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Britische Regierung&BP

H

Highlander

Guest
Die Britische Regierung bereitet sich offenbar auf den Konkurs des Multikonzern BP vor. Dies hab ich in Zeitungen gelesen. Die Gründe sind offenkundig bekannt. Die Ölpest im Golf von Mexico hat immense Kosten verursacht, und den börsencodierte Wert des Unternehmens auf die Hälfte heruntergeschraubt. BP zahlt jedes Jahr 6Milliarden Pfund Steuern an den Britischen Fiskus. Ausserdem wären dann 10000 Rentenfonds von Pensionierten gefährdet. Angeblich hat Muammar Gaddafi intresse daran Teile des Konzerns zu kaufen(vielleicht kauft er dann die Schweiz, dieser Kameltreiber, sorry der Ausdruck!) Ich bin sehr gespannt wie es da weitergeht!
 
Auch interessant.

Viel interessanter ist aber was mit der Umwelt passiert. Da schwimmt, wächst und läuft nämlich unser Essen.
Mich interessieren Renten einen feuchten Dreck, Geld kann man nicht essen.

Natürlich darf bei der Zerschlagung von BP wieder wer zahlen? Richtig. Die Steuerzahler. Für ihre Renten zahlten sie also den Versicherungen Geld, diese steckten das Geld in BP und nun dürfen die angehenden Renter nochmal ihre Renten zahlen.

Ich sage es bis es endlich weg ist:
Dieses System ist asozial muss endlich Geschichte werden.
 
Socke hat folgendes geschrieben:

Auch interessant.

Viel interessanter ist aber was mit der Umwelt passiert. Da schwimmt, wächst und läuft nämlich unser Essen.
Mich interessieren Renten einen feuchten Dreck, Geld kann man nicht essen.

Natürlich darf bei der Zerschlagung von BP wieder wer zahlen? Richtig. Die Steuerzahler. Für ihre Renten zahlten sie also den Versicherungen Geld, diese steckten das Geld in BP und nun dürfen die angehenden Renter nochmal ihre Renten zahlen.

Ich sage es bis es endlich weg ist:
Dieses System ist asozial muss endlich Geschichte werden.
Socke du hast vollkommen Recht! Ich hab vergessen die Problematik mit der gigantischen Umweltzerstörung zu erwähnen, aber mir geht es in meinem Beitrag(ohne die Umweltzerstörung zu schmälern oder gar zu vernachlässigen) um den wirtschaftlichen Aspekt. Natürlich ist das ganze eine Riesensauerei...! Wortwörtlich gemeint! Ich hab gelesen das erst 3% des ganzen Inventars ausgetretten sind. Sollte dies stimmen dann wären also noch (für alle die nicht gut in Mathe sind!;)) 97% Erdöl in der Quelle. Es könnte bis zu drei Jahre gehen bis der Ölfluss versiegt ist.....
 
Tja und wenn man dann mal bedenkt das bereits 1 Tropfen Rohöl (ca 20µl bzw 0,02 mL bzw 0,00002 L) genügt um tausende Lite Grundwasser zu verseuchen, da kann man sich ja vorstellen was da unseren Ozeanen und dem dortigen Ökosystem droht. Das kommt beinahe einem maritimen Genozid gleich, incl Sekundärfolgen für den Mensch (sowohl biologisch als auch wirtschaftlich). Jetzt fehlt nur noch, dass man den Plan mit der Nuklearexplosion durchführt, dann haben wir glaub nahezu alles getan was den Schaden vergrössert.
 
BP ist nicht nur Energiefirma, sondern auch eine richtig fett grosse Bank.
Ich habe gelesen, die stemmen alleine 15% des Bruttoinlandsprodukts von Grossbritannien. Sprich wenn sie pleite gehen, reissen sie ganz England mit.

Langsam bin ich auch der Überzeugung, dass unser System kurz vor dem Kollaps steht und es die nächsten Jahre einen unangenehmen Reset geben wird.
 
BP soll ruhig verrecken, das haben sie definitiv verdient.

@ gyro

Ich hab nix angespart, somit habe ich auch nix zu verlieren.
 
Menirules hat folgendes geschrieben:
@ gyro
Ich hab nix angespart, somit habe ich auch nix zu verlieren.

Der Verlust meines "Vermögens" bei einer Währungsreform oder ähnlichem
schreckt mich auch nicht, ich habe auch so gut wie nichts flüssig.

Aber wenn es kracht, wird ja auch die Wirtschaft flächendeckend hopps
gehen mit entsprechender Arbeitslosigkeit, die Sozialsysteme erstmal
auf die Klappe fallen und vor allen Dingen sehr viele Leute (wir
sind ja die Sparbuchweltmeister und Riesterrentenfreaks in D) sehr,
sehr sauer werden.

Ich bin kein Schwarzseher, aber das System MUSS doch kollabierenm, früher oder später. Ich sehe gar keine andere Möglichkeit als einen Reset. Traditionell wurde dieser bislang durch einen zünftigen Weltkrieg herbeigeführt. Dank Atomwaffen werden wie davon hoffentlich verschont...

edit:typo
 
Im Moment geht man eher davon aus, dass BP überleben wird. Der Aktienkurs steigt derzeit schon wieder seit Ende Juni.

http://de.finance.yahoo.com/echarts?s=BPE5.DE#chart1:symbol=bpe5.de;range=3m;indicator=volume;charttype=line;crosshair=on;ohlcvalues=0;logscale=on;source=undefined

Im schlimmsten Fall steigt Dubai als strategischer Investor mit 5-10% ein. Das würde denen genug Geld geben, um alle Forderungen zu begleichen und dann den Gewinn, den das Geschäft jedes Jahr abwirft, wieder selbst einzustreichen.

@Socke: Renten, Versicherungen, BP?! Hä? ^^

Also, kann schon sein, dass der Steuerzahler mit draufzahlt, nämlich dann, wenn es zu einem Bail-Out kommt, wie bei den Banken. Aber wie gesagt, im Moment glaubt keiner an eine Pleite von BP. Dazu haben die zu viel Tafelsilber, das sie verschleudern können.
 
Die sind auch irgentwie ein bisschen selbst schud an dieser Katasrophe. Hätten die ein bisschen besser auf ihre Bohrinsel aufgepasst, wäre das vielleicht nicht passiert.

Der Steuerzahler ist mal wieder der blöde der das Desaster ausbaden muss. Das ist immer so und wird auch immer so bleiben. Das gute ist aber das es diesmal nicht den deutschen Steuerzahler trifft. :)

Das größte Problem wird aber sein für die Umweltschäden aufzukommen. Wenn die das Bohrloch nicht zu kriegen, wird wohl so lange Öl austreten bis keins mehr da ist. Und kein Mensch wiess wie lange das dauert und die Folgen für die Umwelt wären fatal.

Ist aufjeden Fall interessant diese Geschichte.
 
Ich wäre für die nukleare Lösung des Problems. Die Russen haben das ja anscheinend schon öfters erfolgreich durchgeführt. Ich bin der Zuversicht das das radioaktive Zeugs auf jeden Fall schlussendlich weniger Schaden anrichten würde als das ganze Öl, wovon immer mehr austritt! Wahrscheinlich wird es auch keine andere Alternative geben.. Am Besten wäre natürlich es wäre nie soweit gekommen aber es muss offensichtlich immer wieder iwelche Katastrophen geben!
 
Hm, dafür bräuchte man eine Bombe, die die doppelte Sprengkraft von der Hiroshima-Bombe hat.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,704758,00.html

Die Strahlung ist auch in ein paar Millionen Jahren noch da, auch wenn sie sich bis dahin weiter verteilt hat. Ich will die Fische nicht essen, die verstrahlt danach da rumschwimmen. Die Fischereiindustrie wäre wohl für 100 Jahre in der Region nicht mehr existent. Das Öl hingegen kann bekämpft werden und ist in 5-10 Jahren, wenn man es konsequent macht, sicher zu 80% beseitigt. In 30 Jahren wird es dann wohl komplett futsch sein.
 
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