarnt man dies halt besser ;-) Ganz im Gegenteil zum Rivalen Drakensang, bei dem mir das Würfeln einfach ZU auffällig vonstatten ging :P
 
Wer meint, dass sich tiefgründige Story und Blowjobs ausschließen, glaubt auch, dass in einer Beziehung nur Liebe _oder_ Sex stimmen kann Oo

Dragon Age ist in dieser Gen in der Tat eines der besten bzw. besseren RPGs, also kann man da dem zweiten Teil durchaus hoffnungsvoll entgegensehen.

Trotzdem muss ich erst noch einiges aufm SNES durchzocken. Bin immer noch an Chrono Trigger dran und danach folgen erstmal Shadowrun, Lufia & Co. Und irgendwie habe ich auch wieder Lust bekommen, meine JA2 CD rauszukramen...
 
Grifter
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie man DAO als das beste RPG der letzten Jahre, und sogar aller Zeiten bezeichnen kann. Das zeigt in meinen Augen nur, wie niedrig die heutigen Ansprüche der RPG Fans geworden sind. Sicherlich ist DAO ein Top RPG, aber auch gleichzeitig ein deutlicher Rückschritt für das Genre.
 
@ garfield

finde ich eigentlich nicht.

Kannst du das begründen?
 
Silverhawk
Es gab keinen Tag/Nacht Wechsel, kein dynamisches Wettersystem, die NPC gingen keinem geregelten Tagesablauf nach, das Spiel bestimmte wann man welchen Ort besuchen konnte, die Gegner levelten mit einem mit, es gab so gut wie keine Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung, dem Dungeondesign merkte man an das es im Baukasten verfahren entworfen wurde, überwiegend lieblose Nebenquests, .......,

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dabei gab es diverse RPGs, die bereits in den 90ern viele der genannten Features boten bzw. besser umsetzten.
 
Beim Leveldesign stimme ich dir zu.
Das es keine Interaktionsmöglichkeiten gegeben hat, sehe ich aber anders.

Ich konnte noch in keinem anderen Spiel mehr nebenbei machen und so viel über unbedeutende Nebencharas erfahren.

Deine restlichen Punkte stimmen auch, sind für mich aber eher Kleinigkeiten.
 
Mit Umgebung meinte ich eigentlich nicht das interagieren mit NPC Charakteren, sondern die Umgebung an sich. Die Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung beschränken sich auf Türen, Truhen, Fallen, Pflanzen, und bestimmte Bücher/Punkte betrachten. Viel mehr kann man leider nicht machen.

Mag sein das es für dich Kleinigkeiten sind, dennoch kann man nicht abstreiten, das DAO in vielen Bereichen ein deutlicher Rückschritt gegenüber Baldures Gate 2 ist.
 
Ok ;)

Aber da fallen mir nur äußerst wenige Spiele ein, bei denen das ging, speziell in den 90´ern.

Ich finde man kann auf die Stärken des Spiels schauen und was die Interaktion mit den Charakteren angeht und die Vielfalt der Entscheidungsmöglichkeiten und deren Folgen...

Im Kampfgameplay ist das Spiel recht stupide, dass stimmt. Aber da hat sich imo außer Grandia II auch nie ein Spiel so sehr von abgehoben.

Ok, ich bin auch kein RPG Fan oder gar Experte.
Aber gerade das mich dieses spiel so sehr begeistern konnte (wohingegen mich 90% aller sonstigen RPG´s kalt ließen) ist mir schon sehr viel wert :D

Es ist für mich zumindest mein RPG Nr. 1 :)

EDIT:

Baldurs Gate 2 zum Beispiel habe ich ein paar Stunden gespielt und dann gelangweilt in die Ecke geworfen und nie wieder rausgeholt ;)
 
Ok, ich gestehe, in Sachen Gameplay ist es wirklich nicht die Granate gewesen... Laufe zu dem Gegner, haue drauf, warte bis neue Gegner kommen, haue drauf, etc... ("DA! Die dunkle Brut!")
ABER: Das ist bei fast allen Gameplays ja der Fall...
Was neu und innovativ war, das man dem ganzen eine gehörige tacktische Komponente gab, OHNE in besagtes rundenbasiertes zu verfallen. Die Charaktere hatten alle eine gewisse tiefe und (für mich das wichtigste) es wurde eine glaubhafte Welt erzeugt, in deren Entwicklung man selbst beteiligt war. Das die Level fast immer Schlauchlevel waren, mag sein, aber auch das ist in fast allen Spielen, die ich kenne so (wenn auch meist besser getarnt). Immerhin konnte man die Gebiete freu bereisen (ausser Lothering) und auf diese Art durch Entscheidungen die Welt beinflussen. Mir würde kei Game einfallen, das mir auch nur annähernd soviel Spass gemacht hat in dieser Sparte in den letzten paar Jahren (und wer jetzt Oblivion sagt, wird geschlagen ;-) Fallout lass ich noch zählen, is aber ein gänzlich anderes Setting). Ehrlich gesagt brauch ich kein "sinnloses" "ich suche tausend Pflanzen und verarbeite sie zu Tränken um das Game in die Länge zu ziehen". Da ist es mir doch wichtiger, dass die Charaktere glaubhaft wirken und ich das Gefühl habe, wirklich in einer Welt zu sein und nicht bloß (wie z.B. beim mittelprächtigen Two Worlds wortwörtlich) über diese zu laufen...

PS: Baldurs Gate war natürlich schon unterhaltsam, teilweise aber auch etwas gekünstelt in die Länge gezogen (wie auch die relativ gute Neverwinter Nights Reihe)... Und vom Kämpfen her wars natürlich (wie bereits erwähnt) auch nicht anspruchsvoller ;-) Unter Rückschritt würde ich eher einen Vergleich wie Gothik 3 und Arcania verstehen (was dennoch recht plausabel war)
 
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