Zuerst einmal, generell: Interessant, diese Thematik mal aus der Sicht eines Anfang / Mitte Zwanzigjährigen zu hören. - Bleibt nur die (vorsichtige) Frage, bis zu welchem Grad der Autor wirklich seine Meinung in dem Text wiedergibt / wiedergeben durfte.
Nichts desto trotz: Erstmal interessant.
Das Thema an sich ist für mich - einem Ende Dreißigjährigen - der die Ursprünge der angesprochenen Helden und Serien "live" miterlebt hat, inzwischen sehr abgedroschen. - Aus meiner Sicht ist die ganze "Reboot-Remake-"Diskussion so alt wie das Videospiel selber; macht mich "müde"...
Ich bin weder "für" noch "gegen" Neuauflagen, Remakes, Ultimate, Ultra-Gold und-wie-sie -sich-nicht-alle-schimpfen-Editions".
Es muss in meinen Augen nur relativ schnell erkennbar sein, dass das Spiel mir einen Mehrwert bringt. - Wenn E. T. als Neuauflage der "absolute Hot-Shit" werden würde, dann würde ich es zocken. Und wenn ein Remake von Fallout: New Vegas der absolute Overkill werden sollte, dann wird's halt ignoriert. - So what!?
In diesem Sinne: Ich zocke gerade die Mafia Trilogy. Als damals der erste Teil für die PS2 erschien, habe ich es recht schnell bei Seite gelegt (Stichwort "Autorennen") und die Serie nicht weiter verfolgt. - Was bin ich heute froh über die Remakes...