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Die BioWare-Gründer Ray Muzyka und Greg Zeschuk verlassen das Unternehmen

Überrascht mich nicht wirklich. Ist längst Standart geworden, dass nach einer Übernahme durch EA, die Gründer das Schiff verlassen. War bei Origin, Bullfrog, Westwood Studios, ...., genau so.
 
Ich wäre schon längst ausgestiegen, da es keinen Grund gibt, noch länger zu schwitzen, wenn man im Geld schwimmt, das von EA ausgeschüttet wurde. Selbst die Vernunft-Gründe oder die Faulheit anderer Leute werden als Beweis dafür an den Haaren herbei gezogen, dass EA der Teufel ist und Bioware aus Engelein besteht.
Ich glaube nicht, dass Bioware die Hilfe von EA benötigte, um die Marke Mass Effect an die Wand zu fahren.
 
PixelMurder
Man kann dennoch nicht abstreiten, dass die Qualität seit der Übernahme durch EA kontinuierlich abgenommen hat. Auch die Entwicklungszeiten wurden deutlich verkürzt. Jetzt könnte man zwar die Schuld bei Bioware suchen und vielleicht trifft sie sogar eine Mitschuld, auffällig ist jedoch, dass dies nicht das erste mal ist, dass die Qualität nach einer Übernahme durch EA abnimmt und die Abstände zwischen den Fortsetzungen kürzer ausfallen. Das Schema zieht sich durch sämtliche EA Übernahmen der letzten 20 Jahre. Zumal Bioware damals kein wirkliches Mitspracherecht bei der Übernahme hatte und zusammen mit Pandemic sogar einen Plan verfolgte, der gerade so etwas verhindern sollte und ihnen mehr Unabhängigkeit und Freiheit für die Zukunft ermöglichen sollte. EA hat dem ganzen damals einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem man einfach die VG Holding Corp. aufkaufte, zu der Bioware und Pandemic gehörten.
 
Die Rollenspiel-Qualität hat abgenommen und es wurde haufenweise liebgewordene Dinge abgespeckt, aber zumindest technisch ist ME3 ein gewaltiger Schub zu ME1. Ich kann es auch nicht ernst nehmen, dass Bioware (wegen EA) zuwenig Zeit hatte, das Ende von ME3 ist ganz einfach ein Versager, aber es wurde nicht zum Versager, weil Zeit fehlte. Es hätte nicht soviel gebraucht, wie man meint, dass man sich als ME1-Spieler von ME3 ernst genommen fühlt. Es fehlt kein halbes Jahr Entwicklungszeit für ein würdiges Ende, nur Talent und Liebe. Zwei, drei Sequenzen mehr, die auf Entscheidungen verweisen oder die Abschiede würdiger inszenieren und kein völlig abwegiger Rotzlöffel von Starchild und das Ende wäre von viel mehr Leuten als genügend empfunden worden. Ich bin zwar nicht unbedingt ein guter Kenner von Bioware, aber ich würde zuerst mal diesen Casey Hudson auf die Strasse stellen und zwar nicht nur weil er das Ende eigenhändig versaut hat, sondern mich auch noch als weinerlichen Fanboy abtut, der nur zu blöd ist zu verstehen, was Kunst ist. Seit diesem Mann muss ich ur noch lachen, vielleicht auch ein bisschen weinen, wenn einer den Begriff "künstlerische Intergrität" verwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es ist schon auffällig, dass JEDES Studio das von EA übernommen wird, nach der Übernahme einen drastischen Qualitätseinbruch erleidet. Da ist Bioware nicht das erste Studio, das danach drastisch runterfährt was die Qualität betrifft. Bestes Beispiel ist da Popcap Games. Vor der Übernahme, ein innovatives Spiel nach dem anderen oder zumindest Spielideen so aufpoliert, dass sie Spass machen. nach dem EA-Kauf kam gar nix mehr ausser Portierungen für Smartphones, facebook usw. Sonst nix mehr, nada. Und wenn man dann EA hört dass sie einen Plants vs. Zombies Shooter machen wollen dann reichts mir eh schon wieder.

Wenn EA weg von der Bühne wäre, dann wäre das ein Segen nicht nur für uns Gamer sondern für die gesamte Spieleindustrie!
 
Ich lach mich tot. Bioware geht den Weg allen Aufkäufen cooler Firmen durch EA. Schade, war mal mein Lieblingsstudio über lange, lange Jahre, das gute alte Bioware.

Ich hoffe, die beiden Founder machen ein neues RPG-Studio auf, und beginnen wieder innovativ, klein und kreativ. Bitte nicht so abstürzen wie Richard Garriot...
 
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