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Indie-Games: 20 der besten Indie-Spiele 2016 (Teil 1)

Stardew Valley wird - soweit ich weiß - definitiv für PS4 und XBO erscheinen. Das Spiel und Liege könnten durchaus interessant für mich sein.

In diesem Sinne: Ansonsten schrecken mich bei den Indie-Titeln oftmals die Preise ab. - Knapp 15 Tacken für Stardew Valley!? Nein danke. Da warte ich dann lieber auf eine Preisreduzierung.
 
In diesem Sinne: Ansonsten schrecken mich bei den Indie-Titeln oftmals die Preise ab. - Knapp 15 Tacken für Stardew Valley!? Nein danke. Da warte ich dann lieber auf eine Preisreduzierung.

Ich kaufe meine Indie-Games immer auf Steam. Dort bekommt man sie häufig für 50 - 75 % reduziert.

Von den wirklich guten Horror-Games kommen inzwischen fast alle Produkte aus dem Indie-Bereich. Dieses Jahr vielleicht auch Asylum. Das ist von dem Chef-Entwickler, der seinerzeit schon Scratches gemacht hat. Bin darauf sehr gespannt. :cool:
 
Wenn das zu viele machen, kann man den Indie Markt damit auch kaputt machen.

Das ist halt der Wahnsinn bei Steam.
Die großen Fische (EA, Activision, Square) können da immer in den Preiskampf gehen.
Besser mal bei 1-2 Spielen keine Gewinne einfahren als eine Konkurrenz vorbeilassen.

Ein kleines Studio kann das nicht wirklich durchhalten.
 
Das ist halt der Wahnsinn bei Steam.
Die großen Fische (EA, Activision, Square) können da immer in den Preiskampf gehen.
Besser mal bei 1-2 Spielen keine Gewinne einfahren als eine Konkurrenz vorbeilassen.

Ein kleines Studio kann das nicht wirklich durchhalten.

Wobei du gerade als Indie verloren hast, wenn du nicht auf Steam bist. Ich habe mal irgendwo ein Interview mit einem Einzelentwickler gelesen, dessen kleines und recht unbekanntes Spiel sich erst so gut wie gar nicht verkauft hatte, dann erschien es aber auf Steam und trotz - oder gerade wegen - der Rabatte macht er erst seitdem damit Gewinn.


Zum Thema: Hyper Light Drifter ist schon jetzt für mich ein heißer Kandidat auf das Spiel des Jahres! (Wäre da nicht Dark Souls 3...)
Das Spiel ist genau das, was man sich als "erwachsenes Zelda" immer erhofft hat. Herausfordernd, coole Story, perfektes Gameplay - ein absoluter Knaller!
Und diese Grafik... Ich könnte mir jeden zweiten Screen direkt an die Wand hängen. Und vielleicht tue ich das auch irgendwann.

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Stardew Valley wird - soweit ich weiß - definitiv für PS4 und XBO erscheinen. Das Spiel und Liege könnten durchaus interessant für mich sein.

In diesem Sinne: Ansonsten schrecken mich bei den Indie-Titeln oftmals die Preise ab. - Knapp 15 Tacken für Stardew Valley!? Nein danke. Da warte ich dann lieber auf eine Preisreduzierung.

Das kommt imo immer stark auf das jeweilige Spiel an. Bei Stardew Valley bin ich aber gerne bereit 15 Euro zu zahlen. Der Mann hat drei Jahre an dem Spiel gearbeitet und unglaublich viel Mühe und Zeit investiert. Steam hat leider in mancherlei Hinsicht auch das Preisgefüge ziemlich zerstört. Ohne das jetzt auf dich zu beziehen, weil ich nicht weiß, warum genau du findest, dass Stardew Valley nicht 15 Euro wert ist aber manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Spieler heutzutage gar nicht mehr wissen, was für eine Arbeit hinter Spielen steckt. Wenn ich mir dann ansehe, was sich die "Großen", wie EA mit Need for Speed oder Atari mit Rollercoaster Tycoon manchmal erlauben und die Leute ihnen für bessere Alphas den Vollpreis in den Rachen schmeißen und das Zeug dann auch noch chartet, rollt mir eine Indianerträne über die Wangen, wenn ich auf die Gaminglandschaft blicke.
 
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Das kommt imo immer stark auf das jeweilige Spiel an. Bei Stardew Valley bin ich aber gerne bereit 15 Euro zu zahlen. Der Mann hat drei Jahre an dem Spiel gearbeitet und unglaublich viel Mühe und Zeit investiert. Steam hat leider in mancherlei Hinsicht auch das Preisgefüge ziemlich zerstört. Ohne das jetzt auf dich zu beziehen, weil ich nicht weiß, warum genau du findest, dass Stardew Valley nicht 15 Euro wert ist aber manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Spieler heutzutage gar nicht mehr wissen, was für eine Arbeit hinter Spielen steckt. Wenn ich mir dann ansehe, was sich die "Großen", wie EA mit Need for Speed oder Atari mit Rollercoaster Tycoon manchmal erlauben und die Leute ihnen für bessere Alphas den Vollpreis in den Rachen schmeißen und das Zeug dann auch noch chartet, rollt mir eine Indianerträne über die Wangen, wenn ich auf die Gaminglandschaft blicke.



Stardew Valley war nur ein Beispiel um die klaffende Schere zwischen Spielzeit und Preis zu verdeutlichen. BigJim hat es ja schon angesprochen.
Sicherlich gibt es Indie-Titel, die locker 15 Euro wert sind, genau so wie es AAA-Games gibt, die nicht einmal halb so viel Wert sind.

Mir ist die Indie-Makt grundsätzlich gesehen viel zu teuer. Was da stellenweise auf den Markt gekloppt wird ist schon nicht mehr schön. - Umgekehrt geht es mir übrigens genau so: Viele Triple-A-Titel heutzutage sind mit 50 Euro aufwärts definitiv ebenfalls zu teuer.
 
Dann muss der Indie-Markt eben von vornherein angemessene Preise machen. 20 € für ein 2-Stunden-Spiel ist jedenfalls zu teuer.

Es wird immer Spiele; egal ob Indie oder AAA, mit sehr unterschiedlicher Spielzeit geben.
Ob jetzt ein Quantum Break 70€ für 12 Spielstunden oder ein Minecraft 20€ für tausende Spielstunden wert ist, muss jeder selber wissen.

Für 20€ kann man heutzutage gerade mal anständig essen gehen und dafür hat ein Koch mal nen Tag gearbeitet.
So ein Indienentwickler muss ja auch seine jahrelange Arbeit damit bezahlen.
Also ich zahl es gerne wenn das Spiel meinen Geschmack trifft :) ist beim essen ebenso.
 
Stardew Valley war nur ein Beispiel um die klaffende Schere zwischen Spielzeit und Preis zu verdeutlichen. BigJim hat es ja schon angesprochen.
Sicherlich gibt es Indie-Titel, die locker 15 Euro wert sind, genau so wie es AAA-Games gibt, die nicht einmal halb so viel Wert sind.

Mir ist die Indie-Makt grundsätzlich gesehen viel zu teuer. Was da stellenweise auf den Markt gekloppt wird ist schon nicht mehr schön. - Umgekehrt geht es mir übrigens genau so: Viele Triple-A-Titel heutzutage sind mit 50 Euro aufwärts definitiv ebenfalls zu teuer.

Mann muss aber auch sagen das Spiele heutzutage auch etwas aufwendiger gestaltet sind als früher und trotzdem nicht teurer geworden sind.
Vollvertonte minutenlange Sequenzen, Motion capturing, ganze Orchester die den Soundtrack einspielen, richtige Schauspieler und und und.
Ich denke schon das Spiele oft ihr Geld wert sind.

Den Indiemarkt kann man aber schlecht mit AAA Titeln vergleichen, da die Studios unter ganz anderen Voraussetzungen verkaufen müssen.
 
Wobei du gerade als Indie verloren hast, wenn du nicht auf Steam bist. Ich habe mal irgendwo ein Interview mit einem Einzelentwickler gelesen, dessen kleines und recht unbekanntes Spiel sich erst so gut wie gar nicht verkauft hatte, dann erschien es aber auf Steam und trotz - oder gerade wegen - der Rabatte macht er erst seitdem damit Gewinn.

Anhang anzeigen 3138

Ich würde auch kein Indienspiel kaufen wenn keine bekannte Plattform dahintersteckt :)
Wenn Steam, GOG, MAS, PSN, LIVE und so weiter das Spiel nicht hat, überlege ich es mir meist anders.
Leider muss man heutzutage schon auf seine Daten aufpassen.
 
Mann muss aber auch sagen das Spiele heutzutage auch etwas aufwendiger gestaltet sind als früher und trotzdem nicht teurer geworden sind.
Vollvertonte minutenlange Sequenzen, Motion capturing, ganze Orchester die den Soundtrack einspielen, richtige Schauspieler und und und.
Ich denke schon das Spiele oft ihr Geld wert sind.

Den Indiemarkt kann man aber schlecht mit AAA Titeln vergleichen, da die Studios unter ganz anderen Voraussetzungen verkaufen müssen.



Videospiele sind mit der Zeit - meiner Meinung nach - immer seltener ihr Geld wert geworden. Ganz egal, mit welchem Aufwand sie letztendlich hergestellt werden.

Für mich liegt dies zum einen an den Loorbeeren, auf denen sich viele Entwickler ausruhen und zum anderen auch an der immer anspruchsloser werdenden Spielerschaft im allgemeinen.

Hinter "Innovation" steckt heute viel häufiger das Dollarzeichen, als dies noch vor Jahren der Fall war. Dies mag sicherlich daran liegen, das die Videospielbranche schon lange kein Nischendasein mehr fristet, aber Games, die wirklich ihr Geld wert sind, weil in erster Linie das Spielerlebnis im Vordergrund steht und nicht die nächste Firmen-Bilanz, sind aus meiner Sicht weniger geworden.

In diesem Sinne: Die Preise für Videospiele mögen im Vergleich zu "früher" stagnieren, richtig ist dies bei der häufig gebotenen Qualität aber nicht.
 
In diesem Sinne: Die Preise für Videospiele mögen im Vergleich zu "früher" stagnieren, richtig ist dies bei der häufig gebotenen Qualität aber nicht.

Das ist auch meine Meinung. Ich erinnere mich z.B. an das erste Half-Life. Das war 1998, qualitativ hochwertig, innovativ (jedenfalls für damalige Verhältnisse) und bot locker 15-20 Stunden Spielzeit (Singleplayer). Das erreicht heute kaum noch ein (Ego-)Shooter. Wenn man also den Multiplayer nicht intensiv nutzt, dann finde ich aktuelle Vollpreisspiele (50 € für die PC-Version, 65 € für Konsolen-Fassungen) oft auch zu teuer.

Da doch lieber ein Indie-Titel, der sein Geld wert ist. Gibt genug positive Beispiele: Amnesia, Outlast, The Vanishing of Ethan Carter, Layers of Fear, SOMA oder zuletzt Firewatch. Da lohnt sich eine Investition von 20 € in jedem Fall. Die bin ich dann auch bereit, zu zahlen.
 
Hinter "Innovation" steckt heute viel häufiger das Dollarzeichen, als dies noch vor Jahren der Fall war. Dies mag sicherlich daran liegen, das die Videospielbranche schon lange kein Nischendasein mehr fristet, aber Games, die wirklich ihr Geld wert sind, weil in erster Linie das Spielerlebnis im Vordergrund steht und nicht die nächste Firmen-Bilanz, sind aus meiner Sicht weniger geworden.

Das mag schon sein. Man muss aber auch sehen, dass "Innovationen" vom Markt gnadenlos abgestraft werden. Ich könnte jetzt eine ganze Reihe wirklich innovativer und origineller Spiele nennen, die gut waren (auch entsprechend gute Wertungen in der Gamer-Presse erhielten), aber letzten Endes erfolglos waren (z.B. XIII oder No One lives forever). Einen wichtigen Grund hast Du selbst genannt: die immer anspruchsloser werdende Spielerschaft. So kommt es dann auch, dass sich der x-te Teil von Call of Blödy Millionen-fach verkauft, während Indie-Games wie The Vanishing of Ethan Carter oder SOMA, die inhaltlich etwas mehr zu bieten haben als nur Krach-Bum, bei 200.000 Exemplaren hängen bleiben.

Die Spiele können letzten Endes nicht besser sein als die Spieler. Und wenn Spiele und TV-Sendungen immer flacher werden, dann auch deshalb, weil die "Kundschaft" immer hohler wird.
 
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Das mag schon sein. Man muss aber auch sehen, dass "Innovationen" vom Markt gnadenlos abgestraft werden. Ich könnte jetzt eine ganze Reihe wirklich innovativer und origineller Spiele nennen, die gut waren (auch entsprechend gute Wertungen in der Gamer-Presse erhielten), aber letzten Endes erfolglos waren (z.B. XIII oder No One lives forever). Einen wichtigen Grund hast Du selbst genannt: die immer anspruchsloser werdende Spielerschaft.

Obwohl XIII und nolf auch nicht gerade innovatin und eher einfach gehaltene Ego Shooter waren.
Einzig der Stil war recht ungewöhnlich.

Dagegen waren Spiele wie Borderlands und Bioshock trotz ihres ungewöhnlichen Stils trotzdem recht erfolgreich.
 
Obwohl XIII und nolf auch nicht gerade innovatin und eher einfach gehaltene Ego Shooter waren.
Einzig der Stil war recht ungewöhnlich.

Dagegen waren Spiele wie Borderlands und Bioshock trotz ihres ungewöhnlichen Stils trotzdem recht erfolgreich.

XIII war schon innovativ, da die Comic-Grafik (die Sprechblasen) unmittelbaren Einfluss auf das Gameplay hatte. NOLF war vielleicht nicht unbedingt innovativ, aber sehr originell. Dieser Humor wurde vorher und später von keinem anderen Ego-Shooter mehr erreicht.

Borderlands und Bioshock fand ich nicht sonderlich innovativ. Da doch eher das erste Deus Ex. Das war spielerisch viel eher bahnbrechend.
 
Das ist auch meine Meinung. Ich erinnere mich z.B. an das erste Half-Life. Das war 1998, qualitativ hochwertig, innovativ (jedenfalls für damalige Verhältnisse) und bot locker 15-20 Stunden Spielzeit (Singleplayer). Das erreicht heute kaum noch ein (Ego-)Shooter. Wenn man also den Multiplayer nicht intensiv nutzt, dann finde ich aktuelle Vollpreisspiele (50 € für die PC-Version, 65 € für Konsolen-Fassungen) oft auch zu teuer.

Da doch lieber ein Indie-Titel, der sein Geld wert ist. Gibt genug positive Beispiele: Amnesia, Outlast, The Vanishing of Ethan Carter, Layers of Fear, SOMA oder zuletzt Firewatch. Da lohnt sich eine Investition von 20 € in jedem Fall. Die bin ich dann auch bereit, zu zahlen.



Wir dürfen bei diesen Überlegungen nur nicht den Fehler machen, die Indie-Games als heiligen Gral hinzustellen.
Wie bereits geschrieben: Sowohl auf dem Indie-Markt, als auch auf dem "großen" Markt gibt es Perlen, genau so wie es Bullshit gibt.

Die Tendenz zu Fließbandarbeit und / oder Spielen, die nur kopieren, aber nichts erschaffen, ist in meine Augen mit den letzten Jahren jedoch stark gestiegen. - In beiden Sektoren.
 
Das mag schon sein. Man muss aber auch sehen, dass "Innovationen" vom Markt gnadenlos abgestraft werden. Ich könnte jetzt eine ganze Reihe wirklich innovativer und origineller Spiele nennen, die gut waren (auch entsprechend gute Wertungen in der Gamer-Presse erhielten), aber letzten Endes erfolglos waren (z.B. XIII oder No One lives forever). Einen wichtigen Grund hast Du selbst genannt: die immer anspruchsloser werdende Spielerschaft. So kommt es dann auch, dass sich der x-te Teil von Call of Blödy Millionen-fach verkauft, während Indie-Games wie The Vanishing of Ethan Carter oder SOMA, die inhaltlich etwas mehr zu bieten haben als nur Krach-Bum, bei 200.000 Exemplaren hängen bleiben.

Die Spiele können letzten Endes nicht besser sein als die Spieler. Und wenn Spiele und TV-Sendungen immer flacher werden, dann auch deshalb, weil die "Kundschaft" immer hohler wird.



Die Spiele können vielleicht nicht "besser" sein, als die Spieler, aber sie könnten wieder etwas eigenes haben. Spiele mit Charakter und Seele.
Und genau dies findet man bei immer weniger Games in der heutigen Zeit, weil Leistungsdruck und klingelnde Kassen erwartet werden. - Inzwischen auch auf dem Indie-Sektor.

Positiv an der Entwicklung der Videospielbranche ist für mich nur, dass ich immer seltener den Geldbeutel ziehen muss. ;-) - Rückblickend betrachtet ist das schlimmste, was der Branche passieren konnte, der Weg raus aus der Nische.
 
XIII war schon innovativ, da die Comic-Grafik (die Sprechblasen) unmittelbaren Einfluss auf das Gameplay hatte. NOLF war vielleicht nicht unbedingt innovativ, aber sehr originell. Dieser Humor wurde vorher und später von keinem anderen Ego-Shooter mehr erreicht.

Borderlands und Bioshock fand ich nicht sonderlich innovativ. Da doch eher das erste Deus Ex. Das war spielerisch viel eher bahnbrechend.

Also wegen der Sprechblasen würde ich hier keine Innovation sehen.
Die Levels waren auch sehr geradlinig.

Nolf hatte einen eigenen Humor aber mehr als ein guter Shooter war es trotzdem nicht.
Gerade der Shooterbereich hat auch so viele Alternativen zu bieten das einfach nicht jeder Ableger erfolgreich sein kann.

Außerdem hatten beide Spiele ja auch einen Nachfolger.


Anstatt Deus Ex würde ich SystemShock eher als Innovativ bezeichnen.
 
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