Gestern gesehen, und fands schlecht. Die ganze Zeit geht es um zig Entscheidungen, sowohl für das Leben des Protagonisten, das Spiel, als auch diesen Film. Aber eigentlich hat man kaum eine Wahl, hat man eine Entscheidung getroffen, die die Produzenten nicht wollten, guckt man nen kurzen Clip, und muss dann die Sequenz neu laden um die andere Entscheidung zu wählen. Das verfehlt den Sinn des Konzepts zu 100%. Am Ende werde ich letztlich doch gezwungen mich so zu entscheiden wie es vorgegeben ist, nur dass sich vieles auf dem Weg immer wieder widerholt. Das habe ich als absolut frustrierend empfunden. Zwar sieht man nach manchen Entscheidungen oft interessante Hintergründe, aber statt diesen Pfand weiter gehen zu können muss man dann irgendeine Sequenz wiederholen und sich anders entscheiden um voran zu kommen. Und ohne viel zu spoilern, die ach so vielen Enden ähneln sich stark. Damit hat es auch Bandersnatch nicht geschafft, die Freiheit eines Videospiels in einen Film umzumünzen. Im Grunde ist es eben doch linear.