Die würden besser zuerst ihr Spiel richtig balancieren und Schwierigkeitsgrade anbieten, wie jeder andere auch, statt einfach einen Modus oben drauf zu pappen.
Vorher langweilt man(ich) sich nämlich das halbe Spiel über, während man zur Abwechslung in DLC stolpert, wo jeder Gegner 6 Level über einem ist, ist mir jetzt mehr als ein Mal passiert. Ist einfach meine Meinung, dass die Mathematik dieses Spiels ausser Kontrolle ist.
Ich finde es daneben, dass ich meinen Storyverlauf und das Annehmen von Nebenmissionen darauf ausrichten muss, einen vernünftigen Schwierigkeitsgrad zu kriegen. Und ich halte es für ein falsches System, wenn ich Schwierigkeitsgrade durch die Anzahl Durchgänge regeln muss. Dabei zocke ich das sogar mit dem Difficulty Slider, der dem Spiel ein 4er-Team vorgaukelt.Und selbst dann frage ich mich angesichts des lumpigen Loots, ob jetzt das für vier ist.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich komletionistisch spiele, aber auch gerne eine permanente Herausforderung und würdige Belohnung habe, muss ich das Fazit ziehen, dass das Spiel völlig an mir vorbei programmiert wurde, so toll die Spielwelt an sich ist. Und ich war ein grosser Fan von Borderlands 1. Da gab es auch Strecken, wo die Schwierigkeit fehlerhaft tief war, aber ich fühlte mich auf vielen Ebenen wohler, als im an sich besseren(lebendigeren und abwechslungsreicheren) Nachfolger. Damals freute ich mich in einem wohltuenden Takt über klangvolle Namen wie Combustion Hellfire und Pestilent Crux, während ich in BL2 schon mal alle Sturmgewehre, Schnellfeuer-Sniper, Bleispritzen und die Hälfte der Fabrikanten als Schrott indentifziere und mit einer Waffe ballere, die sowas wie BumBum Halligalli heisst.