Es ist ein Unterschied, ob ich online sein möchte oder muss. Schliesslich bin ich andauernd online, weil es keinen vernünftigen Grund gibt, nicht online zu sein. Nur schon Steam ist ein Grund, freiwillig online zu sein und es gibt kaum ein Spiel, das keine Patches braucht ud ich schätze den Komfort, Spiele da zu kaufen und dann nervt selbst eine einmalige Aktivierung nicht. Es gibt aber verschiedene durchaus legitime Gründe, um ein Singleplayer-Spiel offline zu zocken und in Steam könnte ich das meist auch. Schlechte Verbindungen, keine Verbindung, ...
Für mich ist es ein Angriff auf den Kunden, ihn bei einem Singleplayer-Spiel auf einer Konsole zu einer permanenten Verbindung zu zwingen. Und eine Konsole hat offline zu funktionieren, Punkt. Noch mehr nervt es, wenn einem solche Zwänge, die den Kunden genau 0 nutzen bringen, unter dreisten Lügen als nowendig verkauft werden. Wenn mir einer zeigen kann, dass eine permanente Leitung mein Spiel auf irgendeine Weise verbessern kann(z.B. durch eine wachsende und persistente Spielwelt), nutze ich es freiwillig.Aber ich möchte das Spiel auch ohne starten können, wenn aus irgend einem Grund keine Verbindung möglich ist.Ist okay, dass meine Saves auch in der Cloud gespeichert werden, aber ich erwarte, dass ich auch offline einen Save laden kann.
Ich meine auch rein gefühlsmässig kotzt es mich jedes Mal an, wenn ich etwa ME2 oder 3 zocke: Verbinde zu Cerberus, rödel, rödel, rödel. Sie brauchen einen Online-Pass, um Mass Effect spielen zu können. Überprüfe downloadbare Inhalte, rödel, rödel, rödel. Neue downloadbare Inhalte vorhanden. Überprüfe Spielstände, rödel, rödel, rödel. Verbinde zu Cerberus, rödel, rödel, rödel. Wenn alles gut läuft, kann ich nach einer Minute loszocken.
Gestern musste ich ME2 auf meiner XBox neustarten, weil ich mich mit einem anderen Account angemeldet haben soll. Und wenn die Verbindung aus einem Grund abbricht, wird das Spiel beendet. Ja, schöne neue Zeiten.