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Codemasters: Auf echten Kriegen basierende Spiele sind geschmacklos

Und der 2. Weltkrieg war dann nicht echt, oder wie? Damals gab es noch viel größeres Leid, und heute vergnügen sich Millionen damit. Ist wohl nicht so schlimm, wenn es ein paar Jahre her ist. Interessiert keinen was der Opa dabei denkt.
 
was soll man dazu sagen^^ games sind für mich sowas wie interaktive filme. bei filmen ist es ok denn 2ww zu zeigen aber bei einem spiel schreien alle ganz gross. dabei nehmen wir als deutsche wohl die position ein die das sogar negativ sehen könnte. weil wir virtuell auf unsere grossväter schiessen. aber stellen wir uns so an? NEIN man sollte fiktion und realität klar trennen. wenn man keinen realen konflikt zum vorbild nimmt macht es die tatsache nicht besser das es eben doch krieg ist. dabei basieren deren spiele doch auch auf dem kalten krieg oder zukünftigen konflikten die sich heute schon stark abzeichnen.
 
Oh man. Sollen Spiele jetzt nun Kunst sein oder werden? Sollen sie den Stellenwert von Filmen erreichen? Anscheinend nicht! Einfach lachhaft dieser Typ. Und war er auch nicht einer von denen die in den Videos vom letzten Teil so prollig mit den Waffen hantiert hat?!
 
cavebear hat folgendes geschrieben:

wenn man keinen realen konflikt zum vorbild nimmt macht es die tatsache nicht besser das es eben doch krieg ist.

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Ich stelle mir da meistens andere Fragen: Warum muss es ein realer Konflikt sein? Wenn das Spiel so gut ist und es ja alles nur Fiktion ist, wieso muss man dann echte Kriege als Vorbild nehmen? Wäre das Spiel schlechter, wenn man ein fiktives Szenario wählen würde?

Ähnliches gilt für Filme und Gewaltdarstellung. Manche werden durch ihre subtile Art Gewalt darzustellen gerade erst interessant, bei anderen ist es nur Mittel zum Zweck, um über andere Mängel hinwegzutäuschen.
 
Er hätte auch sagen können "Unser Produkt ist zwar viel schlechter, aber das der Konkurrenz ist dann halt geschmacklos".

Spiele sind Kunst und dürfen prinzipiell alles. Punkt. Ob man ein einzelnes Spiel aus speziellen Gründen trotzdem hasst, ist dann eine rein individuelle Entscheidung.
 
Da geb ich ihm zu 100% recht - Spiele die auf reale Kriege setzten sind einfach geschmacklos, moralisch zersetztend und dazu noch miese propaganda.

Guter Mensch der Kerl!
 
@tomk
ich denk mit kz3 kommt ein ziemlich guter und auch harter science-fiction shooter auf uns zu - zumindest ich komm mit sowas besser zurecht, als meinen grossvätern, asiaten oder muslimen die kehle aufzuschlitzen.
 
Sind Spiele die sich an realen Kriegen orientieren denn nun geschmackloser als der Krieg selbst?

*grübel*

Komisch, dass der Kerl erwähnt, dass er jemandem kennt der von einer Bombe getötet wurde.
Die Tat selbst scheint er nicht als geschmacklos zu empfinden.
Zumindest erwähnt er das nicht...
 
Hier kommt gerade das neueste Update rein:

Codemaster wird in Zukunft darauf achten, dass nur noch fiktive Waffen in ihren Spielen zum Töten von Menschen verwendet werden. So kann man z.B. zur "9cm Knalli" oder "AK 5und40 Bumm Chaka Chacka" greifen. Alles andere findet der Entwickler geschmacklos.

Sprengstoffe wie C4 soll es auch nicht mehr geben. Das heißt ab sofort bei Codemaster "Leberwurst-Creme" oder "Klebi Kawumm". Alles andere wäre laut Codemaster geschmacklos.

Nahkampfattacken sollen darüber hinaus nur noch durch einen Sprung mit dem Hinterteil auf den Kopf des Gegners möglich sein. Dabei könnte es sein, dass dieser eine Münze fallen lässt. Alle anderen Kampftechniken seien laut Codemaster zu Nahe an der Realität und daher geschmacklos.

Hubschrauber wird es in keinem Codemaster Game mehr geben. Codemaster findet es geschmacklos, über den Einsatz von Hubschraubern in ihren Spielen zu reden, während man Monat für Monat für die Ausschlachtung der McRae-Lizenz der immer noch trauernden Witwe einen Scheck überreichen müsste.

Ich kaufe alle Codemaster-Spiele und spende noch einmal die selbe Summe an Codemaster. Macht alle mit !!!
 
Ohne jetzt besonders misstrauisch zu sein, aba ich denk, er meinte wohl mit "echten" Kriegen "echte aktuelle" Kriege. So wie in: sieht jeder jeden Tag in den Nachrichten und ist jedem in der Bevölkerung nahe und nicht nur (so brutals auch klingt) einer Handvoll 70+ Leuten, die vorwiegend in nem Altersheim vor sich hingammeln.
 
Der Mann hat Recht!!!

Ich sehe das folgendermassen:
Spiele sind Unterhaltung. Spiele sollen Spaß machen. Bestreitet wohl keiner.
Filme gehen darüber hinaus. Ihr Sinn ist nicht immer nur die Unterhaltung, sie sind nicht selten informativ, sie haben die Möglichkeit, Gräueltaten der Hauptpersonen zu ZEIGEN und dabei dem ZUSCHAUER ein beklemmendes Gefühl zu geben.
In einem Spiel sollen wir erfolgreich sein, das ist unser Antrieb, und eben dieser Erfolg führt zwangsläufig über Leichen. Da bleibt kaum Raum für Reflektion, für Gewissensbisse, für Moral, für Mitleid!
Ich habe keine Lust mich von einem Spiel unterhalten zu lassen, dass auf einem Geschehniss(?) basiert, unter dem noch heute Menschen leiden!!
 
Sicher kann man mitfühlen bei einem Spiel.
Heavy Rain wäre dann nicht so erfolgreich, wenn es anders wäre. Im echten Leben abseits des Krieges sterben auch Menschen, dürfen deshalb keine Spiele mehr gemacht werden, die auf unserem Planten spielen? Finde ich ein bisschen lächerlich.
 
lol so ein noob

aber wenn die amis in dem nächsten spiel mal wieder ein paar chinesen(das übliche feindbild) über den haufen ballern ist wieder geschmackvoll
 
Xador hat folgendes geschrieben:
Spiele sind Kunst und dürfen prinzipiell alles. Punkt.

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Definitiv nein. Auch Kunst darf nicht alles. Zumal ich dieses Kunstargument als gefährlich ansehe. Auf der einen Seite mag es von Vorteil sein, Spiele als Kunst anzuerkennen, auf der anderen Seite sehe ich schon Entwickler/Publisher, wie sie sich jede erdenkliche Grausamkeit damit "schönreden" können, nur um auf sich aufmerksam zu machen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nur relativ wenige Spiele gibt, bei denen Gewalt als Kunst anzusehen ist oder sein könnte, wie schon erwähnt: auch bei Filmen.

Spiele dienen großteils der Unterhaltung, wie hier ja schon richtig erwähnt wurde, Filme hingegen nicht. Der Vergleich mit unterhaltsamer Interaktion und dokumentarischer Darstellung (!), um mal einen krassen Gegensatz zu nennen, hinkt gewaltig. Übrigens auch von mir seit Jahren ein Kritikpunkt: Gewaltverherrlichung sind für mich Filme wie Pearl Habor, in denen der Krieg zu einer patriotischen und lächerlichen Farce verkommt.
 
Puddy hat folgendes geschrieben:

Spiele dienen großteils der Unterhaltung, wie hier ja schon richtig erwähnt wurde, Filme hingegen nicht.



Hä??? Zu was dienen Filme denn dann?
 
eben. Und es ist nur ein geringer Anteil Dokumentation.

Der Sinn von Filmen darf auch häufig hinterfragt werden.
 
@S3 Nur schön, dass DU so direkt auf meinen Kommentar eingehst, wie du es von mir verlangst... Und wieso ist es so schwer zu argumentieren? Gar so arg war mein Statement doch nicht ;) Und zu letzt würde ich noch gerne wissen, wie oft ich noch ´so´ schreibe und wo ich das noch getan habe.
 
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