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Bundesregierung beschließt weitreichende Förderung für Spiele aus Deutschland

@Marco A:

"Du wirst bestimmt auch nicht einfach jedem der fragt dein Geld leihen (bzw. "schenken", da wir hier von einer Förderung sprechen) ohne bestimmt Richtlinien und Kriterien festzulegen."
-Das klang für mich unterschwellig danach, dass Du das Gegenteil meinst als das der Satz besagt- so wie wenn man dem noch ein "Nun überleg (/überdenk das) doch nochmals" voranstellen würde. Aber gut, da geh ich jetzt zu sehr in den Bereich der Spitzfindigkeit- habe ich dann wohl etwas in den falschen Hals bekommen.

"Anstatt diesen Forderungen-Mechanismus also schlecht zu machen, oder mit falschen Anschuldigungen zu torpedieren(...)sollte man doch lieber froh sein, dass die Bundesregierung - gerade in dieser Zeit - das Thema zu einen auf dem Schirm hat und zum anderen auch noch Geld springen lässt."

-Das klingt für mich allerdings immer noch nach Totschlagargument- man soll halt froh sein, dass man überhaupt Geld bekommt.

Und zu "in dieser Zeit" meinst Du, so fällts mir eben grade ein, hoffentlich nicht Zeiten wo anscheinend jedem, der halbgar ein Formular auf Corona-Entschädigungsgelder ausfüllen kann ohne große Nachweise Kohle ausbezahlt bekommt, aber andere hoffen müssen, dass sie nicht plötzlich vergessen werden.

Klar in Krisenzeiten muss jetzt nicht unbedingt eine Förderung für Videospiele neu beschlossen werden, aber wann gibts denn heute keine Krisenzeiten- kaum gibts in der Massenberichterstattung Berichte von positiven Zahlen und Entwicklungen ist schon gleich die nächste Krise wieder da. Da kann man nicht immer alles fallen lassen, was schon länger im Gespräch ist, nur weil mal wieder eine Krise das stört. Das mit der geplanten Videospielförderung hatten wir doch vor einem Jahr schon gehört oder täusch ich mich?

"Grundsätzlich bin ich jedoch der Meinung, dass derjenige, der Fördergelder zur Verfügung stellt (egal ob Bundesregierung oder nicht), auch die Bedingungen weitestgehend frei gestalten sollte."

-Also ich würde sagen es hängt davon ab, was der Zweck der Förderung ist. Will man eine Branche unterstützen, da sich daran viel Interesse, Können, potentielle Arbeitsplätze usw. besteht oder will man dadurch die Kultur in einem Land unterstützen, weil es halt ein Anliegen von großen Teilen der Bevölkerung ist oder will man ein Bild nach außen prägen oder in welchem Missverhältnis von allem davon. Daran würd ich die Regeln ausrichten und natürlich muss sich vieles auch darauf beziehen, dass es nicht missbraucht werden und die Förderung für quasi nichts einstreichen kann.

An solche Überlegungen muss man sich doch binden, also das seh ich eher als Spagat denn als "freies Entscheiden" und wahrscheinlich wird dem Ministerium (hey, jetzt verteidige ich es plötzlich...-sieh an) nicht so leicht gefallen sein. Und da ist halt allgemein die Frage ob man der Zielausrichtung mit den entsprechenden Bedingungen zur Förderung gerecht wird. So seh ich das zumindest.

"Ich kann nicht erkennen, dass die Bundesregierung hier die Entwickler in eine Ecke drängt, oder den Begriff "Kultur" diffamiert."

-Ach und das kannst Du auch daran nicht erkennen, dass beim deutschen Computerpreis unabhängig von Qualität und Beliebtheit ein gewalthaltiges Spiel wenig Chances auf den Sieg hat? Den Begriff Kultur "diffamieren"? Naja, ist jetzt vielleicht erneut wortglauberisch von mir, aber ich würd mal sagen sie scheinen dem Wort "Kultur" etwas voreingenommen ihre Sicht zuzuordnen.

Viell. hab ich Ihnen da auch zu viel feste Absicht unterstellt ein bestimmtes Leitbild zu schaffen und sie machen das viel weniger bewusst, sondern ihr unterbewusstes Rechts- und Unrechtsbewusstsein sagt es ihnen halt so.

"reife Leistung mit Schlagworten wie "Nazi-Titeln" "AfD-Fan" und "Kindern" zu kommen, die "sich in China und Afrika durch den Müll wühlen". - Polemik in Reinform, da hast du Recht."
-Na wenigstens einmal Recht bekommen ;) Nein, ich mein, deshalb hab ich ja vorweggenommen, dass das polemisch ist, denn das ist mir schon selbst bewusst, dass meine Ausführungen keine(!) rein wissenschaftlich objektive Erläuterung war. Ich wollte mich damit vorab lieber selber in eine eigene Zwischenschublade stecken, bevor ich in eine vorbereitete gesteckt werde.

Tja, doch die drastischen Beschreibungen waren auch dafür gedacht, dass nichts beschönigt wird. Gut, da viele Seiten gern die "armen armen Kinder" nutzen um rührselig untermalte Propaganda zu schüren, kannst Du auch gern Erwachsene einsetzen, denn von denen wird sicher auch dort jemand sich durch den Müll wühlen.

Und wie würdest Du rechtsradikale Propaganda nennen, die als Videospiele getarnt werden?
Und heute wird man doch eh gleich in die AfD-Ecke gestellt, wenn man irgendwas kritisiert.



Absatz 1
Nein, bei meiner Aussage war nichts unterschwelliges oder gegenteiliges dabei. Grundsätzlich würde wohl niemand jemandem "einfach so" sein Geld geben, ohne die ein oder andere Regel, Richtlinie, wie auch immer, aufzustellen.

Absatz 2
Es geht mir bei der Aussage nicht um das Geld, sondern um den Fakt, das die Bundesregierung das Thema "Videospiele" überhaupt auf dem Schirm hat. - Und die Nummer, dass man heute halbgar Formulare ausfüllen kann um Corona-Helfen abzugreifen und andere leer ausgehen ist Boulevard-Ton.
Sicherlich gibt es bürokratische Ungerechtigkeit, aber in der Regel läuft das schon ganz gut hier in Deutschland. - Das ist eine ähnlich falsche Argumentationskette wie bei den Anti-Corona-Demos oder den Flüchtlingen: Nur weil ein paar tausend Leute den Reichstag (bzw. den Eingang) stürmen, oder wir mehrere tausend Flüchtlinge aufnehmen, ist weder die Demokratie in Gefahr, noch wird Deutschland untergehen, weil hier alle den Sozialstaat bescheissen wollen.

Absatz 3
Wir geschrieben bin ich "grundsätzlich" der Meinung, das der Geldgeber frei die Bedingungen stellen kann. Wenn Missbrauch betrieben wird, sieht die Sache natürlich anders aus, ganz klar.

Absatz 4
Wenn ein gewalttätiges Videospiel beim Computerspielpreis weniger Chancen hat, als ein weniger gewalttätiges, dann liegt das Problem wohl eher beim Computerspielpreis und der Jury. - Und nicht bei dem Förderprogramm der Bundesregierung.

Und zum Schluß: Wie ich rechtsradikale Propaganda nenne, die in einem Videospiel getarnt ist? - Bullshit.
Und wenn das herauskommt, dann greift "Absatz 3", denn dann liegt missbrauch vor.

In diesem Sinne: Wenn man heute etwas kritisiert und dann in die AfD-Ecke gestellt wird, dann hat man entweder seine Kritik nicht richtig geäußert, oder man konnte an dem sozial-gesellschaftlichen Problem schnuppern, welches die Deutschen seit Ende des zweites Weltkrieges mit sich herumschleppen: Eine nicht ganz ehrliche und einwandfreie Aufarbeitung der eigenen Geschichte.
 
Jetzt sind wir wieder fast am Anfang...

Hast Du die Seite 7, die ich erwähnt hatte also gelesen?!
Klingt für mich vieles eher so als würde man von Geschichts-Software sprechen, statt von Videospielen. Ich will hier keine Statement für alles muss immer in den USA mit US-Amerikanern sein- ganz im Gegenteil. Es freut mich, wenn da mal was Geschichtliches unseres Kontinents und mal deutsche oder europäische Hauptdarsteller usw. da sind, aber viel Spaß für jeden, der eine Fantasie-Welt erschaffen möchte...

Ein Bezug zu Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum wird da oft gefordert also nicht, dass Spiele ihre eigene Kultur wären, die wie könnte es anders sein, der Realität oder Inspiration dieser in Bezug auf Fantasiewelten und -situationen entspringen, nein es ist quasi so, als wären Videospiele nur ein Abbild von anderen kulturellen Dingen wie Geschichte oder Gesellschaftsformen unseres Dunstkreises sind.

Filme sind also auch nur umgewandelte Bücher und Musik oder wie? Vielleicht bin ich zu unkultiviert um das Wort "Kultur" zu verstehen? Dabei haben die Filmemacher jeglicher Art, Darsteller, usw. bzw. doch das auch ganz eigene Vorgehensweisen, Sichtweisen, sich entwickelnde Gesetzmäßigkeiten, Bräuche und Methoden und Videospiele- deren Entwickler und dessen Spieler Oder bin ich jetzt ganz daneben und Kulturliebhaber klatschen sich müde lächelnd beim Lesen meiner Zeilen auf den Kopf und sagen: "Na da wundert mich nichts mehr, der weiß ja gar nicht was Kultur ist." ?

Oder reicht Dir allein folgendes Zitat nicht??? :

"Der kulturelle Kontext und Inhalt kann in Ausnahmefällen auch ein nicht europäischer sein, wenn er sehr klar umrissen und besonders kreativ oder innovativ ausgestaltet ist und unter II. und III. besonders viele Kriterien erfüllt sind."

Das in Punkt II. geht dann ja noch, aber bei

III. : "Das Spiel ist z.B. in den folgenden Bereichen besonders kreativ oder innovativ"- tja viel Spaß wenn man eh schon nicht das Budget hat das innovativste Spiel des Jahrhunderts zu programmieren oder was heißt bitte besonders kreativ? Und außerdem hieß es ja im Zitat zuvor " kann in Ausnahmefällen" (!!!!!!).

So viel also zu nicht in eine Ecke gedrängt werden und "nicht so schlimm wie behauptet"...

Ich empfehl Dir da mal noch ein Video in dem Herr Olaf Zimmermann, Geschäftsführer vom Deutschen Kulturrat seinen Senf zu "Computerspielen" zum Besten gibt, der am Anfang mir noch sympathisch war und als es dann ums alte leidliche Thema ging so gar nicht mehr. Außerdem scheint er etwas zu sehr von Story-basierten Spielen, die viele filmische Anleihen haben geprägt zu sein, da er Games letztlich doch wenig Eigenständigkeit einräumt. Es scheint als wär das für die am Ende dann doch immer noch eine nicht greifbare Parallel-Gesellschaft und dass er zwischen den Zeilen klar Ego-Shooter als "schlechte Spiele" bezeichnet und als er sagt "Mich langweilt das auf Menschen zu ballern" hat er seinen Aufklärungsauftrag ja voll erfüllt:

https://youtu.be/jzZzH230TeY

Und das ist für mich stellvertretend für die Sicht auf Games- man versteht halt nur die Games, die man verstehen will, so kommts mir allgemein vor.
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Ein Wörtchen mitreden? Ja viel Spaß bei Bürokratie wie Fristen und dergleichen. Rechtliche Vorschriften sind keine verhandelbare Marktware- sicher wird man das "besonders kreativ" schon diskutieren können müssen, denn wer bitte kann dafür eine Definition geben was nun "besonders" oder nur wenig kreativ ist, aber vieles von solchen Formulieren ab wird da vermutlich wenig verhandelbar sein.



Ob ich die Seite 7 gelesen habe, kann ich dir nicht sagen.
Ich habe die Fragen und die Bedingungen in der Regel überflogen.

Ich verstehe aber die Aufregung darüber nicht. - Selbst über deine beiden Zitate nicht.
Dazu kommen noch Schlagworte wie "Ausnahmefälle", die das angeblich vorhandene Korsett wieder entzerren.

Des Weiteren werden in dem Bogen in erster Linie Dinge abgefragt und nicht vorgegeben. - Was ich aber nicht unangenehme finde. Wenn man Gelder haben möchte (vor allem vom Staat) dann muss man sich bis zu einem gewissen Grad auch ausziehen. - Und wir in Deutschland haben die Möglichkeit Fragen nicht zu beantworten und selbst dann noch eine Chance, dass wir subventioniert werden.

In diesem Sinne: Ich empfehle dir mal eine Förderung / Subventionierung (Sozialhilfe, Arbeitslosengeld u. ä. meine ich hier nicht) beim deutschen Staat zu beantragen. Das Verfahren kann durchaus mühselig und bürokratisch sein, aber es ist bei weitem nicht so schlimm, wie es gerne dargestellt wird. - Wenn man denn dann mit der richtigen Sicht an die Nummer herangeht. Denn du kannst nicht erwarten, dass die Bundesregierung einen Millionen-Euro-AAA-Titel finanziert. Einen solchen Berg sollte schon jeder eigenständig besteigen.
 
@Marco A.:

Ich geh jetzt nicht auf alles ein, sonst schreiben wir noch Jahre hin und her. Aber nur ein paar Anmkerungen:

Das mit den Ausnahmen entzerrt gar nichts, denn es heißt ja dort, dass es nur in Ausnahmefällen gezahlt wird, wenn man eben keine(!!!!!!) geschichtlichen, gesellschaftlichen usw. Hintergründe deutscher oder europäischer Geschichte/Gesellschaft verwendet. Also genau andersrum, als Du meinst. Hat es also rein mit Fantasie-Welten zu tun, dann ist man eher schlecht dran als Entwickler. So rum ist es gemeint.

Und zu Deiner Info habe ich bereits in der Vergangenheit ALG I beantragt. Das war ein toller Spaß das Formular auszufüllen. Da brauch ich keine Darstellung von irgendwem. Hab ich es bekommen- ja hab ich.

Da hab ich auch andere Erfahrungen mit der Agentur wie sich blöd anmaulen lassen zu müssen- als ich wusste, dass ich nach der schulischen Ausbildung kein Geld bekomme. Wo ich gleich mal ein Heft mit Pflichten bekommen habe und nur in meiner naiven Natur gefragt hab, warum ich das bekomme, obwohl ich doch eh kein Geld bekomme und nur Hilfe bei der Stellensuche wünsche. Ja, Danke, das war ein Einzelfall und wer weiß was die Frau von anderen "Kunden" erlebt habt- aber die war dermaßen voreingenommen und hat mich sogar nach Kurzem in einen Kurs beim bfz in Vollzeit gesteckt- na vielen Dank auch- naja zumindest ein paar Trainer dort waren schon ganz hilfreich.

Die Kollegin von der Agenur, mit der ich auch teils zu tun hatte, ganz anders drauf war und irgendwann war die erste Sachbearbeiterin dann plötzlich auch nicht mehr so drauf, weil sie gesehen hatte, als ich was gefunden hab oder wars noch vorher. Na jedenfalls hatte sich das schon eingebrannt. So viel zu, man kann ja über alles reden. Ja, wenn einen bestimmte Regelungen nicht schon komplett fertig machen oder Zwangsmaßnahmen auferlegt werden und falls man zufällig hilfsbereite Mitarbeiter zugeteilt bekommen hat.

Was hab ich mich gefreut zu hören, dass man als Spät-Entschlossener ab dem Alter von 30 Jahren eine bestimmte Art des BaFög gar nicht erst beantragen braucht usw...

Erzähl mir ja nichts von Förderungen... mir reichen meine paar negativen persönlichen Erfahrungen. Aber jetzt wirst Du mir gleich vorwerfen, dass ich das jetzt auf alle anderen übertrage. Von Fahrtkostenrückerstattungsformularen oder dem überkomplizierten Vorgehen, das da teilweise vorherrscht will ich jetzt nicht reden...genauso wenig wie einer Mitarbeiterin vom Landratsamt, die meinen Eltern und mir doch- zig zig Jahre ist es her- es war eh zu spät- eben auch für die Privatschule der schulischen Ausbildung geraten hatte es, dass man mein Erspartes doch auf das Konto meiner Eltern legen hätte sollen- ja schön, dass man da von Leuten, die man nicht kennt auch noch zum Hinterziehen von Fördergeldern angestiftet wird. Von den niedrigen Grenzen, was man Erspartes haben darf, um überhaupt eine Förderung zu erhalten, möcht ich gar nicht erst sprechen.

Also erzähl mir bitte ja nichts, wie toll doch alles ist.

Ja, meistens wirds wohl gut gehen und ja, ich muss auch sagen, dass ich gerade bei meinen zwei Anträgen für Fahrtkostenrückerstattung tolle Mitarbeiter vom Landratsamt kennenlernen durfte. Der eine hatte einen von mir- hier war ich mal selbst schuld- gerade zum Ende der Frist fast schon wörtlich in letzter Minute abgegeben bzw. hatte noch eine Frage zu den Fahrkarten und der Mitarbeiter hat mir direkt nochmals geholfen, ich glaub er ist sogar länger geblieben. Also einseitig stell ich es sicher nicht da.

Aber ja, ich bin vorbelastet durch so einige schlechte Erfahrungen, von denen ich ja manche jetzt ausführlich aufgezeigt habe, aber es ist halt einfach nicht alles so super duper.

Aber ich weiß nicht, warum Du bei meinen obigen Punkte zur Spieleförderung keinerlei nachvollziehbare Kritik erkennen kann.

"Wenn man heute etwas kritisiert und dann in die AfD-Ecke gestellt wird, dann hat man entweder seine Kritik nicht richtig geäußert", oder man konnte an dem sozial-gesellschaftlichen Problem schnuppern, welches die Deutschen seit Ende des zweites Weltkrieges mit sich herumschleppen: Eine nicht ganz ehrliche und einwandfreie Aufarbeitung der eigenen Geschichte."

-Aha, also gibts nur zwei Schubladen- entweder man drückt sich halt missverständlich aus oder man ist so- aha eine Möglichkeit wie "es wurde falsch verstanden" oder "man will es nicht richtig oder differenziert verstehen" gibts dann auch keine. Nur A oder B- nein, manchmal gibts auch C und D usw. Genau das ist ja das Problem, warum wir uns hier rumstreiten.

Du scheinst mich als jemand darstellen zu wollen, der komplett gegen die Förderung ist. Als gäbe es nur ein "dafür" und ein "dagegen".

Tja, das mit den Förderanträgen auf Corona-Entschädigung kann ich nicht persönlich bestätigen, denn weder ich noch jemand, den ich persönlich kenne, hat eine beantragt- gut, mag sein, dass ich da Boulevard-Geschwäsch auferlegen bin- ich dachte es kam von größeren bekannten Quellen jenseits Bild-Zeitungs-Hetze, aber ich weiß es nicht mehr.

Wahrscheinlich nehm ich das was Du schreibst wohl zu sehr persönlich- aber kurz gesagt, ich versteh einfach nicht, warum meine Kritik so gar komplett abwegig sein soll. Hab ich gesagt, dass ich gegen die Förderung bin? Nein. Bin ich deshalb mit allen Vorrausetzungen einverstanden? Nein. Sag ich im Gegenzug, dass alles Vorraussetzungen ungerecht sind? Nein.

Aber wie man bitte heute irgedendwelche Kritik so äußert, dass man nicht gleich in eine im Zeitgeist liegende Schublade gesteckt wird oder sag mir doch mal bitte in welche Schublade Du mich jetzt stecken würdest, nach all dem, was Du Dir von mir so einiges anhören musstest?

Oder hast Du es in den falschen Hals bekommen, weil ich auf Dein "Was genau ist an der Förderung lächerlich? Und warum?" was geschrieben hatte obwohl Du ja rein an TigerLeon geschrieben hattest. War das der Fehler und der Auslöser. War ich zu persönlich? Wars die vorkommende Polemik? Hab ich Dich mit irgendeiner Aussage persönlich beleidigt und weiß es nicht? Oder dichte ich jetzt in diesem Moment auch schon wieder zu viel Persönliches hinein? Oder kann ich es einfach nicht so stehen lassen und muss immer wieder weiter kontern?

Oder ist eine Mischung aus allem?

Naja, jedenfalls dachte ich, dass wenn Du Dir die Zeit nimmst nochmals so ausführlich was drauf zu schreiben, dann sollt ich auch nochmals was dazu schreiben- nicht ganz uneigennützig, da ich manches nicht so unkommentiert stehen lassen konnte.

Also wie konnte das Ganze so ausarten, dass wir uns hier hin und her gegenseitig rechtfertigen müssen oder meinen es tun zu müssen- Was meinst Du dazu?
 
@ 4daLiberty

Wow, da scheine ich einen Nerv getroffen zu haben; ich weiss nicht ganz genau woher jetzt dieser scharfe Ton kommt.
Nach dem Satz "Also erzähl mir bitte ja nichts, wie toll doch alles ist.", habe ich mir den Rest deines Beitrages dann geschenkt; dreimal (bis dahin) muss man mich nicht (vor allem wenn es nicht der Wahrheit entspricht) zurechtweisen. - So viel zu deinen angesprochenen "Totschlagargumenten".

Zuerst einmal bitte ich dich meine Posts richtig zu lesen, oder eventuell nachzufragen; es kann ja sein, dass ich mich unglücklich ausgedrückt habe.
Aber du reihst dich nun in die Kategorie der Leute ein, die einfach immer weiter mit ihrer Meinung draufhalten, ohne auch nur für einen Augenblick mal die Scheuklappen abzunehmen.

Ich habe im Post #22 angemerkt, dass ich nicht Leistungen, wie beispielsweise das Arbeitslosengeld meine, da man auf solche ein Recht hat. Also nicht vergleichbar mit einer Förderung von einem Videospielprojekt. - Du argumentierst daraufhin sätzelang mit Arbeitslosengeld und dessen Antragsverfahren. - So kann eine (und auch nicht diese) Diskussion nicht funktionieren.

Ich höre bisher lediglich heraus, dass alles, was auch nur ansatzweise mit dem Staat zu tun hat (dein Profilbild spricht für sich) angreifbar und mies ist. Bafög-Regelungen: scheiße. Förderung von Videospielen: scheiße. Beantragung von ALG I: scheiße.

Ganz banal gesprochen gibt es nun entweder die Möglichkeit, dass du dich mit diesen bürokratischen Dingen auseinandersetzt (die definitiv nicht so schlimm und scheisse sind, wie du sie darstellst), oder du wanderst aus und schaust, wie die sozialen Hilfen und Fördermöglichkeiten in anderen Ländern aussehen.

In diesem Sinne: Ja, bei der Bürokratie, die hier in Deutschland herrscht, rauf man sich oftmals die Haare. Aber unter dem Strich, global gesehen, befinden wir uns hier in einer Art "Paradies". Denn in keinem anderen Land gibt es so viele Möglichkeiten, dass der Staat einem mit Geld zur Seite steht. - Er schenkt es nur nicht einfach und er finanziert uns auch mit Sicherheit nicht kein Luxus-Leben.
 
@ 4daLiberty

Wow, da scheine ich einen Nerv getroffen zu haben; ich weiss nicht ganz genau woher jetzt dieser scharfe Ton kommt.
Nach dem Satz "Also erzähl mir bitte ja nichts, wie toll doch alles ist.", habe ich mir den Rest deines Beitrages dann geschenkt; dreimal (bis dahin) muss man mich nicht (vor allem wenn es nicht der Wahrheit entspricht) zurechtweisen. - So viel zu deinen angesprochenen "Totschlagargumenten".

Zuerst einmal bitte ich dich meine Posts richtig zu lesen, oder eventuell nachzufragen; es kann ja sein, dass ich mich unglücklich ausgedrückt habe.
Aber du reihst dich nun in die Kategorie der Leute ein, die einfach immer weiter mit ihrer Meinung draufhalten, ohne auch nur für einen Augenblick mal die Scheuklappen abzunehmen.

Ich habe im Post #22 angemerkt, dass ich nicht Leistungen, wie beispielsweise das Arbeitslosengeld meine, da man auf solche ein Recht hat. Also nicht vergleichbar mit einer Förderung von einem Videospielprojekt. - Du argumentierst daraufhin sätzelang mit Arbeitslosengeld und dessen Antragsverfahren. - So kann eine (und auch nicht diese) Diskussion nicht funktionieren.

Ich höre bisher lediglich heraus, dass alles, was auch nur ansatzweise mit dem Staat zu tun hat (dein Profilbild spricht für sich) angreifbar und mies ist. Bafög-Regelungen: scheiße. Förderung von Videospielen: scheiße. Beantragung von ALG I: scheiße.

Ganz banal gesprochen gibt es nun entweder die Möglichkeit, dass du dich mit diesen bürokratischen Dingen auseinandersetzt (die definitiv nicht so schlimm und scheisse sind, wie du sie darstellst), oder du wanderst aus und schaust, wie die sozialen Hilfen und Fördermöglichkeiten in anderen Ländern aussehen.

In diesem Sinne: Ja, bei der Bürokratie, die hier in Deutschland herrscht, rauf man sich oftmals die Haare. Aber unter dem Strich, global gesehen, befinden wir uns hier in einer Art "Paradies". Denn in keinem anderen Land gibt es so viele Möglichkeiten, dass der Staat einem mit Geld zur Seite steht. - Er schenkt es nur nicht einfach und er finanziert uns auch mit Sicherheit nicht kein Luxus-Leben.

Du hast Recht, der Ton wurde schärfer und ja Du hast einen Nerv getroffen, aber am Ende hab ich den auch wieder entschärft und ich habe im letzten Post haufenweise Fragen gestellt. Ich hoffe Du liest ihn doch noch fertig.

Ich habe, wenn auch, erneut mich hohem Puls Deinen Beitrag hier auch komplett gelesen und ich hab zuvor teils sogar mehrmals ältere Deiner Beiträge gelesen.

Viell. ist es weil ich halt der Typ bin, der leider Sachen manchmal zu persönlich nimmt- das ist nicht die erste Diskussion in der mir das passiert- ich hoffe das ist schon mal eine Seite die Scheuklappe nach unten geklappt- aber ich hab einfach das Gefühl, dass wir nicht und das nächste mein ich nicht so, wie es zuerst klingt-auf Augenhöhe diskutieren- es wird Dich wundern, denn ich seh mich weiter unten. Tja, viell. nehm ich es zu persönlich, seh mich untergebuttert und komm dann auf den aggressiveren Ton. Aber bei Dir kommt mir irgendwie zu wenig Selbstkritik rüber und Du scheinst mich insgesamt eher belehren zu wollen und ich komm mir vor, als würd keiner meine Meinung verstehen.

Ich habe sogar zugegeben, dass ich da etwas vorbelastet bin durch meine Erfahrungen, daher möcht ich gerne hier Deinen Satz "es kann ja sein, dass ich mich unglücklich ausgedrückt habe." -Denn das scheint mir das erste richtige Mal zu sein und teilweise kleinere Einlenker, wo Du mal irgendein Argument von mir nicht gleich abzuschmettern scheinst.

"Ich habe im Post #22 angemerkt, dass ich nicht Leistungen, wie beispielsweise das Arbeitslosengeld meine, da man auf solche ein Recht hat. Also nicht vergleichbar mit einer Förderung von einem Videospielprojekt."

-Da muss ich mich entschuldigen, ich hatte tatsächlich das "nicht" in Deinem Satz (Zitat: "In diesem Sinne: Ich empfehle dir mal eine Förderung / Subventionierung (Sozialhilfe, Arbeitslosengeld u. ä. meine ich hier nicht) beim deutschen Staat zu beantragen." überlesen. Und das war wohl der Grund, warum das Fass bei mir zum Überlaufen gekommen ist und ich Dich mit meinen Erfahrungen zugetextet hab.

"oder du wanderst aus und schaust, wie die sozialen Hilfen und Fördermöglichkeiten in anderen Ländern aussehen."
->Gut, dass es das "oder" und das davor gibt, denn nur weil man Kritik äußert heißt es nicht, dass man sagt, dass es woanders besser ist. Oder hab ich das irgendwo geschrieben?

"Ja, bei der Bürokratie, die hier in Deutschland herrscht, rauf man sich oftmals die Haare. Aber unter dem Strich, global gesehen, befinden wir uns hier in einer Art "Paradies"

-> Gut, hier nochmals ein Satz von Dir zum Loben, denn der lässt wenigstens mal Kritik zu. Hab ich gesagt, dass alles schlecht ist? Da brauch ich mir nur- Beispiel- die unmenschlichen Arbeitsgesetze und das perverse Gesundheitssystem der USA anschauen und schon weiß ich was bei uns besser ist. Aber deshalb kann ich doch Kritik üben. Dass es sich bei mir anhört, als würd ich alles schlecht finden, kommt leider so rüber, da ich ein Pessimist bin. Ich sing halt eher selten Loblieder drüber was gut ist, als zu kritisieren was ich schlecht finde.

Seltsamerweise müsste der Vergleich ja von mir kommen, denn soll man sich denn nicht am Besseren orientieren? Bewusst negativ übertriebene(!) Beispiele um meinen Punkt klar zu machen: Sollte ein Schüler z.B. überschwänglich gelobt werden, nur weil er besser ist als seine Mitschüler- ohne zu betrachten wie gut er für sich selbst gesehen ist? Dann wäre ja ein Schüler mit einem 4er in einer Klasse mit sonstigen 6er-Schülern ein genauso überschwängliches Lob erhalten wie der Schüler mit dem 2er, wo sonst alle 4er geschrieben haben? Was soll also immer der Vergleich mit dem Ausland bei sowas? Nur weil die anderen es nicht besser machen, heißt es doch nicht, dass alles eigene fehlerfrei ist (,aber auch nicht, dass alles schlecht ist, das ist mir schon klar).

Viell. hab ich dennoch wenigstens jetzt mal auch ein paar positive Dinge hier geschrieben. Aber wenn mir was negativ vorkommt, red ich halt mehr drüber. Vielleicht bist Du mehr der Optimist. Tja, viell. auch späte Einsicht von mir und Du hast es gar nicht mehr bis hierhin gelesen...

Apropo Forumsbild:
Das durchgestrichene BPJM-Logo kommt vom ganzen Ärger den ich mir als Erwachsener antun kann, indem man stundenlang rumrecherchieren muss, welche Version denn wie geschnitten ist oder mal welche Region welchen besonderen Schnitt bekommen hat und wie man in Zeiten von Online-Zwängen und möglichen Quellen an ungeschnittene Versionen kommt und auch wegen dem 18er- 5€- (oder 3,85€ (Grüße an Marc Fettweis von der Spielegrotte) "Strafversand" (das ist übrigens ein Zitat von der damaligen Webseite "Konsolenschnaeppchen.de"- den Begriff hab ich von denen), den man zahlen muss, wenn man 18er-Spiele auf Disk online bestellt.

Das Forumsbild ist also nicht anti-staatlich nur weil ich diese Verstümmelung und das Aufbrummen von zusätzlichen (Versand)kosten nicht gut heiße.
 
@ 4daLiberty
Ich habe deine Beiträge (bzw. DEN Beitrag) nun komplett gelesen.

Wie das Ganze so ausarten konnte? Weshalb von meiner Seite aus eine solche Schärfe hinzukam? - Ganz simpel: Du (aber nicht nur du alleine) hast bei mir einen Nerv getroffen, was das Thema angeht.

Es kommt eine Meldung herein, dass die Bundesregierung Videospiele fördert und die Kommentare zu der Meldung sind entweder von Ironie durchtränkt, oder ballern direkt drauf. Die Nummer geht (im laufe der Diskussion) sogar soweit, dass das "Kind mit dem Bade" ausgeschüttet wird und die Regierung generell und überhaupt in der Kritik steht.

Wenn ich so eine Entwicklung nach weniges Posts mitbekomme, dann Grätsche ich dazwischen und bringe den "globalen Vergleich" und benutze das Wort "Paradies". Denn es scheint eine Wut, eine Aggression, gegenüber der Bundesregierung zu herrschen, die in meinen Augen falsch ist.
Mit Sicherheit ist nicht alles wunderbar mit unserer Politik und in unserem Land, aber hier wird in diesen Zeiten (die nun einmal jede Volkswirtschaft finanziell zu schaffen machen) an eine Förderung für Videospiele gedacht. - Und das ist nicht "lächerlich", nicht zum Räuspern und Querverweise zu "Islamisten", "Nazis" oder "Kinder, die im Müll nach essen suchen" gehören sich hier auch nicht.

In diesem Sinne: Bürokartieunsinn, seltsame Fragen und Vorgaben gehören aber nun einmal in unseren System dazu. Nur man sollte die Vorgänge nicht so darstellen, als würden immer nur unwürdige oder beschämende Infos abgefragt werden, weil man Fördergelder beantragt.
 
@ 4daLiberty
Ich habe deine Beiträge (bzw. DEN Beitrag) nun komplett gelesen.

Wie das Ganze so ausarten konnte? Weshalb von meiner Seite aus eine solche Schärfe hinzukam? - Ganz simpel: Du (aber nicht nur du alleine) hast bei mir einen Nerv getroffen, was das Thema angeht.

Es kommt eine Meldung herein, dass die Bundesregierung Videospiele fördert und die Kommentare zu der Meldung sind entweder von Ironie durchtränkt, oder ballern direkt drauf. Die Nummer geht (im laufe der Diskussion) sogar soweit, dass das "Kind mit dem Bade" ausgeschüttet wird und die Regierung generell und überhaupt in der Kritik steht.

Wenn ich so eine Entwicklung nach weniges Posts mitbekomme, dann Grätsche ich dazwischen und bringe den "globalen Vergleich" und benutze das Wort "Paradies". Denn es scheint eine Wut, eine Aggression, gegenüber der Bundesregierung zu herrschen, die in meinen Augen falsch ist.
Mit Sicherheit ist nicht alles wunderbar mit unserer Politik und in unserem Land, aber hier wird in diesen Zeiten (die nun einmal jede Volkswirtschaft finanziell zu schaffen machen) an eine Förderung für Videospiele gedacht. - Und das ist nicht "lächerlich", nicht zum Räuspern und Querverweise zu "Islamisten", "Nazis" oder "Kinder, die im Müll nach essen suchen" gehören sich hier auch nicht.

In diesem Sinne: Bürokartieunsinn, seltsame Fragen und Vorgaben gehören aber nun einmal in unseren System dazu. Nur man sollte die Vorgänge nicht so darstellen, als würden immer nur unwürdige oder beschämende Infos abgefragt werden, weil man Fördergelder beantragt.

Ich bin froh das so zu lesen. Danke erst mal fürs Lesen der/des besagten Beitrages. Ich hatte etwas Angst, dass ich mich aufregen müsste, daher hab ich erst jetzt wieder reingeschaut, aber das ist jetzt wie weggeblasen.

Tschuldigung, ich hatte es blöd ausgedrückt, denn das war gar nicht so gemeint, dass von Deiner Seite so eine Schärfe reingekommen wäre, sondern von meiner. Es war nur allgemein die Frage, wo es überhaupt so ausgeartet ist, dass wir so sehr hin- und hergeschrieben haben. Die Schärfe kam von meiner Seite, aber ich hatte halt das Gefühl, dass Du mir in an sich sachlichen Worten, aber doch mit sturem, bestimmtem und belehrendem Unterton erklären willst, dass meine Meinung hier halt komplett und unbegründbar völlig falsch ist.

Natürlich kann ich das eben auch nur so interpretiert haben, jedenfalls ist es meine Art, da dann in verschärfterem Ton zu reagieren. Das ist sicher nicht optimal, aber kein Kalkül, sondern überkommt mich manchmal.

Ich hätte da in meinem Satz etwas präziser sagen sollen, dass sich bei mir(!) der Ton verschärft hat, weil Du eben wie Du es auch gesagt hast einen Nerv getroffen hattest. Der Satz "Du hast Recht, der Ton wurde schärfer und ja Du hast einen Nerv getroffen, aber am Ende hab ich den auch wieder entschärft und ich habe im letzten Post haufenweise Fragen gestellt. Ich hoffe Du liest ihn doch noch fertig." klang da etwas zu sehr auf beide Seite bezogen. Bei Dir waren viell. die Argumente verschärfter, aber der Ton an sich nicht.

"Es kommt eine Meldung herein, dass die Bundesregierung Videospiele fördert und die Kommentare zu der Meldung sind entweder von Ironie durchtränkt, oder ballern direkt drauf."
-Ja das stimmt schon, dass ist häufig der Fall.

Und ich seh vermute jetzt mal wag, dass geht Dir anscheinend gegen den Strich, dass Du Dich halten einsetzen möchtest, dass halt sowas nicht einfach immer gleich als schlecht abgestempelt werden soll, was beschlossen wird oder immer so einseitig beurteilt ist und Du zeigen möchtest, dass es auch differenziertere Sichtweisen gibt. Korrigier mich, wenn ich mir da jetzt was einbilde, das nicht zutrifft. Na jedenfalls dass es Dir halt wichtig war, das nicht einfach so einseitig negativ dastehen zu lassen, da man sowas halt oft lesen muss.

"Denn es scheint eine Wut, eine Aggression, gegenüber der Bundesregierung zu herrschen, die in meinen Augen falsch ist."

Bei mir ist es viel weniger die Wut gegen die Bundesregierung an sich, als das was mir am System an sich nicht gefällt. Ich finde manches, was die Kanzlerin oder die Regierung macht gut, aber ich muss dazu sagen, dass ich sie noch nie gewählt habe und das auch keinesfalls vorhatte/vorhabe. Es scheinen aber irgendwie teils Merkel-Wähler zu sein, die sich darüber wundern, was sie macht, anders kann ja die Aggression gar nicht so weitreichend sein oder was weiß ich, viell. wird es nur so hochgespielt und es sind weniger dagegen oder viell. sinds auch mehr...keine Ahnung.

Ich frag mich selbst woher die Aggression kommt. Manche mag ich viell. sogar aus der heute herrschenden Aggression übernommen haben, aber meine Aggression richtet sich eher gegen Dinge im System, die nie- weder unter Union/SP, noch Union/FDP oder SPD/Grüne- anders waren. Die besteht schon länger. Ich möcht da nicht in die AFD-Schublade gesteckt werden und ich hab das Gefühl, dass man das heute schon proaktiv betonen muss.

Das in der Klammer Folgende ist bitte nicht als neue Eskalation, sondern nur als Erklärung, was ich gemeint hab, gedacht- das mag nicht unbedingt dazupassen oder unangebracht sein, es ist halt nur ein Erklärungsversuch was ich damit gemeint hab:

(Naja, das mit den Kindern war übrigens so gemeint, dass diese den Müll aus unserem Land nach brauchbaren Gütern durchsuchen müssen und dann muss man nicht woanders sich als Sittenwächter darstellen, wenn man nicht mal den eigenen Müll bei sich entsorgen kann und hier sprech ich für Deutschland, denn das ist ja eine Schande, wenn wir sowas offenbar nicht hinbekommen.

Klar, natürlich hat das jetzt mit der Förderung direkt an sich wenig zu tun, war nur dazu da um zu zeigen, dass man halt nicht hier von Kultur sprechen möchte und auf der anderen Seite den Müll zum Nachbarn rüberwirft.)

"In diesem Sinne: Bürokartieunsinn, seltsame Fragen und Vorgaben gehören aber nun einmal in unseren System dazu. Nur man sollte die Vorgänge nicht so darstellen, als würden immer nur unwürdige oder beschämende Infos abgefragt werden, weil man Fördergelder beantragt."

-Und es ging, also zumindest weiß ich es von mir, auch darum, was erfüllt werden muss, um gefördert zu werden, dennoch ists ein gutes Schlusswort, dass man es halt differenzierter darstellen sollte, dass einem viell. manches missfällt und nicht nur so einseitig als komplett negativ gleich zu Beginn abtun, wie ich und möglicherweise andere (will denen jetzt nichts in den Mund legen über deren mögliche Beweggründe, deshalb "möglicherweise") es vorschnell getan haben. Und es lieber sachlicher darstellen, was einem denn tatsächlich missfällt. Da hast Du schon Recht.

Wie gesagt, ich Dank Dir, dass mir die Aufmerksamkeit noch geschenkt hast, da ich schon Angst hatte, dich aus dem Thema vergrault zu haben. Und ich hoffe, dass ich hiermit auch einen sachlicheren Ton angeschlagen habe und dass es so versöhnlich klingt wie ich es meine und meine Nebenbemerkungen wie z.B. "(...)auch noch darum, was erfüllt werden muss, um gefördert zu werden(...)" soll nicht das Ganze nochmals von vorne aufrollen und ist mein ich auch nicht aggressiv, aber wollt es nur nochmals rausstellen, dass mir das wichtig war/ist, dass es sich auf dieses bezog.

Also Danke nochmals für Deinen und für deine Antwort auf meine PN! :)
 
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