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Der Hobbit: Eine unerwartete Reise in der Filmkritik: Peter Jacksons neues Meisterwerk

Mir hat der erste Teil der Hobbit Trilogie sehr gut gefallen. Für meinen Geschmack war dieser Film aber doch etwas zu lang. Wobei ich auch erwähnen muss, dass ich die Buchvorlage nicht gelesen habe und so nicht den Vergleich zur literarischen Vorlage ziehen kann. DIe neue Bildtechnik gefällt mir aber sehr gut. Das gesamte Bild wirkt schärfer. Weite Panorama Ansichten, die Orkhöhle oder andere Gebiete von Mittelerde sehen dank der neuen Technik einfach noch schöner aus. Negative Dinge über die neue Bildtechnik wie dieser TV/Soap look sind mir nicht aufgefallen. Und im Ernst, mich würde es gar nicht stören. Ein Film ist auch mit der alten Technik von vorne bis hinten unecht, also sollte man dieses Problem nicht übewerten.
 
Hab ihn mir jetzt auch angetan und war dann doch positiv überrascht. Hatte aber auch keine hohen Erwartungen an den Film. Die neue Filmtechnik fand ich nicht so schlecht wie bereits im Vorfeld befürchtet. Was mir erneut und bereits bei mehreren Filmen auffgefallen ist, ich nehme 3D nach 15-20 Minuten garnicht mehr als 3D wahr, sondern nur noch als 2D XD Eine kürzere Laufzeit hätte dem Film auf jeden Fall gut getan. Ich bin auch immer noch der Meinung, dass der Film nicht genügend Stoff hergibt, um 3 Filme damit auszufüllen.Da stellt sich ie Frage, was man in der bereits angekündigten Extented Version noch einbauen will, die um weitere 20-25 Minuten länger sein wird.
 
An die Epik der Vorgänger-Trilogie "Der Herr der Ringe" kommt Jacksons Hobbit-Erstling aber nicht ran. Dafür gewinnt der Film viel zu langsam an Fahrt, verirrt sich in vielen Handlungssträngen

Also bitte Sandro du kannst hier doch nicht die Abgeschlossene Trilogie mit dem Erstling einer neuen vergleichen. Wenn ich bedenke wie lahm, öde und zähflüssig "Die Gefährten" war kann ich deine Kritik hier nicht so recht verstehen.

Peter Jackson schafft es auch leider nicht, alle Zwerge an der Handlung teilnehmen zu lassen.
Naja immerhin hat er es besser hin bekommen als J.R.R Tolkin der seine Zwerge im Buch überspitzt ausgedrückt Zwerg 1, Zwerg 2, Zwerg 3 nannte.
Der Film kann immer nur so gut sein wie seine Vorlage =/

Ich bin auch immer noch der Meinung, dass der Film nicht genügend Stoff hergibt, um 3 Filme damit auszufüllen.

Deswegen bedient man sich bei Der Hobbit aus anderen Tolkin Werken wie z.B. "Nachrichten aus Mittelerde" oder aus "Herr der Ringe"
Tolkin hat ja sein eigenes Fantasy Universum geschaffen was genug Stoff hergibt um die Reise mit Trivia zu füllen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht gewinnen die Zwerge ja noch an Tiefe in den folgenden Filmen. Bei der HdR Trilogie blieben einige Figuren auch anfangs recht eindimensional....ich denke da an Gollum. Der wurde auch erst in Teil 2 richtig ausgebaut wie ich finde. Ein abschliessendes Urteil kann man sowieso erst fällen wenn alle Teile komplett sind.
 
Zumindest in der Extented Version dürfen sich die Zwege nochmal austoben.
"Die Zwerge, die eigentlich nur widerwillig Bruchtal betreten, haben offensichtlich eine zusätzliche Szene, in der sie sich, sehr zum Ärger der Elben, etwas daneben benehmen und die Gastgeber mit rüdem Verhalten ärgern."

2 Weitere Szenen die dazu kommen:
"Gandalf trifft Bilbo noch als Kind und zaubert hierbei u.a. einen magischen Drachen aus dem Ärmel hervor, was Bilbo offensichtlich sehr gefiel. Diese Szene soll dabei helfen zu verstehen, warum Gandalf später ausgerechnet Bilbo für die Reise auswählt. Dass die beiden sich von früher kennen, auch wenn sich Bilbo erst nicht mehr so recht daran erinnert, wird auch in der Kinofassung kurz angesprochen, aber nicht in Form einer Rückblende gezeigt."

"Weiterhin wird es zusätzliche Momente mit dem weißen Ork, dem Hauptgegner der Helden, geben. Hier wurden laut Peter Jackson manches vor allem aus Zeitgründen entfernt."

Quelle: Der Hobbit - Informationen zu den Extended-Szenen (Schnittberichte.com)
 
Meine Meinung zum Hobbit ist sehr verhalten. Fand den Film irgendwie todlangweilig und wenn Leute im Kino immer wieder auf die Uhr schauen, ist klar, dass man den Film viel zu sehr in die Länge gezogen hat. Und das soll nochmals 2 Filme füllen, meine Fresse. Da kann ich einer Schnecke beim Überqueren der Straße zuschauen und hab mehr Unterhaltung.

Was die neue Technik anbelangte: Entweder ist das Kino hier einfach scheiße ausgestattet oder ich seh einfach nicht richtig. Fand den Film alles andere als scharf, obwohl ich in der 48 Bilder Super-Duper Vorstellung war. Besonders gut oder besser fand ich das nun wirklich nicht, aber nicht, weil es zu grell war oder Computereffekte erkennbar waren, sondern weil es für mich keinen Unterschied gemacht hat. Obwohl, doch, einen! Normalerweise sehe ich ein Ruckeln bei seitlichen Bildschwenks. Zum Beispiel wenn die Kamera seitlich in einer Straße dreht ruckeln die Häuser durch das Bild. Hobbit war dahingehend super flüssig, das hat man schon bemerkt.

Alles in allem ein Film, der sein teures Geld nicht wert war und den man sich am besten in 2D und an einem Tag mit vergünstigter Vorstellung für 5 Euro im Kino anschaut ;)
 
Das die Leute dauernd auf die Uhr geschaut haben liegt daran das sie keinen Respekt mehr vor dem Medium Kino haben. Kino ist heutzutage kein Event oder Besonderheit mehr sondern...wie die meisten Filme....Wegwerfware. Heute ist doch jeder nur noch auf dem Sprung...alles schnell schnell...wenn ein Film mal über 60 min geht ist man gelangweilt :)
 
Das finde ich nicht. Gerade der Hobbit ist ein Film, der grundlos mit überflüssigen Details in die Länge gezogen wurde. Die eigentliche Haupthandlung ist in 20 Minuten abgearbeitet, der Rest ist Lückenfüller. Ich geh viel und gerne ins Kino, aber der Hobbit hat mich echt gelangweilt.
 
Ok, Geschmäcker sind verschieden. Ich muss aber zugeben das ich da nicht wirklich objektiv bin als riesen HdR-Fanboy :)
 
Ich habe auch einmal auf die Uhr geschaut um zu schauen, wie viel ich denn schon geschafft habe. Ein schlechtes Zeichen. Und ich würde mich durchaus als Cineast bezeichnen, der auch schon weit längere Filme als den Hobbit durchgestanden hat. Aber gerade die erste Hälfte ist halt echt lahmarschig und die vielen Rückblicke und Nebenhandlungen vermittelten mir das Gefühl, dass es nicht mehr weiter geht und die jetzt für immer in Bruchtal bleiben und dort Geschichten der Vergangenheit erzählen.
Bei der dortigen Konferenz der Elben und Zauberer schaute ich dann halt auch auf die Uhr, weil ich es einfach hochgradig langweilig und überflüssig fand, dass jetzt extra all die Figuren aus HdR da zusammengekommen sind, um den Zuschauer von einer dunklen Bedrohung zu erzählen, von der er doch schon ewig weiß.
 
Für den Anfang war der Film nicht schlecht. "Die Gefährten" war wesentlich langweiliger.
 
Den Hollywood-Scheiß pack ich net!
Ich mag von P.J. Meet the Feebles - evtl. noch Braindead

Ich versteh den ganzen Hype sowieso nicht. Tolkien hat schammlos aus der Edda abgeschrieben
und Guttenberg wäre für den ähnlichen Mist fast gehängt worden.
Trotzdem find ichs interessant, wie in den Filmen das Fantasy-Mittelalter gezeigt wird.
 
Bei der dortigen Konferenz der Elben und Zauberer schaute ich dann halt auch auf die Uhr, weil ich es einfach hochgradig langweilig und überflüssig fand, dass jetzt extra all die Figuren aus HdR da zusammengekommen sind, um den Zuschauer von einer dunklen Bedrohung zu erzählen, von der er doch schon ewig weiß.

Gerade den Abschnitt fand empfand ich als einen der Höhepunkte des Films.
Sehr gut in Szene gesetzt mit tollen Schauspielern (nur Gandalf blieb etwas zurück).
 
Besser als erwartet :D Hatte nicht vor den Film zu schauen.
Der Hobbit ist zwar schon ein wenig lang, allerdings auch nicht länger als die HdR-Filme... gewohnt zäh.
 
Zäh? Ok wenn das deine Meinung ist.... aber ich find es echt faszinierend wie unterschiedlich bei sowas die Meinungen/Vorlieben/Geschmäcker sind.
 
Gerade den Abschnitt fand empfand ich als einen der Höhepunkte des Films.
Sehr gut in Szene gesetzt mit tollen Schauspielern (nur Gandalf blieb etwas zurück).

Wie unterschiedlich Geschmäcker doch sind. Für mich war es zusammen mit der Darstellung von Radagast und dem überflüssigen Rahmen mit Alt-Bilbo und Frodo der Tiefpunkt.

Die Szene hatte nur eine Funktion: Eine Verbindung zu den HdR-Filmen herzustellen. Aber das ist doch unnötig, wenn eh ständig Gandalf im Bild ist und sich eh jede Sekunde nach HdR anfühlt.
Inhaltlich wird nur das erzählt, was Radagast schon kurz davor wesentlich stimmiger in Bildern berichtet hat. Solch eine Wiederholung bläht den Film doch nur weiter auf. Und dann erfährt man halt noch, dass Saruman nicht nett ist, was wir doch auch schon seit drei Filmen wissen. Für die Kontinuität ist das sogar eher bescheuert, da er sich da schon durch sein auffälliges Verhalten verdächtig macht, 60 Jahre vor HdR.
Ich fand es auch schwach, dass erst Galadriel Gandalf darauf aufmerksam machen muss, das Schwert zu zeigen, welches doch schon die ganze Zeit auf seinem Schoss liegt. Darauf konnte er nicht allein kommen, sondern muss das erst telepathisch eingetrichtert bekommen?

Die Szene hat die Geschichte einfach kein Stück weiter getrieben. Auch die Figuren wurden nicht weiterentwickelt, da drei von vieren eh im Film nicht mehr vorkamen. Da nützen auch die tollen Schauspieler nichts.
 
Du vergisst aber das alles spielte vor dem Ring-Konzil in Bruchtal. Der Zuschauer weiss um Saruman weil eben die Bücher chronologisch "falsch" ins Kino kamen. Das kann man aber der Story nicht ankreiden.
 
Das vergesse ich nicht, denn die Filme sind nun mal in dieser falschen Reihenfolge erschienen, so dass es unnütz ist. Im Buch gibt es diese Szene übrigens nicht, trotz chronologisch richtiger Reihenfolge. Und ich kenne keinen Leser, der nicht damit klar kam, dass beim Hobbit noch nicht Galadriel und Saruman an dieser Stelle auftauchten. Trotzdem konnten alle der Geschichte folgen und die Zusammenhänge zwischen dem Nekormanten und Saruman sehen.
Ich habe bei solchen Szenen immer das Gefühl, dass Regisseur und Autoren die Zuschauer für strunzdumm halten und daher alles doppelt erklären. Und ich lasse mich nicht gerne für strunzdumm halten.
 
Also ich halte dich nicht für strunzdumm, das nur mal vorweg. ;)
Das Problem was ein Regisseur hat ist eben, dass er die Handlung jedem begreiflich machen muss. Egal ob das einer ist der die Bücher in- und auswendig kennt oder ob es einer ist der den Herrn der Ringe für den örtlichen Juwelier hält. Nerds wie wir kommen sich da eben schneller als "dumm verkauft" vor.
 
Selbst wenn das so ist, hätte Jackson noch zwei weitere Filme Zeit gehabt, diesen ominösen Nekromanten näher zu beleuchten und ihn als Sauron zu enttarnen. Jetzt hat er den Zuschauer schon im ersten Teil darauf gestoßen. Und im nächsten Teil wird er es noch ein paar Mal tun. Und dann noch ein paar Mal. Das ist dramaturgisch einfach schlecht.
Wenigstens hat er es durchgezogen, Smaug nicht ganz zu zeigen.
 
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