@Seppelroth
ich glaube, hier werden gerade die Begriffe Umsatz und Gewinn ein wenig durcheinander gewirbelt.
Ich würde wirklich gerne wissen, an welchen Messgrößen man es am ehesten festmachen sollte.
Vermutlich ist der höhere Preis bei geringeren Mengen leider wirklich die bessere Alternative, aber was nutzt es, wenn ein teures Produkt nicht häufig genug nachgefragt wird, dann ist das theoretisch bessere Verhältnis von "Deckungsbeitrag pro Stück" doch nur rechnerisch, mit den Verkaufserlösen komme ich dann vielleicht nicht mal zum Punkt der Kostendeckung, weil einfach die Nachfrage-Mengen fehlen?!
Die Chancen zur Gewinnerzielung kommen doch dann nur, wenn auch genügend Mengen zu dem Preis abverkauft werden.
Ich hoffe mal, dass Konami dann mit realistischen Nachfragemengen gerechnet hat.
@Xador
ja, die Gewinnmaximierungsfunktion. Da werden dann einige Kurven miteinander verbunden (Erlöskurve für die zu verkaufenden Einheiten, Kostenkurve für die jeweiligen Mengen etc.).
Ich habe lange mit BWL nichts mehr zu tun gehabt und war schon zu eingerostet.
Meine Aussage weiter oben war leider sehr unsauber (oder auch einfach falsch). Den Umsatz wird man mit der "Preise halbieren" Methode und gleichzeitiger (erhoffter) doppelter Absatzmenge natürlich halten können, aber das sagt noch nichts über den Gewinn aus, der aus der Aktion resultiert.
Das mit der Arbitrage hatte ich gerade mal nachgelesen, das Ausnutzen unterschiedlicher ökonomischer Bedingungen (hier rein auf den Preis bezogen) auf verschiedenen Märkten.
Auf die Dauer müsste sich das nivellieren, da das ja auch andere mitbekommen und auch was vom Kuchen abhaben wollen.