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2K Games: Fotorealistische Grafik für neue Genres nötig

Hm, Xenoblade Chronicles auf der Wii war für mich sicher das emotional packendste und mit eines der besten Spiele dieser Gen so man denn die Wii dazuzählen kann. Auch ein Final Fantasy 6 damals noch auf dem SNES fand ich teilweise sehr emotional. Der Schlüssel ist alles zu einem ganzen zu verbinden und da gehört nunmal mehr zu als nur tolle Grafik.
 
es gehört auch viel zum sound und zur story sons kann grafik noch so toll sein.
aber stimmt, grafik kann schon was hermachen, wenn man zum beispiel die gesichtsanimationen und die gesten anpasst, die umgebungen noch atmosphärischer darstellbar sind usw.
 
@Sunwoo: Ich hatte auch sofort an Xenoblade gedacht.

Es sind viel mehr als nur tolle Gesichter, die einen in ein Spiel hineinversetzen lassen.
 
Ich frage mich ja immer, woher die solche Quatschköpfe nehmen. Kann mir irgend einer sagen, welches Genre man nicht mit aktuellen Mitteln haben kann|könnte? Selbst zu Zeiten der ersten Comics und 16-farbigen Spiele, ja gar in Büchern konnte man sich mit Charakteren identifizieren.
In der Praxis wirds irgendwann mal so aussehen, dass wir ein Holodeck mit hyperrealistischer Grafik und Geruchsdüsen haben werden, aber darin immer noch die selben abgespeckten Rollenspiele und lumpigen Schlauchshooter zocken werden, vielleicht erweitert um interaktives Gefühlskino, das zum Gähnen ist.
Das sage ich sogar als Grafik-Hure: Generell liegt es nicht an der Grafik, wenn mir Spiele und deren Charaktere, Fraktionen und Quests am Arsch vorbei gehen. Aktuelles Beispiel ist ja Skyrim, wo man in der Quantität klotzte, aber den NPCs drei generische Sprüche gab, die inzwischen in der Hall of meme stehen, weil die dermassen lächerlich sind. Und auch in Sykrim hätte es einen Shitstorm wegen dem fehlendem Ende geben müssen, wo man nach der Rettung der Welt so symphatische Sprüche hören muss wie "Ihr seid ja auch nicht so blöd, wie ihr ausseht". Selbst die Homies in Saints Row 2 wurden von mir geliebt, ganz im Gegensatz zu Lydia und Co. Und wieso war das so? Weil die lumpig aufgelösten SR-Homies an die 100 Sprüche drauf hatten und meine Aktionen witzig kommentierten. Gebt jedem NPC mehr Sprüche und ein annähernd realistisches Verhalten und ihr kriegt Gefühle.
 
Was´n Bullshit!!! Die ganzen Pixar- und Disney-Filme schaffen es selbst bei einem emotional verkümmerten Balls-of-Steel-Rabiator wie mir, eine starke emotionale Reaktion hervor zu rufen. Trotz comichafter Darstellung. Nochmal: eine dämliche Aussage!!!

Hm also schwule Videospiele will ich nicht haben o_O
Thema verfehlt. Note Sechs, setzen!
 
Was´n Bullshit!!! Die ganzen Pixar- und Disney-Filme schaffen es selbst bei einem emotional verkümmerten Balls-of-Steel-Rabiator wie mir, eine starke emotionale Reaktion hervor zu rufen. Trotz comichafter Darstellung. Nochmal: eine dämliche Aussage!!!

Wenn ich mal dran denk was ich bei Wall-E, und Oben an Pippi inne Augen hatte....und das waren Figuren die nicht wirklich detaillierte Mimik hatten oder noch nicht mal Sprache im Falle von Wall-E und Eve
 
Die Art und Weise wie er es begründet ist provokativ - zumindest für diejenigen die aus Kostengründen lieber auf ihrem alten Zeug sitzenbleiben wollen - aber dass die Branche schon früh diese Vision hatte und auch immer darauf hingearbeitet hat ist nunmal Fakt. Ich freu mich drauf und mit zunehmender Beherrschung der Technologie wird auch der Kostenfaktor wieder sinken. Man muss lediglich jetzt mal das Tempo etwas herausnehmen, damit sich die Verhältnisse wieder regulieren können.
 
Ich scheiß' auf fotorealistische Grafik. Das ist nur ein Euphemismus für mehr und mehr stilistische Einfallslosigkeit - sieht man ja zur Genüge an Crysis. Videospiele sind nun mal da am kreativsten, wo man abstrakt arbeiten muss, das hat sich in der Geschichte der Grafikblender immer und immer wieder gezeigt.

Hm also schwule Videospiele will ich nicht haben o_O

Ich schon. Ein Army of Two mit schwulen Protagonisten - Mann, damit würde man den verkappten Tabloid-Faschos da draußen mal so richtig schön auf den Zipfel... äh, Schlips tappen.
 
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Ich scheiß' auf fotorealistische Grafik. Das ist nur ein Euphemismus für mehr und mehr stilistische Einfallslosigkeit - sieht man ja zur Genüge an Crysis.

aber was wäre wenn man fotorealistische grafik mit tollen ideen und konzepten vermischt? ich fände das mal durchaus interessant.
klar ist crysis natürlich das perfekte beispiel für ein mittelmäßiges game, das viel durch grafik übertönt. aber spiele wie mario werden niemals so aussehen wie ein crysis 3.
was ich damit sagen will, dass die option gegeben wäre, fotorealistische spiele zu machen, sehr interessant ist, aber es wird niemals so sein dass nur solche fotorealistischen spiele erscheinen werden.nur die möglichkeit dürfte von mir aus da sein.
wie ein team nun sein game gestaltet, sei ihnen überlassen und darauf darf man dann gespannt sein. dafür sollte man aber auch spielraum und die benötigten mittel haben.
 
Das Problem ist, dass fotorealistische Grafik, insbesondere beim Charakterdesign, stilistischen Murks geradezu erfordert, um überhaupt als "fotorealistisch" wahrgenommen zu werden. In Filmen sind selbst detaillierte Sets oder Kostüme meist doch so simpel gehalten, dass sie die Augen des Zuschauers nicht überfordern und doch jederzeit sofort Wiedererkennungswert bieten. Tut man so etwas in einem Videospiel, dann heult der durchschnittliche Zocker sofort: "Wozu hat mein Rechner eine 28,5 Uggahertz Zwölfkern-CPU, 120 Gyrobyte RAM und eine GeForce Megaprotz 3000 XXL, wenn an der Jacke meiner Spielfigur nicht 10.000 Glasperlen das Licht aus der Umgebung korrekt brechen und zurückwerfen?"
 
Ich glaube nicht, dass Klamotten zwischen dem aktuellen Stand und dem Fotorealismus stehen, auch nicht unbedingt Körper-Meshes und Gesichtstexturen. Es sind eher Aspekte wie Beleuchtung, Schatten und Weitsicht, der Rest nutzt meistens nicht mal die aktuell mögliche Technik aus. Man kann jetzt schon für einen guten PC Fotos auf hoch aufgelöste Gesichter, Rüstungen und Dungeons-Wände pappen, die Entwickler machen es nur nicht, weil man sich aus Kostengründen auf den geringsten gemeinsamen Nenner beschränkt, die Konsole*.Und zudem sind fotorrealistische Gesichter in einer Umgebung, die aus technischen Gründen nicht fotorealistisch sein kann, kontraproduktiv.
Klar, der Fotorealismus ist bisher gescheitert, aber es werden auch jetzt schon sehr viele Möglichkeiten verschenkt, die uns ein Gefühl von Realismus geben.
Viele Entwickler haben keinerlei Talent für Beleuchtung, einer der wichtigsten Aspekte überhaupt in der Computer-Grafik, da hat man anständige Gesichter, die aber völlig flach oder überbelichtet aussehen. Eine realistische Beleuchtung und Schatten-Darstellung ist aktuell unmöglich, aber eine, die uns realistisch genug vorkommt, eben schon.
Wenn ich Skyrim heavy modde(Beleuchtung, Meshes, Texturen, Unschärfe-Filter, Schatten-Darstellung), dann sieht es in Dungeons ziemlich realistisch aus, aber sobald ich raus komme, reisst es mich raus, da man selbst mit High-Res-Mods keine anständige Weitsicht kriegt, weder eine realistische, noch fotorealistische. Da bleibt dann nix anderes übrig, als eine extreme Tiefenunschärfe reinzusetzen, um wenigstens die Sicht eines Brillenträgers ohne Brille zu simulieren.

*Disclaimer: Sollte kein Geflame gegen Konsolen und Konsoleros sein, sondern gegen minimalistisch denkende Entwickler.
 
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Du vergisst Animationen. Hochauflösende Texturen mit allem Pipapo sind absolut wertlos, wenn sie robotischen Animationen entgegenstehen.
 
Ja, Animationen sind auch wichtig. Ich denke allerdings, dass gute Profis schon heute alles können, was es zu realistischen Animationen benötigt, inklusive Motion Capturing für die Gesten, ist nur eine Frage, wieviele Anker man setzt und animiert.
In der Praxis wird aber wohl nur die Hälfte von dem animiert, was man ohne grössere Performance-Einbrüche könnte, weil es sonst zuviel kostet.Und man stellt Bastler an, die nichts können, weil die auch billiger sind, z.B. die Animateure von Fallout NV oder Mass Effect(zumindest diejenigen, die die weibliche Shepard in den letzten zwei Teilen animiert haben).
 
Physik ist im Gameplay das wichtigste Element einer authentischen Darstellung. Manchmal schubse ich lieber plump Leute in GTA 4 um als Tekken zu zocken. Deswegen lief auch Angry Birds so gut oder damals die PES Reihe mit ihren, gegenüber FIFA, realistischen und vielfältigen Spielabläufen. Die Leute lieben Physik. Ich verstehe es nicht warum man dieses Thema so stiefmüttelrich behandelt.
 
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