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Cliff Bleszinski: Triple-A-Spiele könnten verschwinden

Naja, ich glaube der gute Herr hat nicht richtig nachgedacht, wenn es kaum noch Tripple A Titel gibt warum sollte ich mir dann als Konsument noch eine Konsole kaufen ?
 
Nun, wenn diese Spiele dann nur 8h gehen wäre das übel.
Aber, dass die Spiele viel teurer werden könnten, dass kann ich mir sehr gut vorstellen! Erfolgschancen müssen dann noch besser kalkuliert und erforscht werden.
Auch wenn ich mich auf neue Technik freue, macht mir das schon ein wenig angst. Alternativ könnten ja die Spiele dann auch im Preis noch weiter steige...grusel...oder sie Finanzieren sich durch überteuerte DLCs und so...vielleicht auch free to play Modelle die weiter ausgebaut werden...grusel...grusel...grusel!!!
 
Was genau will der Mann denn jetzt eigentlich???
Er stellt die Behauptung auf, daß in Zukunft MÖGLICHERWEISE bli-bla-blubb, verät aber nicht, was ihn zu dieser Aussage bewegt hat... hauptsache man hat mal wieder irgendein (sinnloses) Statement in der Presse hinterlassen ;)
 
Er meint dass es in Zukunft wenig Platz für Experimente geben wird. Die Spiele werden aufwendiger - automatisch teurer, und somit für den Publisher ein großes Risiko sollten sie floppen. Altbekanntes wie FIFA oder COD wird es sicher noch geben, aber neue Innovationen sollte man nicht erwarten.
 
Ich mag Bleszinski nicht sonderlich (er kommt mir immer so gierig nach Aufmerksamkeit vor), aber mit der Aussage dürfte er mal recht haben.

Ist doch völlig klar, dass immer detailiertere Welten/Modelle/Animationen/Texturen/Licht usw. sehr viel Arbeit machen. Und damit die Kosten erhöhen.

Ich hoffe aber, dass weiterhin "Stierkampfspiele" (Stierkämpfe sind widerlich!) kommen. Da verzichte ich dann auf die Technik. Mir reicht PS360-Grafik sowieso (und da ist es schon ein hoher Aufwand, ein ordentliches RPG herzustellen).
 
Solange Entwickler wie FromSoftware sich über 400.000 verkaufte "Demon´s Souls" freuen und die Sektkorken knallen lassen, glaube ich diesen Berufsjammerern nicht, die ständig lamentieren, wie teuer doch alles geworden ist, wie wenig sie einnehmen, wie schlimm die Gebrauchtkäufer ihnen mitspielen und wie furchtbar sowieso alles ist. "Heavy Rain" war doch Kreativität pur. Ich verzichte gern auf Triple-AAA (womit Cliff wohl genau das meint, was er anstrebt: massenhaft verkaufte Hype-Ware) und kaufe mir bei eBay die Underdog-Titel.
 
Natürlich kosten AAA-Games eine menge Geld und werden in Zukunft sicher auch kaum günstiger zu produzieren sein, aber man darf auch mal nicht vergessen, daß die Spieleschmieden/Publisher mit einem ordentlichen AAA-Titel (also nicht irgendeinem hingerotzen bugverseuchten AAA-Blender) auch unglaublich viel Geld verdienen können!

Die Aussicht auf viele viele Dollars wird die Verantwortlichen auch in Zukunft sicher noch sehr viel Geld für die Spieleentwicklung locker machen lassen, und sicher nicht nur für jährliche Update-Nummern à la FIFA, CoD und &.

Ich glaube, der gute Herr Blubbinski sieht hier etwas zu schwarz ;)
 
klar steigen die kosten...aber die preise werden dementsprechend auch wieder angepasst. die summen werden sich zwar nach oben entwickeln, aber das verhältnis kosten/umsatz wird sich nicht verändern.
 
Ich glaub leider dass der gute Cliffy (auch wenn ich ihn nicht mag) leider recht hat.

Es wird schlicht immer teurer, AAA Titel zu produzieren. Mittlerweile braucht man eigene Produktionsteams, die nichts anderes machen als das Gras zu animieren, das der Spieler niiiiieeee beachten wird. Wenn da nicht ein großer Name dahintersteht, lohnt sich der Aufwand schlicht nicht.

Und der Preis bei Spielen wird eben nicht angepasst. Spiele werden seit Jahren günstiger. Als ich auf Amiga 500 begonnen hab, haben 768kB-Spiele 120 DM gekostet. Man muss eine Inflation von 0,0% über 20 Jahre unterstellen, damit 60 Euro rauskommen. Und die Entwicklungskosten sind in den letzten 20 Jahren explodiert.

Und dann kommt noch hinzu, dass die Billig-Konkurrenz reindrückt. iOS, facebook-Games, Browserspiele ... und auch wenns nie wer hören will, aber die großen Entwickler haben mit dieser Konkurrenz zu kämpfen.
 
/ Elias /
Wenn man DLCs mitrechnet kostet ein vollständiges Spiel mehr als früher.
 
@purchaser
Genau solche underdog-Spiele verneint er ja. Für kleine Entwickler wird es schwierig mit den steigenden Kosten Schritt zu halten. Sie können sich den Ressourceneinstz für ein sehr gutes Spiel also nicht mehr leisten und die Großen scheuen das Risiko.

@Garfield
Haste die Inflation mitberücksichtigt:D

@Elias
Sehr schöner Kommentar....hätte dir am liebsten 20 Pluse gegeben:)
 
Stimmt, je mehr Details möglich werden, desto höher der Aufwand bei der Produktion. Viel größere Probleme sehe ich jedoch in der Stagnation der KI. Wenn ich mir in 10 bis 15 Jahren Figuren vorstelle, die sich von richtigen Schauspielern nicht mehr unterscheiden und sich diese dann so verhalten, wie heutige NPCs, wird das sicherlich einer gewissen Komik nicht entbehren.
So wie die Grafik in den letzten 20 Jahren riesige Fortschritte machte, so bescheiden hat sich im gleichen Zeitraum die KI weiterentwickelt. Bin mal gespannt, wie das zusammen geht...
 
Dass sich die KI nicht weiterentwickelt liegt glaube ich eher daran, dass kein großer Bedarf besteht.
Man sollte auch reine KI nicht mit dem natürlichem Verhalten von Figuren verwechseln. Die Passanten in Assassin's Creed haben sich auch keine herausragende KI, trotzdem wirken sie natürlich, ähnlich wie die meisten NPCs in Skyrim, die sich jetzt auch mal untereinander unterhalten usw.
Das ist schon ein Unterschied zu Spielen von 2000. Dabei gab es zu der Zeit schon Spiele wie Quake 3, wo Bots relativ gut durch die Levels maneuvrieren konnten.

Und es mag sein, dass Triple A Titel immer teurer werden, aber auf der anderen Seite wird Hardware auch immer günstiger, und das kommt gerade Indie-Entwicklern sehr zugute. Dazu kommt, dass sich Entwicklungssoftware auch immer weiter entwickelt.. demnächst wird der Doom3 Sourcecode veröffentlicht, es gibt kostenlose Programme wie Blender, usw. Damit wird's für kleine Entwickler immer einfacher, Spiele zu machen die alle Möglichkeiten der großen Titel liefern.
Denn die Kosten bei den AAA Titeln entstehen ja nicht dadurch, dass das Grundgerüst, das Spiel an sich so viel kostet, sondern weil die Leute unglaublich viel Aufwand investieren um realistische Texturen zu haben, bekannte Komponisten und Orchester anheuern für den Soundtrack usw. Irgendwann steigen die Kosten im Verhältnis zum Nutzen einfach exponentiell an.
Triple A heißt ja im Endeffekt nichts weiter als, dass das Spiel ein ultrahohes Budget hat.
 
Bin ich der einzige der nicht weiß was Triple-A Titel sind?? Wollte erst über die News nörgeln, dass sie das nicht erklärt, aber es liegt wohl an mir ;)
 
Also wenn ich manchen Kommentar hier lese - gerade von Cliffy B. Kritikern - kann ich nur den Kopf schütteln. Hauptsache mal irgendwas gesagt, aber den Inhalt seines Kommentars scheinbar nicht mal verstanden.

@Topic
Verschwinden werden die Triple A-Titel wohl nicht, dafür werden sie aber eventuell nicht mit allen Möglichkeiten produziert, wie es zum Teil diese Generation schon der Fall war: CoD-Grafik-Engine im Dauerrecycling, Dragon Age 2 trotz Grafikkritik immernoch nicht soooo viel besser, teils immernoch strunzdumme KI. Oder: Wieviele Dritthersteller haben denn bisher die volle Power der PS3 genutzt? Da hieß es immer, sie wäre der 360 überlegen, aber wirklich gesehen hat man das - wenn überhaupt - meist nur an Exklusivspielen, die direkt von Sony kamen. Um die Technik der nächsten Generation nutzen zu können (Bsp. Unreal Engine 4), braucht man mehr Entwickler, mehr Entwicklungszeit und damit auch mehr Geld. Deswegen steigert sich die Zahl der Käufer allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Vergleich zu jetzigen Verkäufen. Warum auch? Wer glaubt das das egal ist, lebt in einem Traumland. Absolut sinnig: Bessere Technik bei bspw. einem Gears of War, also kaufen natürlich gleich doppelt soviele Leute das Game. Logik pur! Dann könnte es höchstens sein, dass bei echten Triple-A-Titeln die Preise steigen. Activision testet das mit seinen CoD-Preisen wohl auch schon aus um zu sehen, wie weit man die Kunden bringen kann. Das die Taktik funktioniert sieht man dann daran, dass Acti sich Spiele wie das neue X-Men leisten kann. Ob Erfolg oder nicht, ist da dann fast schon egal. Die Kunden fangen das beim nächsten CoD schon wieder auf. Anderen Entwicklern würde das das Leben kosten. Könnte noch mehr schreiben - wenn, ja wenn meine Pause nicht zuende wäre.
 
ich für meinen Teil leihe AAA Games die nur 6-9 Stunden Spielzeit für 1-2 Tage aus und das wars. . Games die deutlich mehr Spielzeit besitzen wie Skyrim, GTA oder ähnliches werden immer gekauft!
 
@mila
Find ich eine gute Einstellung!
Wobei ich bei Spielen unter 10 Stunden auch noch in Betracht ziehe, sie schon zu kaufen - aber halt dann zum Budgetpreis!
 
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