Fakt ist, id software hat hier einfach kein gutes Gespür bewiesen.
Das Spiel ist zeitlich ja nach Doom 2016 angesiedelt. Warum also soll der
Doom Slayer nun nicht mehr so schnell laufen und nicht mehr soviel Munition tragen können. Es wurde alles so künstlich schwer gemacht. Die Standard Shotgun macht weniger Schaden wie im Vorgänger und der ständige Zwang nach Glorykills und mit der Kettensäge ist extrem nervig, besonders im Kampf mit dem streßigen Merauder.
Allein das das Spielgeschehen während Glorykills und mit der Kettensäge für 2 Sekunden unterbrochen wird, während die Gegner, die sonst einem keine Zehntelsekunde verschnaufen lassen, Däumchen drehen, nimmt den Kämpfen so extrem den Flow.
Das alles verkommt fast immer im totalen Chaos. Man ist nur noch dabei Eis- und Splittergranaten zu werfen, seine Waffen abzufeuern und sich danach zurückzuziehen um einen Zombie mit der Chainsaw umzumähen usw. Man folgt irgendwann nur noch diesem Schema und so stellt sich trotz aller Hektik irgendwann mal Langeweile ein.
Das man in alte Levels zurückkehren und mit Cheatcodes Extraleben farmen kann, und die Entwickler eben den Spielverlauf darauf ausgelegt haben, das man auf Extraleben angewiesen ist im Fall aller Fälle, zeigt doch nur, daß sie es hier mit der Spieldynamik verkackt haben.