Jupp, grad gezogen und angespielt. Spielt sich recht gut soweit. Kann man sich als eine Mischung aus DMC und Heavenly Sword vorstellen - Das grundlegende Kampfsystem von DMC und die drei Haltungen (Schwert, Kusarigama und Axt) von HS, um genau zu sein. Es geht außerdem bedeutend langsamer und timingbasierter zu, als bei den combolastigen Vorgängern.
Inszenatorisch isses ebenfalls gefällig. Hat 'ne schön ranzige Atmosphäre, die frappierend an Shadows of the Damned erinnert. Bislang gibt es eigentlich recht wenig Grund zur Klage, wenn man über Dante's "Bullet for my Valentine"-Aufmachung hinwegsieht. Für ein Spiel, das auf der Unreal3-Engine basiert, sieht es verdammt gut aus - die Texturen sind meist recht scharf (für Konsolenverhältnisse) und Pop-In gibt es ebenfalls keins. Dafür läuft der Spaß aber auch nur mit 30 FPS (was bei dem vergleichsweise langsamen Kampfsystem an sich nicht negativ auffällt) und es gibt recht wenig kaputt zu machen.
EDIT: Die Demo ruckelt teils erbärmlich. Keine Slowdowns, es stockt. Bleibt zu hoffen, dass dem in der finalen Version nicht der Fall ist, sonst können Ninja Theory nämlich einpacken.
Ach ja, Lob für die halbautomatische Kamera, die in den meisten Fällen während den Kämpfen sehr gut mitarbeitet. Nur beim Anvisieren von Haken und fliegenden Gegnern hapert's ein klein Wenig,
EDIT 2: So, zweite Runde durch, diesmal auf Son of Sparda. Das ist leider der einzige Schwierigkeitsgrad, der der Erwähnung wert ist. Die anderen (japp, auch schwer) sind im Vergleich viel, viel zu einfach. Son of Sparda hingegen bringt neue Gegner mit ins Spiel und ist bedeutend fordernder. Leider durch übermächtige Air-Dodges auch leichter zu knacken, als gedacht. Die Exploits müssen 'raus, das steht fest.