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Konami: Kritisiert britischen Preiskrieg

Ehrlich gesagt glaube ich das der Preis von 25 Euro der spieleindustrie gut tun würde, denn damit kann man erst Käuferschichten ereichen die nicht bereit sind 50+ Euro zu zahlen sorry für den Ausdruck das sind freakpreise !
 
Wären die games Preise hier wie in Uk würden öfter leute mal ein game mitnehmen das sie sonst nie kaufen würden...sei es weil es eher mittelmäßig ist oder weil es zu kurz ist...den sorry ich kaufe keine games die ich in knapp 5 stunden durch hab und geb dafür bestimmt nicht 50+ aus...bei 20-25 euro ist was anderes, da würd ich mir das überlegen(sonst wirds nur ausgeliehen)
Die industrie soll aufhören immer so blöde rumzumeckern. ich finde die preise in uk genial vorallem bei älteren games...denn die kosten hier im mm oder saturn ja immernoch vollpreis und nur die wenigsten gibts dann mal günstig im platinum oder in der softwarepyramide...vorallem erst nach ner ewigkeit. In uk ist schön da da die preise für schlechte oder mittelmäßige games schnell fallen, da schlage ich gerne öfter zu
 
Ein Publisher schimpft darüber, dass er nicht genug Gewinn bekommt? Na, was für eine Neuigkeit.
Aber es ist sehr gut, dass man auf die Insel ausweichen kann bei Käufen.

Das ist eben auch Globalisierung, nur diese Seite mögen die Publisher dann interessanterweise nicht ganz so gern. Hier geht es nämlich leider anders herum.

Ich glaube auch kaum, dass der britische Markt an Bedeutung verlieren wird, er hat doch ähnlich wie der französische Markt mittlerweile den deutschen überholt, oder habe ich das falsch in Erinnerung? Man sollte sich also eher ein Beispiel am britischen Markt nehmen als am deutschen. Da geht es offenbar mit dem Preiskampf.

Und wenn die Games weniger kosten, dann werden eben mehr Stückzahlen abgesetzt. Dann ist der Gewinn pro Einheit zwar geringer, aber das kommt dann über die Menge wieder rein. (EDIT und Korrektur): in erster Linie könnte der Umsatz sich bessern durch mehr abgesetzte Einheiten. Ob ein Gewinn dabei rausspringt, ist eine Sache der anderen Faktoren, die da noch hineinspielen, aber ich habe einfach mal die Konami Vokabel "Gewinn" mit aufgegriffen.

Kann Konami so simple Sachen nicht rechnen, oder will uns wieder mal nur ein weiterer Publisher mit erbärmlichen Rumgejammer verarschen und langweilen?
 
"Und wenn die Games weniger kosten, dann werden eben mehr Stückzahlen abgesetzt. Dann ist der Gewinn pro Einheit zwar geringer, aber das kommt dann über die Menge wieder rein. "

Das ist schlicht und ergreifend Unsinn und ein totale Milchmädchenrechnung!
 
Sollte das nicht der Markt regeln. Dann können wir ja auch gleich staatlich festgelegte Preise übernehmen. Wenn der Händler die Games nur zu einem bestimmten Großhandelspreis abnimmt, oder die abgenommene Ware dann nach seinem Gutdünken auspreist, sehe ich das als freien Mechanismus der Marktwirtschaft. Ein oktroyierter oder abgesprochener Preis ist ein Fall für die Kartellwächter - die Äußerungen Kunio Neos für den Psychiater.
 
@vidaro
Das war ein salopper Kommentar, dann erklär es halt gerne besser und ausführlicher! :)

Du willst mit Sicherheit darauf hinaus, dass in allererster Hinsicht der Umsatz steigen könnte durch mehr abgesetzte Einheiten, mit dem Gewinn hat es noch nichts zu tun.
 
Also,nahezu jedes Unternehmen strebt nach Gewinnmaximierung und was nützt es dem Unternehmen auf 50% ihres Gewinns pro Spiel zu verzichten, wenn es dann nur 30% Mehrkäufer gibt. Zumal die Gewinne dazu dienen Rückstellungen für schlechtere Zeiten anzulegen oder neue Investitionen zu finanzieren. Man sollte nicht vergessen, dass die Spieleentwicklung ein Projektgeschäft ist, d. h. solange ein Spiel nicht veröffentlicht ist, verdient man nicht daran. Der große Teil der Kohle kommt beim Release und kurz danach rein, trotzdem müssen immer die lästigen Gehälter gezahlt werden. Je kleiner das Unternehmen desto schwieriger ist sowas, da große Publisher meist ne Reihe von Spielen haben die sie hoffentlich wohl verteilt releasen um so einen einigermaßen kontinuierlichen Cash Flow zu generieren. Aber wenn man sich so einige Blanzen auch großer Namen ansieht, schwanken die Ergebnisse doch deutlich.
 
echodeck hat folgendes geschrieben:

Ehrlich gesagt glaube ich das der Preis von 25 Euro der spieleindustrie gut tun würde, denn damit kann man erst Käuferschichten ereichen die nicht bereit sind 50+ Euro zu zahlen sorry für den Ausdruck das sind freakpreise !

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Ganz ehrlich bei einem Preis von 25 € würde jeder denken "hmmm...warum so billig, ist sicher Schrott, also lass ich es lieber liegen" und manche Spiele sind eben ihr Geld Wert.
 
@partykiller: Die Preise werden über eine Preis-Absatz-Funktion errechnet und sind so festgelegt, dass das Unternehmen damit die höchsten Gewinne erwirtschaftet. Allerdings gelten die jeweiligen Preise nur im entsprechenden Marktsegment. Wenn die regionale Marktsegmentierung nicht funktioniert, kommt es zur Arbitrage. Das ist kein unbekanntes Phänomen im Marketing. Wie du bereits festgestellt hast, ist es ein Effekt der Globalisierung.
 
@Seppelroth
ich glaube, hier werden gerade die Begriffe Umsatz und Gewinn ein wenig durcheinander gewirbelt.

Ich würde wirklich gerne wissen, an welchen Messgrößen man es am ehesten festmachen sollte.
Vermutlich ist der höhere Preis bei geringeren Mengen leider wirklich die bessere Alternative, aber was nutzt es, wenn ein teures Produkt nicht häufig genug nachgefragt wird, dann ist das theoretisch bessere Verhältnis von "Deckungsbeitrag pro Stück" doch nur rechnerisch, mit den Verkaufserlösen komme ich dann vielleicht nicht mal zum Punkt der Kostendeckung, weil einfach die Nachfrage-Mengen fehlen?!
Die Chancen zur Gewinnerzielung kommen doch dann nur, wenn auch genügend Mengen zu dem Preis abverkauft werden.

Ich hoffe mal, dass Konami dann mit realistischen Nachfragemengen gerechnet hat.

@Xador
ja, die Gewinnmaximierungsfunktion. Da werden dann einige Kurven miteinander verbunden (Erlöskurve für die zu verkaufenden Einheiten, Kostenkurve für die jeweiligen Mengen etc.).
Ich habe lange mit BWL nichts mehr zu tun gehabt und war schon zu eingerostet.
Meine Aussage weiter oben war leider sehr unsauber (oder auch einfach falsch). Den Umsatz wird man mit der "Preise halbieren" Methode und gleichzeitiger (erhoffter) doppelter Absatzmenge natürlich halten können, aber das sagt noch nichts über den Gewinn aus, der aus der Aktion resultiert.
Das mit der Arbitrage hatte ich gerade mal nachgelesen, das Ausnutzen unterschiedlicher ökonomischer Bedingungen (hier rein auf den Preis bezogen) auf verschiedenen Märkten.
Auf die Dauer müsste sich das nivellieren, da das ja auch andere mitbekommen und auch was vom Kuchen abhaben wollen.
 
kaufe grunsätzlich nur noch in UK ein (oder ab und zu bei uns von der Software Pyramide)..es ist nicht so das UK so wirklich super billig wäre, nur das Games bei uns einfach so schweinisch teuer sind...schaut man sich Asia Fassungen an, die sind in der Regel auch zwischen 30- 40 Euro, wenn man bei US Version den Dollar umrechnet kommt man ebenso billiger weg als die 60-70 Euro die hier teilweise verlangt werden
 
@Partykiller
"Vermutlich ist der höhere Preis bei geringeren Mengen leider wirklich die bessere Alternative..."
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Nicht für den Händler. Für ihn ist es besser er kann sein Grundkapital (von sagen wir 100.000 €) schnell verkaufen, vom Gewinn wieder neue Ware erwerben und diese erneut umsetzen. So wird sein Grundkapital innerhalb eines Geschäftsjahres mehrfach den Zyklus durchlaufen. Jeder Discounter rechnet so - und Spiele sind nun mal keine Luxusgüter.
 
Ja, der Wiederverkäufer muss zusehen, dass er sein "Warenlager" möglichst häufig wieder umsetzt, denn Ladenhüter kosten ihn Lagerfläche/Lagerraum, das kann er sich nicht leisten.

Das genannte Beispiel war die Publisher-Sicht.
 
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