Da ich selbst in einem Verband arbiete:
Ja, G.A.M.E. steht für die Interessen der Entwickler, will aber auch das Ansehen der Spiele in der Gesellschaft verändern und das ist etwas was Spieler auch wollen.
Verbände, auch G.A.M.E. treten als Lobbyisten (unschön belegtes Wort) mit allen möglichen Interessengruppnen auf allen für sie erreichbaren politischen und wirtschaftlichen Ebenen in Erescheinung und versuchen ihre Ziele zu vermittel (dafür z.B. dieses Manifest). Mit dem Einzelanliegen "Du als Spieler" werden die sicher weniger anfangen können.
Andere Industriezweige erhalten sogar ganz massiven politischen und wirtschaftlichen Rückhalt. Erinnere Dich bitte an die Chipfabrik in Franfurt/Oder, die Airbusfertigung in Hamburg oder viele andere Projekte, die auch viel kleiner sind. Politiker werden sicher versuchen etwas den Weg zu ebenen (auch mit öffentlichen Mitteln), was Arbeitsplätze bringt (ist ja auch gut so), aber nicht, wenn es einen in der Öffentlichkiet so anrüchigen Beigeschmack hat wie "Killerspiele" oder "infatiles Zeugs für Asoziale" (Zitat aus meinem Bekanntenkreis). Wenn der Verband das Ansehen der Spieleindustrie und Spiele verbessert ist auf lange Sicht auch Spielern damit geholfen.