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Bulletstorm-Entwickler über Xbox One und DLCs: "Das 60-Dollar-Preismodell muss sterben"

Naja aber Sony macht doch auch keinen DRM und da alles was Sony macht richtig sein muss, ist es doch gut was MS macht oder nicht?! Die Lemmige gehen immer dahin, wo man ihnen die Wunderwelt verspricht, so ist das nunmal. Für Realismus hat die Gamergemeinschaft irgendwie kein Verständnis, bzw. liegts vielleicht an der kindischen Natur unseres Hobby´s.

Doch das dies gerade von den Ostblockverreckern kommt, die Gears of Poland: Judgmöre verbrochen haben, ist Ironie des Schicksals. Und das sie wohl keine Lust auf DLC´s haben, merkt man an ihren überteuerten, völlig langweiligen Map-Packs.
 
Warum nicht einfach auch kürzere Spiele anbieten, die nur 30€ statt 60€ kosten?
Bei vielen Spielen geht die Motivation nach 6-7 Stunden sowieso den Bach runter, warum also nicht gleich auf kürzere dafür aber intensivere Spielerlebnisse zu einem angemessenen Preis setzen. Die Episodenform wie sie in Walking Dead eingesetzt wurde halte ich für diverse Formate ebenfalls für geeignet. Hier kann der Spieler auch selbst entscheiden inwiefern er weitere Episoden beziehen möchte. Das Thema günstige Downloads wird wohl durch den stationären Handel ausgebremst. Wenn neue Spiele als Download 40€ und als Retail 60€ kosten würden, wäre es spannend zu sehen was sich mehr verkauft - nach dem MS Shitstorm müssten ja die Retailtitel trotzdem weit vorne liegen, was ich aber stark anzweifeln würde.
 
Die Industrie hat die "60-Euro-Preispolitik" zusammen mit dem Handel eingeführt und nur diese Zweige können dieses sterbende Tier auch töten. Der Spieler steht sicherlich auch um "das sterbende Tier" herum, hat aber leider Waffen ohne Munition. - Wobei das Tier schon seit Jahrzehnten stirbt. Was haben wir alle damals rumgeheult, als N64-Spiele um die 120 DM gekostet haben. Und wie wurde das damals begründet: Die Herstellungskosten der Datenträger sei so enorm hoch.

In diesem Sinne: Das Problem ist das vollkommen sinnfreie Zusammenspiel zwischen der Geldgeilheit auf der einen Seite und das blinde Konsumverhalten auf der anderen. - Und dieses Spiel gibt es nicht erst seitdem stationäre Konsolen mit dem Internet verbunden werden.
 
Ich weiss nicht was ihr alle habt. Klar Judgement war kein Highlight aber Bulletstorm war echt ein spassiges Teil
 
Glaubt er wirklich, dass die Publisher plötzlich aufhören kostenpflichtige DLCs zu veröffentlichen, wenn man Always On/Online-DRM einführt?

Natürlich hören sie nicht damit auf, DRM würde nur bedeuten, dass man noch mehr Geld aus den Spielern scheffeln will.
Ich will es einfach nur so haben: Einen festen Preis für ein Spiel zahlen, für ein Vollpreisspiel wie Destiny z.B 60€ oder für ein Arcade Game meinetwegen 10-15€ und dann will ich damit fertig sein. Vlt. würde ich noch ein Addon zugestehen, wenn es denn auch auch dafür würdig ist, und nicht einfach aufgesetzt ist um mit irgendwas Geld zu machen. Für Qualität zahl ich aber gerne. Deswegen bin nich auch bei F2P Spielen eher skeptisch. Klar anfangs machts Spaß, macht wird für jeden Schritt und jeden Pups belohnt. Aber irgendwann zieht sich alles soo lange, und dann wird man praktisch gezwungen hier 3€zu lassen, dort 2€ und da vlt noch 4€. Das häuft sich mit der Zeit natürlich. Von mir aus auch F2P, aber dann die Möglichkeit haben, alles komplett gegen Bezahlung freizuschalten.
Ich möchte das aber nicht auf alle Spiele beziehen. Es gibt durchaus F2P Spiele die auf Dauer noch Spaß machen, weil sich die kaufbaren Inhalte auf Dinge beschränken die der Balance und dem Spielspaß nicht schaden, beispielsweise Outfits oder so durch die man aber keine Vorteile erlangen kann.

Aber an sich verstehe ich diese Aussage vom Entwickler nicht. Brauchen wir wirklich neue Modelle? Der Videospielmarkt ist mittlerweile gigantisch, die neuen Konsolen brechen neue Vorbesteller Rekorde, und der Typ meint so gehts nicht weiter oder wie?
Es funktioniert doch schon seit Jahren so und es funktioniert in anderen Branchen genauso.
Soll ich jetzt, wenn ich n Brot kaufe, für jede Scheibe n Betrag zahlen und fürs Verspeisen dann nochmal? Nirgends gibts so ein Modell, nirgends wirds gebraucht, nur in dieser Branche? Reden lkann der viel, aber ich will einen Beweis, nur einen, der mir anhand von Fakten zeigt, dass dieses Modell nicht mehr geht und ein neues hersoll. Im Endeffekt dreht sich doch alles nur wieder darum, Kohle zu machen, noch und nöcher.
 
Judgment war kein Highlight? Das ist aber sehr diplomatisch ausgedrückt, dieses Schundwerk ist ein Grund wieder mal einen Radiosender in Polen zu überfallen! ;) Und wenn es das ist was man unter Qualität und "kommt ohne DLC´s" aus versteht, finde ich die Aussage dieses Mannes nur noch witziger
 
Schön das das Arschloch sich einen Dreck um die Leute schert die im Handel arbeiten. Und damit meine ich nicht nur GameStop. Vielleicht sollte den ganzen Gebrauchtmarkthassern auch klar sein das ohne Geschäfte viel weniger gekauft werden würde. Die Leute stehen im Geschäft vor mehrere Meter langen Regalen und wühlen und finden was. Ob die alle an der Konsole die Spiele durchklicken würden? Ich glaube nicht. Außerdem würden ohne Handel auch viel weniger Konsolen verkauft werden. Dort stehen die Dinger und können angesehen und angespielt werden. Ohne Handel bekommt man keinen Eindruck von den Systemen.
 
Das die Branche vorm Exodus steht das ist schon sehr lange klar, bin auch gespannt, wie es weiter gehen soll...
 
"GameStop kümmert sich nur um große, teure Spiele und um Gebrauchtware."

Dann haben Gamestop und ich etwas gemeinsam. Ist ja schön, wenn Entwickler lieber was kleines für digitale Distributionswege produzieren, interessiert mich nur nicht. Ein Game muss mich flashen. The Last Of Us, Beyond, GTA V, Metal Gear Solid 5 ... das sind die Killer-Titel, die mich interessieren. Nicht "PillePalle im fang-den-Punkt-Land" oder "Another-Arthouse-Game-without-Gameplay".
 
Das die Branche vorm Exodus steht das ist schon sehr lange klar, bin auch gespannt, wie es weiter gehen soll...



Die Branche ist schon seit Jahren tot.
Immer wenn eine neue Plattformgeneration mit all ihren Vor- und Nachteilen daherkommt, immer wenn von den Konzernen Veränderungen (vor allem im Peripheriebereich) präsentiert werden, immer dann wenn die Zukunft nicht klar zu erkennen ist (und wann ist sie das schon), immer dann wird der Branche der Exodus vorhergesagt. - Das Schizophrene daran ist nur, dass genau solche Themen die Branche am Leben halten.

In diesem Sinne: Das ist bei anderen Themen wie Lebensmittelskandalen, Spionageaffären, Regierungswahlen und so weiter nicht anders. Das Sprichwort mag zwar abgedroschen sein, aber es stimmt: "Geschichte wiederholt sich.".
 
Die Branche steht vorm Exodus und doch übertreffen sich die Millionenseller von Jahr zu Jahr. Android und IOs sind die harte Konkurrenz zu den stationären Konsolen, aber die Vorbestellerzahlen der PS4 und One übertreffen alle Rekorde...
 
"Der Videospielemarkt ist ein sterbendes Tier"

Soso, deshalb wächst dieser Markt jedes Jahr immer mehr, und hat längst die Filmindustrie hinter sich gelassen. Gar nicht schlecht, für ein sterbendes Tier.
 
Hey, jemand mal darüber nachgedacht wo der gute Mann herkommt?
Ich würde als Pole auch den digitalen Vertrieb, als einzig sicheren Vertriebsweg
bezeichnen :D
 
Ich darf mal zitieren :)
Das herabsetzen von Minderheiten, Menschen in Not, Behinderten, Religionszugehörigkeiten, Schwulen/Lesben, Ausländern/Inländern wird nicht geduldet.
 
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