Ah jo, die Industrie ist nervig.
Aber das was früher in den 80ern oder frühen 90ern die Entwickler waren die aus 2-10 Leuten bestanden, sind heute eben die Indiegames oder teilweise sogar die Modding Szene. Und da findet man auch noch eine Menge Spiele denen man anmerkt, dass es nicht um Marktanteile geht, sondern darum ein gutes und interessantes Spiel zu machen.
Mehr noch - während in den 80ern Ressourcen für sowas extrem knapp waren, kann sich heute jeder der sich interessiert im Internet in solche Dinge einarbeiten, denn es gibt unendlich viele kostenlose Tutorials und Hilfen, oder Foren in denen man jederzeit Gleichgesinnte trifft. Ganz zu schweigen von der extrem günstigen Hardware. Uuund gleichzeitig kann praktisch jeder der irgendein Spiel gemacht hat es auch selbst vertreiben, und wenn es gut ist spricht es sich extrem schnell herum.
Wer das alles verschmäht, weil er solche Spiele nicht im Laden und in der Packung kaufen kann, ist selbst schuld. Ich schaue zu dir, Sinalco!
Und man muss natürlich über den Tellerrand schauen und sich nach solchen Spielen umgucken, und selbst ein bisschen die Spreu vom Weizen trennen. Irgendwelche Gaming Magazine, die von den Publishern finanziert werden, kümmern sich um sowas eh nicht.
Also ja, der Hauptfaden der Spieleindustrie ist extrem zutode verkommerzialisiert, aber dafür hat sich in den letzten Jahren echt eine ganz neue Welt aufgetan.